Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann
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04.09.2021

Wirksame Werkzeuge in Genossenschaften für einen Kooperativen Wandel.

 


 

Frage (Essenz)

In unserer Uni-AG wird immer wieder diskutiert, mit welchen „Werkzeugen“ der Coop-Wandel beschleunigt werden kann. Auf was sollte man z.B. bei der Gründung einer Modernen Genossenschaft besonders achten, um im konsequenten Miteinander auf Erfolgskurs zu kommen und zu bleiben? Wir wollen anders sein, als allgemeine „Startups“. …

Was wäre zu tun, was wäre zu vermeiden?

Antwort (Essenz)

Die „frohe Botschaft“ lautet:

·       Alles wird einfacher, alles geht leichter.

Klingt irgendwie so, als sei plötzlich „Magie“ oder „Zauberei“ ins Spiel gekommen?! …

Klingt zwar so, ist es aber eigentlich nicht. Wir lehren lediglich das „Überschreiten“ von „Denk-Grenzen“, die uns – bewusst oder unbewusst – die traditionellen Wissenschaften auferlegen; besser: wir uns (unbekümmert) selbst auferlegen lassen. …

Lasst uns ganz einfach beginnen und fragen: Warum sagen wir:

·       „SEI der Erfolg“

oder

·       „Sei das Ergebnis, das du beabsichtigst?

Wir sagen nicht:

·       Tue dies, dann das, dann wieder jenes und wenn das logisch ist, steht am Ende der erwünschte Erfolg. …

Wir sagen aber auch nicht:

·       Es geht ohne Tun.

Natürlich funktioniert auch „Tun“ und  funktioniert „Logik“ oder „Planen“.

Das kennt ihr, das wird schon in der Schule gelehrt. Und wenn es dann doch nicht funktioniert, dann hast du irgendwo „unterwegs“ eben einen Fehler gemacht oder eben nicht genug für den Erfolg getan. …

Wir nutzen z.B. quantenhaftes Denken. …

Setzen wir voraus, dass z.B. der Begriff „Placebo-Effekt“ bekannt ist.  Was „tut“ dieser Beobachter?

Er richtet seine Aufmerksamkeit auf das von ihm „definierte“ Ergebnis. Der „Glaube“ des Patienten (an die Lösung mittels einer besonderen „Pille“) ist vollständig gegeben und das erwartete Ergebnis tritt tatsächlich – wie von dem Patienten „geglaubt“ - bei ihm auch ein.  

Hier versetzt der

·       „Glaube – an den erwarteten Erfolg - die Berge“. …

Aber auch hier gibt es natürlich einen „Absender“, einen „Beobachter“ des erwarteten Erfolgs. Selten ist dieser „Adressat“ bekannt. Das beabsichtigte Ergebnis ist sozusagen „allgemeiner adressiert. …

Wichtig zu erkennen:

Es gibt kein „TUN“, es gibt nur das „SEIN“. Alles sind sozusagen „absichtsvoll geformte Gedanken“.

Der „Glaube“ des „Patienten“ ist ebenfalls kein „TUN“, es ist „SEIN“ (gesund sein). …

Nach den Regeln unserer „materiellen“ Welt, der Welt des „Tun“, dürfte es eigentlich „Placebo“ nicht geben. …

Die Besonderheit von sog. Doppel-Blind-Effekten lassen wir hier unbeachtet, uns genügt der Effekt an sich. ….

Was geschieht aber nun, wenn wir sagen:

·       SEI bereits das Ergebnis, also das, was du erwartest (bevor du etwas tust)?

Hier wirkt das „Resonanz-Gesetz“ oder auch als „Gesetz der Anziehung“ (law of arraction) bekannt.

Auch hier wirkt die „Quantenverschränkung“. Der (feste) Glaube ist quasi wie ein „Magnet“, der sozusagen absichtsvoll die absichtsvoll (bildhaft) „formatierten“ „Quanten“ in sein Energiefeld „zieht“. …

 

Wir wollen noch kurz auf das „Gegenteil“ von absichtsvollen Erschaffen eingehen, nennen wir das mal „unbeabsichtigtes Verhindern“ von positiven Ergebnissen:

Der absolute „Hits der Verhinderer“ sind „Zweifel“, Kritik und – wie auch immer begründete – Ängste. …

Achtung: Auch sie sind eigentlich „Beweise“, dass „Creation“ funktioniert.

Achtet genau darauf, was mit den „Quanten“ passiert.

·       Bei den „Zweifeln“ wird die „Quantenverschränkung“ sozusagen (unbeabsichtigt) „gekappt“.

·       Bei „Kritik“ fließt die „Quanten-Energie“ (unbewusst) sozusagen in die „falsche“ Richtung. Der Effekt: Wir stärken das, was wir eigentlich eher „schwächen“ wollten.

·       Bei „Angst“ blockieren wir sozusagen den „Fluss der Quanten“ zum beabsichtigten „Ziel“. …

Nutzen wir einfach unsere Erfahrungen mit dem uns bekannten Routenplaner:

·       Der funktioniert nur, wenn wir das Ziel eingeben, also wo wir wirklich hin wollen – nicht wohin wir nicht wollen. Ändern wir das Ziel, kommen wir eben zu dem veränderten Ziel. ….

Alles klar:

Die Quanten-Gesetze funktionieren immer und immer präzise!

·       Also achtet bitte stets darauf, konsequent nur bei euren wirklichen Absichten zu bleiben  ….

Hinweis:

Der Kooperative Wandel ist wesentlicher Teil des Bewusstseins-Wandels.

Redaktion: FG „EinsSichten – Einsichten zur Effizienz des Kooperativen Wandels“ im IWMC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation zur „quantenpysikalischen“ Erforschung des „Kooperativen Wandels“). info@quanteninstut.de

In Fragen der Kooperation werden wir vom SmartCoop-ForschungsInstitut – „ThinkTank“ des MMWCoopGo Bundesverbandes für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft  e.V., beraten.

 

27.03.2021

Sei es – statt: Werde es …

 


Frage

Wir hören immer wieder, dass wir in unserer kleinen Genossenschaft die Wort „Tun“, „Machen“, „Planen“, „Entwickeln“ usw. verwenden. Ist das wirklich die beste Form, um in Kooperation Erfolg zu haben?

Wir meinen, es bedarf das „Beste“ für Kooperationen, denn sie haben es verdient. Auch wenn es schwierig ist, sich auf neue Methoden einzustellen, Erfolg muss sich mit „Leichtigkeit“ und Überzeugung zum Erfolg verbinden.

Antwort

Das „Sprichwort: Ohne „Fleiß“ kein „Preis“ (Erfolg) ist eigentlich nicht zu belegen. Dennoch ist der Glaube daran immer noch weit verbreitet. Wer eine Kooperation (Genossenschaft, etc.) gründet oder daran mitwirkt, sollte genau dieses „Gespenst“ tilgen, wann und wo immer es auftritt. …

Wir würden empfehlen, diesen Satz auf jeden „Bildschirm“ – immer wiederkehrend –  sozusagen „einzuprogrammieren“. …

Der Grund:

·       Jeder Erfolg beginnt zunächst mit dem Glauben an den (vollenden) Erfolg.

Dieser Glaube hat nichts mit „Größenwahn“ oder anderen Einschränkungen zu tun, sondern ist quasi eine „Gesetzmäßigkeit“, die überall nachprüfbar ist.

Die Quantenphysik hat das mit dem „Beobachter-Effekt“ (Quantenverschränkung) erklärt. Beobachtet man Erfolg oderetwas anderes, wie z.B. Skepsis.

Das ist gerade im Gründungsstadium wichtig, wenn sozusagen „Erfolg-Verhinderer“ in Erscheinung treten. Man wird es kaum glauben, aber auch „Bankgespräche“ oder sog. Gründungsprüfungen für Genossenschaften, sind in diesem Sinne eher eine „Erfolgs-Barriere“ als ein „Erfolgs-Turbo“ ….

Hinweis: „Google“ innovativ selbst  und achte auf die Unterschiede der Informationen…  

Redaktion: FG „QuAntworten“ im IWMC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

In Fragen der Kooperation werden wir vom SmartCoop-ForschungsInstitut des MMWCoopGo Bundesverbandes für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft  e.V. beraten.

 

        

 

13.11.2016

Wer Erfolge wirklich will, sollte die wirkliche Wirkung der QuantenPhysik kennen ...



Bereich:
Management in Kooperationen
Ziel:
Erfolgreich mit den Instrumenten der QuantenPhysik  

Die Frage:

In unserer Genossenschaft gibt es innerhalb des Vorstandes und zum Aufsichtsrat erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Über die genauen Inhalte möchte ich nicht öffentlich sprechen. …
Das Geschäftsergebnis ist ebenfalls nicht so, wie es sich die Mitglieder wünschen würden.
Ich halte es für notwendig, dass die Mitglieder jetzt die Krise intensiv diskutieren und anschließend neue Gremien wählen, um auf Kurs Erfolg zu kommen. …
Als Mitglied des Vorstandes fühle ich mich aufgerufen, den Mitgliedern unserer Genossenschaft jetzt reinen Wein einzuschenken. Dann muss zunächst einmal tüchtig aufgeräumt werden …
        
(FragestellerIn – Vorstandsmitglied einer Genossenschaft)

Die Antworten – Ein Auszug:

Wir halten verschiedene Meinungen – zumindest vorübergehend – durchaus für etwas recht Normales, denn es entstehen „Kontraste“ und die sind gut, um neue Zielklarheit zu bekommen. …
Wir stellen oft fest, dass Menschen gut wissen, was sie nicht wollen, aber nur recht vage sind, in dem, was sie eigentlich stattdessen wollen, für sich und dann auch für die Genossenschaft oder den Coop. …
Wir würden fragen, ob es bereits diese wirkliche Zielklarheit gibt oder ob es sich eher um Vermutungen zur Zielklarheit handelt?
Außerdem würden wir unterscheiden zwischen persönlicher Zielklarheit und Team-Zielklarheit.
Ohne, dass dies besteht, ist das Unternehmen wie ein Schiff auf hoher See ohne Kompass. …
Außerdem würden wir empfehlen, das Führen des Unternehmens mit dem „Rückspiegel“ zügig zu beenden.
Warum?
Jeder Gedanke, der sich auf eine negative Vergangenheit richtet, wirkt in der Gegenwart und hat Einfluss auf die Zukunft. Für die Gestaltkraft von Gedanken ist es egal, ob diese vergangenheitsbezogen sind, sie wirken immer „JETZT“ – und nach vorn!
Und wenn solche „Aufräum-Arbeiten“ auch noch so „smart“ aussehen, sie verursachen mehr „Schaden“ als sie Nutzen haben.
Das ist reine Quantenphysik.
Quanten wissen nicht, dass sie „vergangenheitsbezogen“ beobachtet werden, für sie immer „JETZT“.
Wenn man schon meint, dass es des „Aufräumens und Diskutierens“ der Vergangenheit unbedingt bedürfe, sollte man wenigstens darauf achten, dies mit einer sofortigen positive Folge für die Zukunft zu verbinden ….
Bereits in ganz „normalen“ Alltagssituationen stellen wir oft fest, dass es zwischen dem gesprochenen Wort und den eigentlichen Gedanken, nicht unerhebliche Abweichungen gibt.

Dazu ein Beispiel:

·         A sagt, dass B zu viel Geld in der Vergangenheit bekommen hat.
·         B meint jedoch, dass er selbst mehr Geld hätte bekommen müssen, also plädiert – wenn auch vielleicht nur unbewusst - eigentlich für eigene Nachzahlungen.

Hier erkennen wir unschwer, dass eigentlich wenig Zielklarheit besteht.

Warum?

Es kommt bei dem Quanten-Gesetz (Resonanz-Gesetz) kaum auf das gesprochene Wort an. Viel wichtiger sind die Gedanken, denn nur diese bewegen – in Verbindung mit den Emotionen – die kleinen Teilchen (Quanten), die das jeweilige „Feld“ in „Form“ bringen, bzw. Realität für uns entstehen lassen. …

Die Weisheit des Wortes „Information“ macht das deutlich, wenn man es anders schreibt – „In-Formation“. …

Jede Ziel-Klarheit meint also die Übereinstimmung der Gedanken und der dazu gehörigen Emotionen.
Wenn man den „WirKraft-Vorteil“ anstrebt, ist es unabdingbar, in den wahren MOTIVEN einen Konsens herzustellen, also keine Zustimmung mit „geheimen“ Vorbehalten. …

Ein Unternehmen in einer kritischen Lage, benötigt eigentlich weniger so etwas wie (alte) Bestandsaufnahmen, vielmehr benötigt es klare, konsensfähige und mit viel positiven Emotionen bestückte Perspektiven, die von vertrauensvoll auftretenden, qualifizierten Managern (Vorständen) vertreten werden.

Wer meint, dass eine „Krise“ wenig mit „Freude“ oder gar „Leidenschaft“ zu tun hat, irrt enorm. Gerade in einer „Krise“ ist es wichtig, wenig über das „Alte“ aber viel und schwungvoll über das Neue zu sprechen.

Wir können Ihnen deshalb nicht unbedingt zustimmen, wenn nach dem bereits erfolgten „Aufräumen“ in Aufsichtsrat und Vorstand, nunmehr auch noch eine Generalversammlung, weitere Zeit damit zu verbringen soll, sozusagen „negativ zu kreieren“, was das faktisch heißt, wenn man von „aufräumen“ spricht und damit eigentlich nur noch mehr „Energie“ auf die Fehler gibt, was dazu beiträgt, dass diese Gedanken und deren Schwingung stabil „gegen“ das wirken, was man eigentlich ändern will und muss. …
Wir wissen aber auch, wie ungewohnt und deshalb schwierig verständlich, solche Empfehlungen sind. Aber wir bleiben dennoch dabei, die Genossenschaft benötigt jetzt eine möglichst eindeutige Ausrichtung ihres gesamten Energie-Feldes auf eine neue Perspektive. Und genau darüber sollten die Mitglieder jetzt befinden. …

Wir haben kürzlich eine Stellungnahme zum Wahlsieg von Herrn Trump abgegeben. Dessen Erfolg war für uns keineswegs eine Überraschung, denn Herrn Trump ist es gelungen, hohe Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Diese Aufmerksamkeit kam besonders aus dem Lager derer, die eigentlich Herrn Trump vehement ablehnten. Ob die „Gegner“ es wussten oder nicht, Kenntnis des „Spiels der Quanten“ oder des „Resonanz-Gesetzes“ hatten oder nicht, spielt keine Rolle. Quanten, also die kleinsten Teilchen, reagieren auf alle Gedanken, egal ob „positiv“ oder „negativ“. Sie reagieren auch umso intensiver, je mehr Emotionen im „Spiel“ sind. ….
Und die Gegner von Herrn Trump haben heftige Emotionen in ihre Kritik eingebracht, und damit zum Erfolg von Herrn Trump beigetragen…

„Ver-rückte“ Welt – oder?

Die Genossenschaft hat – besonders in einer Krise – eigentlich nur die Möglichkeit, alle Aufmerksamkeit der Mitglieder so zu bündeln, dass (nur) das „Energie“ bekommt, was wirklich gewollt wird.

Es mag überraschen, aber das beste Mittel für den Erfolg der Genossenschaft ist, jetzt vorrangig (oder nur noch) über Erfolg zu reden und zu schreiben.
Und das „beste“ Mittel, eine Krise bzw. einen Misserfolg zu stabilisieren, gar zu erhöhen ist, die Aufmerksamkeit auf Misserfolg bzw. Krise zu halten.

Es mag sich „edel“ anhören, wenn jemand „aufräumen“ möchte und das mit Schuld-Aufklärung verbinden möchte. Es ist jedoch für den Unternehmenserfolg nur kontraproduktiv. Das heißt nicht, dass Verfehlungen „unter den Tisch gekehrt“ werden sollen. Wenn es welche gibt, wird das festgestellt und dann zur Klärung gebracht. Dazu könnten Mittler – also nicht betroffene Personen – am besten dienen, weil „Neutrale“ möglichst wenig mit dem „Feld“ der Genossenschaft verbunden sind. …
Vor allem aber arbeiten „Neutrale“ ohne „negative Emotionen. Und Gedanken mit keinen oder geringen Emotionen oder Leidenschaften haben recht wenig „Energie“ zum „Kreieren“ von Ungewünschten im „Quanten-Feld“ der Genossenschaft.     
    
Wenn Sie Ihre Aufgabe als Gremienmitglied - zugunsten des Erfolgs Ihrer Genossenschaft – wirklich so meinen, wie Sie sagen, dann sollten Sie jetzt mit inspirierenden Gedanken und mit viel Leidenschaft vorgetragen, die Mitglieder der Genossenschaft zu einem „WirKraft-Werk“ werden lassen …

Also Zielklarheit und viel (emotionale) „Gedanken-Energie“ auf den neuen ERFOLGS-KURS!


QuantenManagement (QM) verstehen, heißt dem Erfolg „Flügel verleihen“. Gerade in Kooperationen ist dieses FührungsInstrument wertvoll wegen der WirKraft-Vorteile.

Rückfragen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.






        

25.04.2012

Genossenschaften 2012: Die „Phönix-Fähigkeit“ ist unverkennbar.


Die Menschen mögen GENO-Werte wie Vertrauen, Selbstverantwortung und TeamGeist



Früher musste man sich dafür rechtfertigen, wenn man die Rechtsform einer GENOSSENSCHFT wählte, heute ist es beinahe umgekehrt. Da deutet sich so etwas wie eine Phönix-Eigenschaft bei Genossenschaften an. Es gibt viele Gründe für diesen – beinahe dramatischen – Wandel, und er betrifft längst nicht mehr nur den Energiebereich. Woran liegt es, dass selbst Rechtsanwälte beginnen sich in Sachen GENO fit zu machen und Unternehmensberater als Teilnehmer bei Seminaren von Genossenschaftsverbänden zu sehen sind, während sie früher dort nur als Referenten denkbar waren.

Es ist nicht nur der Wandel als solcher, sondern die Kürze des Zeitraums, in dem der Wandel stattfand und sich weiter dynamisch fortsetzt, was neugierig macht. Noch hat die Wissenschaft diese Entwicklung nicht tiefer untersucht. Grund genug, dazu sich im Rahmen einem eigenen Fach-Hearing mit diesem Phänomen näher zu befassen.

 Das MMW VerbändeNetzwerk der Deutschen Kooperations- und Genossenschaftswirtschaft e.V. hatte zum Hearing „MENSCHEN mögen KOOPERATION – Das Beispiel GENO“ nach Jena eingeladen. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, sowie Frauen und Männer aus dem Management von Genossenschaften, ergänzt von Vertretern der Politik und Verbänden, war die Aufgabe gestellt, den Ursachen und Chancen dieser dramatisch positiven Entwicklung im GENO-Sektor nachzugehen.

Im Eingangsreferat skizzierte Gerd K. Schaumann (MMW Vorstand) die Entwicklung aus der Sicht der MMW-Verbände, die sich gern als „Moderne Traditionalisten“ bezeichnen, unabhängig, flexibel und offen für neue Entwicklungen, orientiert an dem jeweils Besten, was es in Europa in Sachen „Innovatives Kooperations- und Genossenschaftswesen“ gibt.

Die Politik des VerbändeNetzwerkes steht seit Jahren für ein Genossenschaftswesen, das sich nicht nur über die Struktur definiert, sondern insbesondere über die Inhalte, Ziele und der nachhaltigen Orientierung am ERFOLG.

In einer Schrift zum UN-Jahr der Genossenschaften von MMW wird der „besondere Weg“ einerseits und die „Phönix-Eigenschaft“ der GENO im Besonderen wie folgt skizziert:

Seit Jahren pflegen wir – als die UNABHÄNGIGEN des deutschen Genossenschaftswesens - den Gedanken der Co-operative (Genossenschaft) mit zwei weiteren Gedanken zu verbinden:

  1. Der Gedanke des „naturgemäßen“ Wirtschaftens, was meint, dass nichts effizienter wirkt als das, was die Natur widerspiegelt. Sie wirkt kooperativ, „arbeitet“ ohne Reibungsverluste und verbraucht dabei wenig Energie
  2. Der Gedanke, dass Kooperation nicht nur Organisationsvorteile beinhaltet, wie z.B. Arbeit, Einkommen und Sicherheit, sondern auch eines „emotionalen Faktors“ bedarf, der sich z.B. mit persönlicher Entwicklung, Selbstverantwortung und Arbeitsfreude verbindet.

Dafür haben wir ein Netzwerk von Verbänden, Partnern und Beratern gebildet, die sich unter dem „Dach“ von MMW  (MENSCHEN MACHEN WIRTSCHAFT) vereinigen. Bewusst haben wir seit Jahren den Ansatz gewählt, dass zuerst der MENSCH kommt, danach erst die passende Organisationsform, die beinahe zwangsläufig dann Genossenschaft (co-operative) heißt.

Den MENSCHEN zum absoluten Ausgangspunkt aller Ideen und Konzepte zu machen, hat sich bewährt und erlebt seit Jahren einen stetigen Zuspruch. Das soll nicht heißen, dass wir auf die „Form“ der GENO weniger Wert legen. Ganz im Gegenteil, wir halten sie als für MENSCHEN, die in Wirtschaft, Kultur und Sozialem gemeinschaftlich dauerhaft gewerblich orientiert wirken wollen, als für die bei weitem vernünftigste Lösung.

Dennoch bleiben wir dabei dass, wo immer es geht, Rechtsform und Organisationsform sich an die Idee, das Lebendige anzupassen haben, und nicht umgekehrt.

Wir sind in unserem VerbändeNetzwerk Menschen machen Wirtschaft e.V. der Frage nachgegangen, ob und wie sehr die Gesetzesnovelle von 2006 – zugleich Harmonisierung des EU-Rechts – ursächlich sein könnte, für den seit 2 bis 3 Jahren in Deutschland deutlich spürbaren, erfreulich dynamischen Trend in Richtung Genossenschaftsgründungen.

Wir sind zurückhaltend mit einer eindeutigen Bejahung, das (nur) auf die Novelle 2006 zu beziehen, denn die Ursachen für diesen „Gründungs-Boom“ sind wesentlich vielschichtiger. Elemente wie:  Vertrauen, Einfluss der Mitglieder, Kontrolle, regionale Bezüge, Selbstverantwortung, TeamGeist, usw. – dürften eher ausschlaggebend sein, für diesen Trend. Natürlich wollen wir nicht verkennen, dass die Novelle 2006 diese Entwicklung begünstigt hat, besondere Ursache war sie wahrscheinlich nicht.

Inzwischen nutzen gänzlich neue gesellschaftliche Gruppen systematisch die Vorteile einer Genossenschaft, vor allem auch „imagebezogen“. Anders als bei einer Kapitalgesellschaft, lebt die Genossenschaft heute von Gestaltungsmöglichkeiten sehr gut, die eher als „Sozialregeln“ zu bezeichnen wären, was ihr früher das Stigma „unflexibel“ einbrachte. Nehmen wir z.B. das Element „Kontrolle“ durch einen Aufsichtsrat, dann wurde dies noch vor einigen Jahren als hinderlich eingestuft, während man heute genau damit so etwas wie eine wirtschaftliche „Vertrauenslücke“ schließt.

MENSCHEN vergleichen und bewerten gern. Wenn Sicherheit ein wichtiger Faktor der öffentlichen Meinung wird, hat das zweifellos Folgen für die Wahl der geeigneten Rechtsform. Und genau dieser „Werte-Wandel“ lässt die Genossenschaft für immer mehr Gruppen und Menschen als attraktiv erscheinen.

Der Energiebereich ist herausgehobenes Beispiel hierfür. Der Zulauf in Energiegenossenschaften ist ungebrochen stark, und dynamisch wachsend. Kein Wunder, wenn sich das Wertebewusstsein verändert, sucht dieses auch die dazu passende Realisationsform. Die Genossenschaft entspricht in wesentlichen Punkten den aktuellen Wertvorstellungen von immer mehr Menschen; beinahe „zwangsläufig“ hat das Orientierungsfolgen: Überdurchschnittlich viele Genossenschaften bilden sich gerade deswegen und dieser Trend wird sich fortsetzen, weil das Wertegefüge sich entsprechend weiter in diese Richtung zu verändern scheint..

Aber es ist nicht nur die Zunahme der Menge von Genossenschaften, die erfreut, sondern auch das Hinzukommen von immer neuen Bereichen gleichermaßen verteilt in den Sektoren Wirtschaft, Soziales und Kultur.

Erfreulich, dass z.B. Berufsgruppen, wie Ärzte, Apotheker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sich für den Genossenschaftsgedanken inzwischen geöffnet haben. Eine entsprechende Erweiterung erfahren wir auch in dem, „wofür“ das Genossenschaftsmodell alles genutzt wird (z.B. Schulen, Frei- und Hallenbäder, Entwicklung neuer medizinischer Therapieverfahren …) Das Genossenschaftswesen ist – kurz und knapp – „bunter bzw. buntgemischter“ geworden.

Wir können die genossenschaftliche EU-Harmonisierung von 2006 in Deutschland nur begrüßen. Natürlich können wir uns auch gut vorstellen, den Reformwillen fortzuführen. Besonders wichtig wäre es, dieses Mal auch in Richtung Wirtschaftsförderung und Steuerrecht zu schauen. Diese Blickrichtung ist keinesfalls orientiert an einer gewissen Privilegierung des genossenschaftlichen Sektors, sondern geht eher ein Richtung „Anreiz für mehr Selbstverantwortung“ zur Schaffung von mehr bürgerschaftlich orientiertem Engagement oder die Vermögensbildung aus ihrer Schieflage zu befreien.

„Wir lieben gute Energien“ – das ist das Motto unserer EnergieGenossenschaften. Dieses Motto wollen wir demnächst – entsprechend modifiziert - auf unseren gesamten Genossenschaftsbereich übertragen. Vielleicht könnte es dort lauten: „Wir lieben alles, was die Natur so vorbildlich erfolgreich macht – besonders die Kooperation“.