Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann
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30.03.2011

Wie man aus einer "normalen" eine optimale GENOSSENSCHAFT macht ..

Testen Sie es selbst:

A. Den berühmten "Normalbürger"

  • Fragen Sie irgendeine x-beliebige Person: "Was fällt Ihnen ein bei der Nennung des Begriffs "GENOSSENSCHAFT".
B. Personen aus der Gruppe der "gewöhnlich immer informierten"

  • Stellen Sie einem Steuerberater, Rechtsanwalt oder Gründungsberater einer Kammer die gleiche Frage.
Sie werden erstaunt sein, welche Antworten Sie dabei erhalten. Ob sie eher nützlich oder eher vorurteilsbehaftet sind - wie wir vermuten - das ist hier zunächst weniger von Interesse. Worum es uns geht ist, herauszufinden ob eine der Antworten darauf hindeutet, dass man GENOSSENSCHAFT mit dem Begriff "ERFOLG" in Verbindung bringt!

Viele, die diesen Text lesen, werden es zunächst selbst nicht glauben, dass man den Begriff Genossenschaft relativ einfach mit "ERFOLG" in Einklang bringen kann, ja muss! Auch wenn es ungewohnt ist, man sollte sich angewöhnen, beide Begriffe sozusagen synonym zu denken. Das ist selbst bei Genossenschaften, die sich in sozialen oder kulturellen Bereichen betätigen, sehr von Nutzen...

Der Grund:

  • ERFOLG zu haben, erfolgreich zu sein, ist etwas absolut nachvollziehbares, schon gar nicht etwas, für das man sich entschuldigen müsste.
Der Begriff ERFOLG bezeichnet in seiner einfachsten "Übersetzung" einfach das, "was folgt", oder besser noch, "das, was absichtsvoll gewollt ist, dass es folgen soll". Erfolg ist also zunächst lediglich ein neutraler Begriff, der erst von Unternehmenden mit konkreten Zielen und Inhalten gefüllt werden muss.

Zurück zur Frage. Es muss nachdenklich stimmen, wenn so viele Menschen den Begriff "Genossenschaft" mit allem Möglichen in Verbindung bringen, aber selten mit dem Begriff "ERFOLG".

Genau das scheint aber ein wichtiger Grund zu sein, warum Genossenschaften:

  • So eine relativ geringe Bedeutung im Konzert der Rechtsformen haben.
An dieser Stelle müssen Sie sich entscheiden:

  • Wenn Sie zu denjenigen Menschen gehören, die mit einer Genossenschaft keinen Erfolg verbinden wollen, dann können wir nichts für Sie tun! Ob Sie sich selbst und Ihren Mitstreitern damit einen Gefallen tun, testen Sie bitte selbst...
  • Wenn Sie jedoch bereit sind, den Zusammenhang von GENOSSENSCHAFT und ERFOLG zu denken und entsprechend zu handeln, dann sind wir Ihr Partner!....
  • Willkommen im Club der erfolgreichen Genossenschaftler....
Was genau wäre nun die Grundlage für den Erfolg einer Genossenschaft? Ganz einfach:

  • Zu beginnen mit dem, was eine Genossenschaft ausmacht, und was sie jeder anderen Unternehmensform überlegen macht!
Wir nennen es das kooperative Gen oder die Überlegenheits-Potenziale. Die wichtigsten davon wären – als Prinzipien ausgedrückt -:

  • Das Prinzip der umfassenden Kooperation
  • Das Prinzip der aktiven Partizipation
  • Das Prinzip ausgeprägter Selbstverantwortung
  • Das Prinzip des engagierten TeamGeists
Neben diesen Schlüssel-Prinzipien (weil für die Entfaltung des kooperativen Gen unabdingbar, gibt es noch weitere Prinzipien die für eine optimale Entfaltung des Kooperations-Gebildes GENOSSENSCHAFT von Vorteil sind. Wir bezeichnen sie als unterstützende Prinzipien. Solche wären z.B.:

  • Das Prinzip der Nachhaltigkeit
  • Das Prinzip der Ganzheitlichkeit
  • Das Prinzip der strukturellen Flexibilität...
Ahnen Sie bereits, woran es liegen könnte, dass es GENOSSENSCHAFTEN bisher eher seltener geschafft haben, aus dem "Schatten" der anderen Rechtsformen herauszutreten? Wir vermuten, dass es im Wesentlichen daran lag, dass man sie mit anderen Rechtsformen einfach (stupide) verglichen und sich lediglich auf die Struktur begrenzt hat.

Natürlich kann es von Vorteil sein, wenn viele Menschen - unabhängig von finanziellen Möglichkeiten - mit gleichem Gewicht aktiv mitgestalten können. Wenn es um das Thema "Vermögensverteilung" ginge, wäre das sogar ein Erfolgs-Kriterium.

Meist werden ERFOLGS-Kriterien jedoch dynamisch definiert und spiegeln die Entfaltung der Potenziale sowohl in Richtung Mitglieder, wie zugleich auch in Richtung "Genossenschaft als Unternehmen" wider. Wir wollen es vereinfacht umschreiben mit der Energie hinter den Zahlen.

Lassen Sie uns das an einem kleinen Beispiel erläutern:

  • Eine Handwerks-eG erkennt Mitte des Jahres, dass die konjunkturellen Rahmendaten nicht so verlaufen, wie ursprünglich angenommen. Die Beschäftigten sind (alle bzw. fast alle) zugleich Mitglieder der Geno, also Anteilseigner. Eine vorausschauende Unternehmensführung in einer Genossenschaft hat hierzu bereits einen "Plan B", wie man zu sagen pflegt. Und der wurde als Rahmenkonzept bereits vor einiger Zeit gemeinschaftlich beschlossen. Darin wird u.a. festgelegt, wie auf eine solche Entwicklung - zumindest dem Prinzip nach - zu handeln ist. Die Unternehmensführung basiert also auf Handlungskonzepten, die von den Mitgliedern miterarbeitet und mitgetragen werden.
  • Ein kooperativ führendes Management wird jetzt prüfen, ob davon abzuweichen wäre oder ob weitere konkrete Maßnahmen erforderlich sind. Ist das zu bejahen, wird eine Versammlung der Mitglieder (genannt Generalversammlung) terminiert.
  • In einer gemeinsamen Sitzung erarbeiten Vorstand und Aufsichtsrat einen situationsbezogenen Maßnahmeplan und legen diesen der folgenden Generalversammlung vor. Nach eingehender Willensbildung erfolgt ein Votum, das das Management in die Lage versetzt, umfassend legitimiert zu handeln. Diese Legitimation ist Teil des besagten kooperativen Gen, sozusagen dessen dynamische Ausprägung.
In jeder anderen Rechtsform ist eine solche Vorgehensweise schon deshalb kaum vorstellbar, weil es dort "nur" Beschäftigte gibt. Erkennen Sie, auf welcher Ebene die Entscheidungen fielen?:

  • Genau: Die Entscheidungen fielen auf der Ebene der Eigentümer!
Weil in dieser Genossenschaft eine weitgehende Identität von Teilhaber und Beschäftigten gibt, also ein weiteres Merkmal des kooperativen Gens erfüllt war, konnte die Entscheidung problemlos auf die "Beschäftigten-Ebene" übertragen werden und sozusagen in Vollzug gehen.

Mal ehrlich:

  • Welche Unternehmensform kann so schnell und wirksam Entscheidungen treffen, wie diese Genossenschaft?
Auch die Unternehmensführung muss passen? Natürlich, denn Unternehmensführung in einer kooperativen Struktur ist etwas Besonderes. Hier liegt die Kraft in Begriffen wie z.B.:

  • Vertrauen
  • Vorbild
  • Charisma
  • Informationen
Und noch eines ist von entscheidender Bedeutung:

  • Das Führungs-Prinzip vieler anderer Unternehmensformen basiert auf der Vorstellung "Druck" (Angst, etc.)
  • Das Führungs-Prinzip einer erfolgreichen Genossenschaft basiert auf "SOG" - dem genauen Gegenteil von "Druck"

Wir sind so vermessen zu behaupten, dass in puncto "ERFOLG"

  • keine andere Unternehmens-Form ähnlich günstige Grundlagen bietet, wie eine Genossenschaft.
Aber es reicht nicht aus, sie nur zu kennen, man muss sie auch intelligent und konsequent gestalten, damit sie sich adäquat entfalten können.

Sicherlich lassen sich Instrumente, einer Handwerks-Genossenschaft nicht 1:1 auf eine Wohnungs-, Ärzte- oder Energie-Genossenschaft übertragen - aber es geht! Nur eben anders, aber mit gleich gutem ERFOLG.


28.03.2011

GenossenschaftsWelt - Im Mittelpunkt unseres GründungsService steht der UnternehmensErfolg!

Unsere Erfahrungen bezüglich "Gründung von GENOSSENSCHAFTEN" lassen sich meist in zwei Gruppen untergliedern:
  • Wer eine Genossenschaft gründen will, hat sich meist bewusst für diese Rechtsfoem entschieden. Weshalb gerade die Form einer GENOSSENSCHAFT wählen, dafür gibt es sicherlich mannigfaltige Gründe, vor allem aber den, die Gesichtspunkte GEMEINSCHAFT - TEAM - KOOPERATION in den Mittelpunkt aller Überlegungen zu stellen.
  • Wer ein Unternehmen gründen will, trifft auf eine Vielzahl von Möglichkeiten, die geeignete Unternehmesform zu finden. Sehr oft wird man in einer solchen Situation feststellen, dass Informationen darüber, "was die geeignete Rechtsform" ist, Aussagen zur GENOSSENSCHAFT nicht oder nicht hinreichend berücksichtigen.
Aber eine weitere Erfahrung haben wir gemacht, und die betrifft eigentlich beide Gruppen zugleich, und beinhaltet eine Tragweite, die im Gründungsprozess meist außeracht gelassen wird:
  • Die Frage nach dem Zusammenhang von "Rechtsform und ERFOLG".
Und genau dieses Thema, das Entscheidende überhaupt für jeden Unternehmer, spielt im Gründungsprozess bisher (leider) nicht die dominierende Rolle, ein Versäumnis, das sich schon bald nach einer Gründung bemerkbar machen wird und richtig "Lehrgeld" kosten kann....
Die Konsequenz:  
Wir haben ein besonderes r besonderes Leitbild für von uns betreute Genossenschafts-Gründungen festgelegt.

Wir fühlen uns von Anfang an (mit) verantwortlich für Ihren ERFOLG!

Sie brauchen eine passende Satzung? - Kein Problem!

Diese können Sie von uns in allen Varianten bekommen, ganz so, wie dies - speziell für Ihr
Unternehmen - angemessen ist. (Vorsicht: Mustersatzungen sind keine Satzungen, die auch
für Ihr Unternehmen die per se richtig sind. (Sie kaufen ja auch kein "Muster-Auto",
sondern den für Sie passenden Typ...)

Sie brauchen Vordrucke und Formulare, um die Gründung selbst leicht, schnell und "wasserdicht" abschließen zu können? - Kein Problem!

Das ist mehr als verständlich, denn in dieser Phase gibt es viel zu tun, um den Geschäftsbetrieb zum Laufen zu bringen, und da ist "Form-Bürokratie" lästig - zumindest für einen agilen Gründer oder eine agile Gründerin
Die stellen wir Ihnen gern zur Verfügung und unterstützen Siie - wenn Sie mögen - auch beim "Ausfüllen"

Sie brauchen einen Prüfungsverband, der die notwendige gutachterliche Äußerung erstellt, und dies sowohl professionell, wie preisgünstig und schnell tut? Kein Problem!

Dies alles ist leider in Deutschland nicht überall selbstverständlich und fördert nicht gerade den Gründungsprozess neuer Genossenschaften. Deshalb können wir das für Sie organisatieren!
Aber das ist bei weitem nicht alles, denn das hat mit dem Erfolg des neuen Unternehmens, dem Erfolg Ihrer Genossenschaft noch wenig zu tun.

Der Erfolg eines Unternehmens hat andere Grundlagen. Diese nennen wir die "geborenen" ERFOLGS-POTENZIALE! Zu den wichtigsten ERFOLGS-POTENZIALEN zählen wir insbesondere:
  • Kooperation
  • Partzipation
  • TeamGeist
  • Selbstverantwortung
  • Nachhaltigkeit
  • Ganzheitlichkeit
  • Zielklarheit
Und  genau  darin  liegt  ein
wesentliches  Erfolgs-Geheimnis  einer  Genossenschaft. 

Die Konzentration auf die Erfolgs-Potenziale
bringt eine GENOSSENSCHAFT
gegenüber jeder anderen Rechtsform
in die "Vorhand".

 Im Umkehrschluss heißt das: Dort, wo diese Erfolgs-Potenziale übersehen oder gar wissentlich ignoriert werden, kann eine Genossenschaft die in sie gesetzten (Erfolgs-) Erwartungen nicht erfüllen. In welchem Umfang diese Potenziale faktisch wirken, das ist von Bereich zu Bereich, Branche zu Branche, Problemlösung zu Problemlösung zwar unterschiedlich, aber sie sind immer als solche wirksam.

So gesehen geht es weniger um die (relativ banale) Frage, ob man eine GENOSSENSCHAFT oder eine andere Rechtsform wählt, sondern vielmehr um die Frage, ob man auf das sog. kooperative Gen setzt oder nicht. Denn es ist eben dieses kooperative Gen, das der Wissenschaftler Joachim Bauer in seinem gleichnamigen Buch treffend beschrieben hat, was eine Genossenschaft zu einer BESONDEREN Rechtsform macht.

Wer das Besondere sucht, weil er oder sie - gleich ob im Bereich WIRTSCHAFT oder SOZIALES oder KULTUR - es für wichtig halten, erfolgreich zu sein und zu bleiben, ist gut beraten, sich zuvörderst um seine ERFOLGS-GARANTEN (Potenziale) zu kümmern und sich erst danach für die (richtige) Rechtsform zu entscheiden. Umgekehrt macht Gründung nur wenig Sinn, weil die Form in der der Erfolg sich widerspiegelt, lediglich die "Karosserie" des Unternehmens ist, jedoch nicht der "Motor" oder das "Getriebe"...
Wenn Sie ähnlich denken, dann sollten wir uns - natürlich unverbindlich und kostenfrei -gesprochen haben, bevor die Entscheidungen getroffen werden ....