Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann
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05.09.2022

Die Kooperations-Gesellschaft benötigt (jetzt) ein intelligentes (internationales) Forum – Zeigt das WWF wirklich, wie das geht?

 


*CoopGo-Medien-Dialoge*

Medien  Machen  Wirtschaft

 

 *Impulse zum kooperativen Wandel*

 

Hinweis: Die CoopGo-Medien-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) bieten Journalisten, Reportern, Medienagenturen, etc., Impulse für ihre Arbeit im Interesse von mehr kooperativen o. genossenschaftlichen Perspektiven. Die Medien-Dialoge sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst bzw. gekürzt werden. Gern berücksichtigen wir Interesse an Anonymität. Danke für die Mit-Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft.

 

Die Essenz der Fragen

 

Als Journalisten (-Büro) haben wir uns inzwischen spezialisiert auf das, was Ihr den „Kooperativen Wandel“ nennt. …

Danke für eure Antworten zum WWF. …

Uns fällt bei euren Dialogen besonders erfreulich auf, dass Ihr weitgehend auf jede Form von „Kritik“ verzichtet. Das ist im „Journalismus“ leider ganz anders. …

Also nochmals zum WWF. Er führt intelligent Regie. Vermutlich auch, weil er die „Sollbruch-Stelle“ längst erkannt, dass das grundlegende Konkurrenz-Prinzip (vereinfacht und verkürzt gesagt: „Höher-Weiter-Schneller-Mehr“) an logische Grenzen kommen wird, kommen muss. …

Wir würden das noch ausführen wollen (dafür sollten wir einen speziellen Dialog führen). …

Hier geht es uns zunächst darum, dass wir feststellen, dass es bisher keine annährend intelligente „Struktur“ auf Seiten der Kooperations-Gesellschaft gibt, wie dies der WWF auf Seiten der Konkurrenz-Gesellschaft darstellt.

Könntet Ihr uns bitte einige Hinweise geben, warum dies so ist?

Außerdem würden wir gern – medial – mitwirken, mehr Problem-Bewusstsein in Politik und Gesellschaft zu schaffen, dies zu ändern. … 

Könntet Ihr bitte dazu einige Anmerkungen machen, Hinweise geben!

Danke für eure Antwort. …

 

Die Essenz der Antworten

 

Ebenso: Danke für eure Impulse!

Ja, ihr habt Recht, die „Kooperations-Gesellschaft“ hat es bisher noch nicht geschafft, ein geschlossenes, plausibles, ganzheitliches „Eigen-Konzept“ zu entwickeln. …

Ohne unseren grundlegenden Standpunkt zu verlassen, uns nicht in „Kritik“ zu verlieren, wollen wir den Hinweis geben, dass selbst „Genossenschaften“ glauben, als eindeutig „kooperative Form“, in der Konkurrenz-Gesellschaft (erfolgreich) „mitschwimmen“ zu können. Ob die „Anwender“ das bereits erkannt haben, würden wir bezweifeln wollen. Würde man die Grundprinzipien von Genossenschaften wirklich auf die Konkurrenz-Gesellschaft übertragen wollen, sind diese ohne deutliche Anpassungsleistungen) nach den gleichen Mechanismen wirken, wie dies andere Rechtsformen tun, die der Konkurrenz-Gesellschaft eigen sind. …

Oder habt ihr schon mal gesehen, dass Genossenschaften anders „planen“, „bilanzieren“ oder agieren, wie dies z.B. GmbHs tun?

Auch die zahlreichen sog. Genossenschafts-Institute an Hochschulen, nutzen das Denk- und Anwendungs-System der Konkurrenz-Gesellschaft.

Aber viel grundlegender scheint uns, dass es an Hochschulen und Universitäten:

·       Keine Trennung zwischen „Konkurrenzwissenschaften“ und „Kooperationswissenschaften“ gibt (sofern man überhaupt wüsste, was das denn sei, wie und warum) …

Man kann durchaus sagen:

·       Das gesamte Wissenschafts- und Bildungssystem basiert auf der Annahme, dass Menschen grundlegend unterschiedlich seien.

Aber stimmt das wirklich?

Würden wir die Fiktion aufgeben, dass Menschen (naturgemäß) unterschiedlich seien, würde es eigentliche keine (natürliche) Konkurrenz mehr geben können.

Also wäre es eigentlich zunächst notwendig, dieses „Paradigma“ zu wechseln. ….

„Alle Menschen sind gleich“, postulieren Verfassungen, so auch das Grundgesetz. Gemeint ist eigentlich: „Gleichheit vor dem Gesetz“.

Was aber wäre:

·       Wenn Menschen wirklich gleich sind?

Das wäre wohl einer der „kreuzgefährlichsten“ Gedanken, Ideen, die dem WWF widerfahren könnten.

·       Alle Menschen sind gleich….

Wer dazu Menschen befragen würde, könnte derzeit wohl Erstaunen ernten und die Frage:

·       Das meint Ihr nicht wirklich.

Wir würden antworten:

·       Sorry, es geht nicht anders, denn wir haben z.B. alle den gleichen Ursprung.

Spürt ihr, worum es eigentlich geht?

·       Das System „Konkurrenz“ reduziert den Menschen auf das „körperliche System“ und dessen Aktionsfeld zwischen „Geburt und Tod“.

Ein „System Kooperation“ – so scheint es derzeit noch zu sein – orientiert sich (leider analog) genau an diesem „Denk-System“:

·       Auch dort herrscht (noch) die Fiktion, dass alle Menschen „lediglich“ physische Wesen seinen. …

Wie ihr ahnt, sind auch die derzeitigen „Religions-Systeme“ hiervon (offiziell) weitgehend überzeugt:

·       Das „Gottes-Bild“ tut noch ein Übriges, um „Erfolg“ zu belohnen.

Und diese Art von Erfolg drückt sich dann im „Wettbewerb“ aus:

·       Wer oder was ist der bzw. das „Bessere“?

Man könnte es auch so definieren:

·       Wer vorne steht – womit auch immer – ist erfolgreich. …

Man nimmt an:

·       War das Leben ein Erfolg, dann wird dies nach dem Leben ebenfalls als „Lohn“ honoriert. …

Natürlich wird niemand so „offen“ sein, dem  „Konkurrenz-Denk-System“ diese „Pseudo-Legitimationen“ zu entziehen. …

Auch das WWF nutzt – bewusst oder unbewusst - diese „Legitimation“; natürlich ohne darüber offen zu sprechen. …

Wer meint, das WWF sei frei von diesem (grundlegenden) Legitimations-Gedanken, der könnte sich durchaus geirrt haben …

Warum wir diesen Exkurs einfügen ist folgender:

·       Würde es wirklich Sinn machen, „lediglich“ Strukturen oder Institutionen aufzubauen, um – sozusagen – dem WWF zu zeigen, dass sich das neue „Kooperations-System“ formiert und zukünftig danach eine kooperative „Gegenposition“ entsteht bzw. besteht?

Die „Falle“ würde bereits ganz zu Beginn der Einrichtung offenkundig, die man z.B. „Welt-Kooperations-Forum“ (WKF) nennen könnte. Warum und Wie? …

Dieses WKF könnte versuchen, die „Wirkweise“ des WWF (mindestens) zu „kopieren“. …

Die Frage ist jedoch:

·       Macht „Kopieren“ überhaupt Sinn?

Wir meinen – derzeit – NEIN!.

Weshalb?

 

·       Weil wahre Kooperation eine gänzlich andere Legitimation benötigt, als das „System Konkurrenz“.

 

Der (derzeitige) Denk-Ansatz des Kooperations-Systems ist etwa:

 

·       Weil etwa, das ein Einzelner nicht schafft, durch die Einbindung in ein Kollektiv (Gemeinschaft) durchaus zu schaffen ist!

 

Aber stimmt dieser „Denkansatz“ wirklich immer oder nur punktuell? …

 

Um ein Kooperations-System zu „erbauen“ (also auch eine entsprechende „Interessenvertretung“), wäre wohl zunächst zu klären:

 

·       WER ist dieser „Einzelne“, der meint etwas nicht schaffen zu können und deshalb sich der Gemeinschaft „bedienen“ müsste?

 

Um diese Frage zu beantworten, wäre zunächst wohl das „Bild des Menschen“ grundlegender anzuschauen. …

Wir verkürzen:

·       Bevor ein Mensch sich einer/m Gruppe/Team/Unternehmen, etc. anschließt oder bedient, sollte – jeder für sich - zunächst geklärt haben, „als WER“ dieser Mensch „kooperiert“?

 

Ahnt ihr, weshalb es wenig Sinn machen könnte, einfach so etwas wie den WWF unreflektiert zu „kopieren“!

 

Wir würden eher einen anderen Weg empfehlen, der diesen WKF von vornherein sogar dem WWF „überlegen“ macht, weil man – sozusagen – am „Ursprung des Menschen“ ansetzt und z.B. fragt:

 

·       Wer oder Was ist der Mensch?

·       Wer oder was „BIN“ ich, der meint kooperieren zu wollen/sollen/müssen?

 

Wir verkürzen nochmals und fragen

·       Wer oder was ist der Mensch?

 

Es macht einen fundamentalen Unterschied, ob wir annehmen;

 

·       „Ich bin lediglich „zufällig“ geboren, zu dieser Zeit, in diese Familie, in diese Umstände. …

 

Sehen wir jedoch ein, dass jeder Mensch:

·       Absichtsvoll und Selbst,  Zeit und Umstände seines Lebens frei gewählt hat,

 

müssen sich die Fragestellungen (zwangsläufig) verändern. …

 

Und gehen wir noch einen Schritt weiter, dann erkennen wir sogar:

·       Nur ein Teil meines Ganzen hat sich jetzt gerade „inkarniert“, um absichtsvoll Erfahrungen in dieser physischen Welt zu machen.

 

Diese Erkenntnis basiert darauf, dass „ich“ immer und untrennbar mit meinem „Nichtphysischen“ verbunden bin. …

Ahnt ihr jetzt bereits:

 

·       Was viel wichtiger und wirksamer wäre, als lediglich einen „schlagkräftigen Gegenspieler“ zum WWF „aufzubauen“?

 

 Ahnt ihr jetzt, wann eine Konkurrenz-Gesellschaft – auch wenn sie von vielen „WWFs“ unterstützt würde - stets einer Kooperations-Gesellschafts-Struktur nicht „gewachsen“ wäre und sogar nach und nach gänzlich – wie von selbst – schwächer und schwächer würde, bis sie letztlich komplett verschwände?

 

Wenn immer mehr Menschen erkennen, dass wir ALLE im Ursprung gleich sind:

·       Wir sind ein Teil der Ursprünglichkeit, die manche als „Urkraft“, „Quelle,  „Schöpfung“ oder sogar als „Gott“ bezeichnen (Den Begriff „Gott“ nutzen wir ungern, weil das eigentlich mehr Diskussionen schafft als Probleme löst …)

 

Also nochmals.

 

·       Beginnen wir zu klären, zu thematisieren, uns zu interessieren, usw. für diese oder ähnliche Fragestellungen, würde dies -quasi wie von selbst – eine „Kooperations-Gesellschaft“ anbahnen und letztlich sogar die (alte)  „Konkurrenz-Idee“ komplett auflösen. …

Beginnen wir also – vermehrt – zu fragen:

 

·       WER oder WAS BIN ICH wirklich?

·       WER kooperiert mit WEM und warum?

 

Erst wenn diese Frage geklärt ist, spricht eigentlich nichts mehr  dagegen, dazu auch eine entsprechende Struktur aufzubauen und diese dann vielleicht als

 

·       Welt-Kooperations-Rat (Forum oder was auch immer) zu bezeichnen.

 

Worauf wir lediglich aufmerksam machen wollten ist:

 

·       Euch vor dem Irrtum zu bewahren, dass dieser Satz (oder ähnliche Sätze):  „Was viele nicht schaffen, schafft die Gemeinschaft oder die Kooperation“ so etwas wie eine Lösung wäre. …

 

Eher halten wir diese Idee sogar für das eigentliche Problem!

Statt Aufklärung anzubahnen, hat man lediglich einen „Klebstoff“ geschaffen, der niemals dazu geeignet ist, wahre Kooperation zu erzeugen, weil:

·       Er einen „Fundamental-Irrtum“ unnötig verfestigt, gerade in einer Zeit, in der wir dringend wirklich grundlegende „kooperative Veränderung“ benötigten. …

 

Ja, wir sind für eine Art  „Welt-Kooperations-Forum“ (WKF)!

Aber bitte auf der Grundlage eines entsprechenden (stimmigen) „Menschen-Bildes“, z.B.:

 

·       Der MENSCH als (nichtphysisches) „Schöpfungswesen“, der auf der physischen Ebene (Erde) eine „physische“ Erfahrung macht, aber beginnt sich allmählich (wieder) daran zu erinnern, WER oder WAS er wirklich ist!

 

Wenn das geschieht – und die Zeichen stehen dafür besser als gedacht – werden immer mehr Menschen den – wie auch immer definierten „Irrweg der Konkurrenz“ erkennen und daraus geeignete Konsequenzen für sich ziehen. …

 

PS: Wer dazu weiter Informationen mag, den empfehlen wir z.B. im Internet unter Begriffen wie „Das Gesetz der Anziehung“ zu recherchieren. (Dort gibt es auch jede Menge weitere Hinweise auf Funktion und Wirkung dieses „fundamentalen Lebens-Prinzips“. Dort wird auch geklärt, weshalb z.B. die Bibel stimmig ist, wenn sie den – für „Kooperierer“ - fast unerträglichen Satz formuliert:

·       Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. …

Und Ja:

·       Wir sind überzeugt davon, dass nur Kooperation wirklich zielführend für unseren Planeten ist!

Das setzt jedoch auch voraus, dass:

 

·       Wahre Kooperation letztlich immer bedeutet zu erkennen, dass ich zunächst mit mir SELBST kooperieren muss und erst dann mit anderen Menschen, die (möglichst) auch bereits gelernt haben, mit sich SELBST zu kooperieren. …

 

Gern setzten wir die Diskussion fort, sofern Ihr bereit seid, zumindest in Erwägung zu ziehen, dass unsere Hinweise bei euch auf Resonanz gestoßen sein könnten. …

 Wir freuen uns auf weitere Dialoge!

GenialCoop – Unser Körper zeigt, dass dies möglich ist …

Redaktion: AG CoopGo-Medien-Dialoge im SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW e.V.(Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft)  www.bundesverband-mmw.de  – info@medien-machen-wirtschaft.de  o. info@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater in Sachen Quanten-Management: FIKW (ForschungsInstitut Kooperativer Wandel) des IWMC Quanten-Instituts - Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

 

11.04.2021

Genossenschaften – Bekenntnis zum „Kooperativen Wandel“?!

 


Essenz: 

Gute Fragen sind wichtiger als vorschnelle Antworten, weil Antworten recht schnell – wenn auch verdeckt – Voreinstellungen bzw. Präferenzen widerspiegeln. Am Übergang von „Konkurrenz-Gesellschaft“ zum „Kooperativen Wandel“ geht es um „Inklusion“. Keine Gruppe sollte übersehen oder gar ausgegrenzt werden. Es gibt keine „partielle Kooperation“, es gibt nur eine gemeinsame „Kooperations-Gesellschaft“.

Der „Kooperation“ ist es egal:

·       Mit welchen Motiven sich die „Tür“ zur Einsicht öffnet.

Wichtiger ist, dass wir erkennen:

·       Dass die Idee der „Gegeneinander-Gesellschaft“ keine überzeugenden Lösungen (mehr) hat bzw. sogar haben kann oder wird, die Zukunftsfähigkeit unseren Kindern zu „garantieren“.

Dagegen wirken Fragen von irgendwelchen „Steuervorteilen“ geradezu banal. Genossenschaften sind (derzeit) wohl die einzige Rechtsform, um diesen notwendigen (kooperativen) Wandel real gestalten zu können. Wer jetzt auf die Idee kommt, bereits seit langem bestehende Steuerthemen als Wachstums-Barriere für Kooperations-Wachstum zu sehen, übersieht den „Ernst“ der Lage:

·       Priorität sollte jetzt der zeitnahe Umbau der Konkurrenz-Gesellschaft haben.

Was jemanden dazu bewegt, faktisch den notwendigen, Kooperativen Wandel zu befördern, ist zunächst nachrangig.

·       Entscheidend ist (s)eine faktische Zustimmung und die damit verbundene Stärkung des Kooperativen Wandels.     

Wer jetzt – alt bekannte Probleme der Konkurrenz-Gesellschaft (wie z.B. „Verteilungs-Gerechtigkeit“) - zu Hindernissen für eine Stärkung des Kooperations-Sektors „hochstilisiert“, beteiligt sich – bewusst oder unbewusst – daran:

·       Künstlich Barrieren gegen einen Kooperativen Wandel aufzubauen. …

Genossenschaftsverbände sollten sich genauer überlegen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem geben könnte, was sie sagen und was sie damit eigentlich verursachen.

Aus unserer Sicht hat der Kooperative Wandel jetzt oberste Priorität und es wäre gut:

·       Wenn Genossenschaftsverbände das auch deutlich zum Ausdruck bringen würden …  

 

Frage:

Wir diskutieren in unserem Wirtschafts-Seminar über das Thema „Ideologie im Wandel der Zeiten“. Ein Teilbereich ist die Beurteilung verschiedener Wirtschaftskonzeptionen, wie z.B. Genossenschaften. Früher waren Zusammenschlüsse eine Art „Schutz“ vor Armut oder Reaktion auf Notlagen. Es gab schließlich auch keine „staatliche Fürsorge“. Aber immer noch wird der Bezug von Genossenschaften auf Gruppen reduziert, die in irgendeiner Form als „benachteiligt“ angesehen werden. Aus moderner Sicht sehen wir Genossenschaften nicht mehr als „arme Leute Veranstaltung“, sondern als eine „Rechtsform“, die den Gedanken der Kooperation zur Wirkung bzw. Umsetzung bringt. …   

Aus diesem Grunde können wir auch nicht die Aufregung verstehen, wenn man sich darüber aufregt, dass „Reiche“ erkennen, dass auch ihnen Genossenschaften Vorteile bringen. …

Sie zeigen damit doch eigentlich deutlich auf, erkannt zu haben, dass Kooperation vorteilhaft ist und ein „kooperativer Wandel“ ein Weg in die richtige Richtung ist. …

Das Thema „Steuern sparen“ hat (nicht nur, aber logischerweise besonders) bei  „Reichen“ – logischerweise - schon immer eine besondere Rolle gespielt.

„Steuer-Spar-Beratung“ – davon lebt ein Berufsstand (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) gut und mit „hohem“ Ansehen. Komisch, erst als (endlich) von diesen auch die „Kooperation“ (Genossenschaft) als „Normalität“ erkannt wurde, meldeten sich die „Sozial-Romantiker“ zu Wort und kamen zu der merkwürdigen „Haltung“, dass man „Steuern Sparen“ zwar als „richtig“ empfand, jedoch nicht für und in Genossenschaften. Wer sich etwas mit „Zahlen“ beschäftigt, sollte erkennen, worüber man sich „aufregt: Es gibt etwa 3,3 Millionen Unternehmen in Deutschland. Davon sind jedoch nur 8 Tausend als Genossenschaften tätig(!!!)…

Worüber reden eigentlich die Genossenschaftsverbände? Lenken sie nur ab, von ihrem eigentlichen „Problemen“: Endlich Genossenschaften als attraktive Rechtsform darzustellen! Man braucht sie, um nicht nur über „Kooperativen Wandel“ zu reden, sondern ihn auch herabeizuführen. …

Antwort:

Wir sehen, unsere (vorab gestellten) „Fragen“ haben sich gelohnt. Sie sind in eure Diskussionen eingeflossen. …

Das ist übrigens eine unserer Grundthesen:

·       Fragen zu stellen, ist wichtiger, als „nur“ die Antworten zu geben

Noch deutlicher:

·       Richtige, d.h. „querdenkerische“ Fragen sind überhaupt erst die Grundlagen für gute Antworten und Lösungen.

Wer immer nur die Welt auf den „Radius eines Bierdeckels“ reduziert, sozusagen den „Rest der Welt“ einfach ausblendet, kann kaum behaupten, ernst genommen zu werden oder „Gehör“ zu finden. …

Kennt ihr z.B. (Genossenschafts-) Verbände, die überhaupt bereit sind, „Fragen“, vor allem „innovative“ zu stellen? Vermutlich eher nicht, denn sie tun so, als wäre bereits alles „gelöst“ und man müsse sorgsam darauf achten, dass nicht das „alte“ plötzlich doch „in (eine) Frage“ gestellt wird. …

„In-frage-stellen“ ist eines der unbeliebtesten Worte von Verbänden überhaupt. Dabei ist aber genau das der oft notwendige „Startup“ zu neuen Möglichkeiten. …

Beginnen wir mit dem Fragestellen, wie wir sie eigentlich – in diesem Falle – von Genossenschaftsverbänden erwarten würden:

·       Was ist der Grund, weswegen es in Deutschland so beindruckend wenige Unternehmen in der Rechtsform einer Genossenschaft gibt?

·       Was ist der Grund, weshalb Deutschland – im EU-Rahmen gesehen – seit Jahren den geringsten Zuwachs an Genossenschaften hat, wobei man doch sich als das „Erfinderland (Raiffeisen)“ für diese Rechtsform hält?

·       Was ist der Grund, weshalb man Genossenschaften und Genossenschaftsgründer sozusagen unter die „Vormundschaft“ von „staatskontrollierten“ Verbänden stellt?

·       Was bedeutet es, jemand unter „Aufsicht“ (Vormundschaft) zu stellen? Im Privatleben heißt das: Du bist „entmündigt“, zumindest nicht voll „geschäftsfähig“.

·       Was waren die „Gesamt-Motive“ des Herrn Raiffeisen, vor 200 Jahren den Weg zu einer Rechtsform „Genossenschaft“ zu bahnen? War das wirklich nur „soziale Dienstleistung“ oder bestanden zugleich auch politische Beweggründe; und welche waren das damals und welche davon könnten noch heute davon gelten? Usw.

Wir wollen die „Genossenschaftsverbände“ nicht überfordern, aber einige Fragen seien noch erlaubt:

·       Gibt es irgendwo die Idee, wie eine „Kooperations-Gesellschaft“ aussehen könnte bzw. wie man den Weg dahin zumindest anbahnen möchte?

·       Will man weiterhin die Trennung in „Gegensätzen“ (arm/reich, gut/böse, richtig/falsch, usw.) aufrecht erhalten, dann muss man sich von einer „Kooperations-Gesellschaft“ verabschieden, sich weiterhin mit der „Konkurrenz-Gesellschaft“ arrangieren und wird letztlich seine „Daseins-Berechtigung“ verlieren, zumindest in Bezug auf „Gestaltungsfähigkeit“.

·       Will man nicht zur Kenntnis nehmen, dass in der gesamten EU (außer Österreich) es keine „Zensur-Behörden“ für Genossenschaften mit Namen Genossenschaftsverbände gibt, in denen man „zwangsweise“ Mitglied sein muss, um sich überhaupt als Genossenschaft „formen“ zu können und dass man in fast allen EU-Ländern ein expandierendes Genossenschafts-System gibt, während man sich hier (in Deutschland) auf  „Nebenschauplätzen“ profiliert und „zensiert“?

·       Will man ernsthaft mit längst überholten weltanschaulichen „Sozialromantizismen“ ein modernes Genossenschaftswesen – zwar unbewusst, aber dennoch so seiend – „verspielen“, weil man „spaltet“, statt zusammenführen, indem man – verdeckt – legale Vorteile mit Begriffen von „gut oder ungut“ bewertet?

Wie anders sollte man die derzeit laufende Diskussion bewerten, wenn Genossenschaftsverbände sich allen ernstes auf Diskussionen einlassen, teilweise sie sogar initiieren, dass es ein „Zwei-Klassen-Steuerrecht“ geben sollte, in dem letztlich es Rechtsformen gäbe, die weniger oder keine Steuervorteile hätten und welche, die „steuer-affin“ sind. …

In jedem „Existenz-Gründer-Seminar“ – sogar des BMWI – spielen Steuern eine nicht unbedeutende Rolle. …

Steuerberater sind eigentlich ein angesehener Berufsstand. Was aber tun sie eigentlich? Na klar, sie empfehlen „Steuern zu sparen“ und wenn es im Ausland besser geht, empfehlen sie sogar „Betriebs-verlegungen“. Mal ehrlich, wer kennt einen Wirtschaftsverband oder gar eine Interessenvertretung der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, den das bisher „gestört“ hätte. …

Aber merkwürdig:

·       Als Steuerberater – endlich – auch Genossenschaften „inkludierten“, brach eine Art „Stampede“ los, das sei von „Übel“. Wohl gemerkt, nicht die Steuerberater haben diese „Bauchschmerzen“ artikuliert, sondern die Genossenschafts-verbände. …

Natürlich auch die Presse, in völliger Verkennung der Zusammenhänge – oder war es bei denen doch irgendwie „politisch“ motiviert?

Ihr habt hoffentlich bemerkt, dass wir bisher lediglich versucht haben „gute“, d.h. tiefgründige bzw. „querdenkerische“ Fragen zu formulieren. ..

Aber Ihr merkt deutlich, wie wichtig es ist, zunächst gute (d.h. offene Fragen) zu stellen. Je mehr Fragen, umso besser.

Die Antworten dazu wollen wir euch (ebenfalls zunächst) gern überlassen. …

Wir regen an, diese (Frage-)Methode – auch in eurem Wissenschaftsbetrieb – immer wieder zu trainieren. …

Selbst „Nobel-Preisträger“ (und alle Wissenschaftler) sind sich der „Vorläufigkeit“ ihrer Antworten bewusst, denn sie beginnen recht zeitnah damit „neue“ Fragen zu formulieren. …

Gern – sofern Ihr es wünscht – gehen wir auch zu Antworten über, wohl wissend, dass auch diese wiederum nur „vorläufig“ sind. …

Unser Anliegen ist der „Kooperative Wandel“ und Genossenschaften sind (derzeit) wohl eine der wichtigsten Rechtsformen zum „Einstieg in den Umstieg“ – aber bitte für ALLE, die guten Willens sind. …

Genau hierin liegt die Herausforderung moderner Kooperations- bzw. Genossenschaftsverbände, sofern sie es „ernst“ meinen und erkennen dass die nachfolgende Erkenntnis durchaus stimmig ist:

Kooperation – Ist die geniale Erfindung des (ganzheitlichen, nachhaltigen) Vorteils für Alle Menschen. Unser Körper ist – ein von jedem selbst nachvollziehbares Vorbild! …

Redaktion: Fachgruppe GenoFAQ - im SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des Bundesverbandes MMW (Spitzen- und Dachverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft) i.V.m. Experten aus Theorie und Praxis der Bereiche Genossenschaften und Kooperationen – www.Bundesverband-MMW.de – Kontakt:  gks@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater für Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (info@degp.de) und der CoopGo Bund Freier Genossenschaften (gw@coopgo.de)

Unser Berater für QuantenManagement ist das  QuantenInstitut (IWMC Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation) und seine diversen Fachgruppen info@quanteninstitut.de