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GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann
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24.02.2012

Könnten EnergieGenossenschaften sich als Clerical Medical Problemlöser anbieten?

Das Projekt  „MENSCHEN mögen VERMÖGEN“ findet großen Zuspruch bei Clerical Medical  Kunden
VerbändeNetzwerk überrascht über den schnellen und intensiven Zuspruch.

Sie kamen aus allen Regionen der Republik zur ersten gemeinsamen Konferenz ,  zu der das VerbändeNetzwerk der Deutschen Kooperations- und Genossenschaftswirtschaft (MMW e.V.) nach Leipzig eingeladen hatte: Menschen, die vor Jahren geglaubt haben, aus Zinsdifferenzen eine Zusatzrente bei Clerical Medical erwirtschaften zu können.

Statt der erwarteten Zusatzrente, stehen sie heute meist mit erheblichen Zusatzschulden da, weil  die Renditen des englischen Lebensversicherers Clerical Medical dramatisch gesunken waren. Nicht gesunken waren allerdings die Zinsen der Bankkredite,  mit denen die Einmalbeiträge zur Lebensversicherung finanziert wurden.

Diese erste Konferenz sollte vor allem den Vertretern des VerbändeNetzwerkes und deren Verantwortlichen zum Projekt „Menschen mögen Vermögen“  eine Orientierung dazu geben, wie bisher auf diese Entwicklungen reagiert wurde und welche Erfahrungen im Umgang mit Banken, Rechtsanwälten und Vertretern von Clerical Medical gesammelt wurden.

Für den Vorstand von MMW fasste Gerd K. Schaumann  die wichtigsten Ziele der Konferenz in  seinem Eingangsbeitrag wie folgt zusammen:

Wir haben  Fachleute eingeladen, die die rechtlichen Lösungswege beurteilen sollen, besonders nach dem, was am 08. Februar durch den BGH signalisiert wurde. Den Weg  „Schadenersatz“ zu prüfen ist sicherlich richtig und wichtig, gleich in welche Richtung man den Verursacher ausmacht.

Aber vor allem haben wir auch nach Lösungen zu suchen, die den Menschen nicht irgendwann nützlich sein können, sondern ab JETZT, mindestens jedoch, wenn die Versicherungen auslaufen und die Darlehn von den Banken fällig gestellt werden, mitsamt des ungedeckten Zinsanteils. Und besonders von diesen Experten erwarten wir uns heute geeignete Vorschläge, die den betroffenen Menschen direkten Nutzen stiften können.

Gemäß den möglichen Schadensverursachern wurde in Arbeitsgruppen  „Versicherung“, „Vermittler“ und „Banken“ Fachleute angehört und die Möglichkeiten von Erfolgschancen ausgelotet.

Die Arbeitsgruppen am Nachmittag waren geprägt von unterschiedlichsten Konzepten, die sich grundlegend an zwei unterschiedlichen Verläufen orientierten:

  1. Die Versicherungen bei Clerical Medical werden bis zu deren Laufzeitende fortgeführt
  2. Die Versicherungen bei Clerical Medical werden vorfällig aufgelöst und die Gelder in effizientere Produkte investiert, wobei deren Laufzeit sich nicht automatisch am Ablauf der Versicherung orientieren muss.

Zu beiden Konzepten vorgelegte Arbeitsunterlagen wurden von den Teilnehmern eingehen beurteilt. Mehrheitlich sprachen sich die Teilnehmer für Lösungen gemäß Modell b. aus, wobei klar war, dass beide Modell zusätzliche Schadensersatzansprüche der Betroffenen nicht mindern dürfen, jedoch möglicherweise beide Modell zu anderen Schadenshöhen führen können, sofern Modelle nach b. dazu dienen können, den Schaden geringer ausfallen zu lassen, weil in der Restlaufzeit Erträge erwirtschaftet werden können, die den ursprünglich bei Clerical Medical erwarteten, mindestens  entsprechen müssen oder sogar besser sind .

Zahlreiche Teilnehmer legten besonderen Wert darauf, dass seitens der Banken - bei Fälligkeit der Darlehn – keine ungedeckten Schulden bestehen, von denen Vollstreckungshandlungen zu erwarten wären. Einige Teilnehmer befürchten, dass am Ende der Laufzeit der Versicherungen, ungedeckte Bankforderungen von weit über 100.000 EUR bestehen könnten.

Folgerichtig beschlossen die Teilnehmer fast einstimmig,  umgehend Gespräche mit den Banken zu suchen, die die höchsten Kreditsummen zu dem CM-Konzept beigetragen haben, wozu insbesondere auch Landesbanken und größere Sparkassen zählen.

Umstritten schien zunächst das Konzept des MMW-Vorstandes zu werden, das nicht zuvörderst auf „Auseinandersetzung“, sondern auf „WIN-WIN“ orientiert ist.

Begründet wurde diese Haltung damit, dass man Lösungen benötige, bei denen die Betroffenen nicht nur Recht bekämen, sondern vor allem auch Geld, zumindest nicht dem Risiko ausgesetzt sind, Kreditschulden bedienen zu müssen.

Beispielhaft erläuterte in diesem Zusammenhang Frank-Peter Evertz (Varitas eG) ein Modell in Verbindung mit Energiegenossenschaften.

Das Resümee der Konferenz fasste Gerd K. Schaumann zusammen:

Die Konferenz war wichtig und richtig, denn wir haben kennengelernt, was die betroffenen Menschen erwarten.

Der Auftrag ist auch eindeutig, die Gespräche mit den Banken werden ab sofort intensiviert.

Wir haben unser „WIN-WIN-Konzept“ verständlich machen können, d.h. eine Lösung zu suchen, die allen Beteiligten Gruppen die Chance bieten kann ihre Fehler zu korrigieren, ohne dabei ihr Gesicht verlieren zu müssen.

Die nächste Konferenz ist für Ende April eingeplant, wobei – je nach Gesprächsverlauf – der Termin  auch früher oder später sein kann.

Das VerbändeNetzwerk geht gestärkt in die Verhandlungen, versehen mit einem doch recht gewichtigen Mandat von über 350 Betroffenen, mit steigender Zuspruchstendenz.

Neben der Mail der Verbände info@menschen-machen-wirtschaft.de  wird  die spezielle Mail-Adresse projekt-CM@menschen-machen-wirtschaft.de eingerichtet, damit zügiger auf Anfragen eingegangen werden kann.




03.01.2012

Kooperative Problemlösungen sind sinnvoll und machbar - Das Beispiel Clerical Medical?

 VerbändeNetzwerk MMW unterstützt Konzept zur Selbstorganisation der BETROFFENEN (Interessengemeinschaft „Menschen Machen Zukunft“ -  MMZ).

Um die sog. bankenfinanzierten Renten Anfang der 2000er Jahre hat es bisher viel Schlagzeilen, Schuldzuweisungen und rechtliche Auseinandersetzungen gegeben.
Verkürzt gesagt, basierten die diversen Konzepte auf dem Gedanken, die Zinsdifferenzen zwischen einem Bankkredit und den Erträgen einer Versicherungsgesellschaft zu nutzen, um eine private Zusatzvorsorge aufzubauen. Im Mittelpunkt der Transaktionen standen Vertriebsgruppen, größere Banken, der englische Versicherungskonzern CLERICAL MECICAL und tausende von Kunden in Deutschland.

Die einen haben gut verdient, die anderen, nämlich die Kunden scheinen zu den Verlierern zu gehören, denn statt wachsender Renten wachsen nur deren Schulden. Der Grund: Die gedachten Renditen von Clerical Medical sanken von erwarteten 8% (und mehr) auf tendenziell 1%, während die Kreditraten bei den Banken gut 4% ausmachen. Das Ergebnis: Unaufhaltsam mehren sich die Schulden der tausenden von Kunden.
Die Hoffnung, durch rechtliche Klärung die Angelegenheit „drehen“ zu können, scheint zunächst aussichtsreich, denn mehrere Obergerichte haben Clerical Medical zum Schadenersatz verurteilt. Ab dem 08.02. 2012 wird sich der BGH mit der Angelegenheit befassen. Aber: Nicht nur fraglich, wie und wann der BGH  urteilt, auch bleibt unklar, wie Clerical Medical darauf reagiert. Ob man den EUGH danach anruft oder zu anderen Ausweichkonzepten kommt, das alles hilft nicht den Kunden, nicht jetzt und vielleicht auch nicht, wenn die Kredite von den Banken fällig gestellt werden.

Um zusätzlich Bewegung in die Angelegenheit zu bringen, hat sich die Interessengemeinschaft Menschen Machen Zukunft (MMZ) gebildet, die vom VerbändeNetzwerk der Deutschen Kooperations- und Genossenschaftswirtschaft (MMW e.V.) unterstützt wird. Ziel ist es, zwischen allen Beteiligten – neben einer rechtlichen Lösung – zuvörderst auch nach einer wirtschaftlichen Lösung im Interesse der Betroffenen zu suchen.
Für das VerbändeNetzwerk fasst deren Vorstandsmitglied Gerd K. Schaumann dies wie folgt zusammen: Wir fanden den Weg und das Konzept der Vertreter der Interessengemeinschaft MMZ aus mehreren Gründen plausibel und nachvollziehbar, was uns dazu bewogen hat, diese Bemühungen nachhaltig zu unterstützen:

·         Ein Weg von der Konfrontation zu einer KOOPERATION  ist im Wirtschaftsleben immer sinnvoll.

·         Es gibt gute Gründe, dass Clerical Medical aktiver als bisher sich um eine Schadensbegrenzung bemühen sollte, wozu es jedoch entsprechender Gesprächs- und Ansprechpartner bedarf.

·         Der deutschen Versicherungs- und Bankenwirtschaft kann es nicht einerlei sein, sich weiter abzeichnender Negativschlagzeilen ausgesetzt zu sehen. Das Image dieser Branchen kann Positivmeldungen sehr gut vertragen.

·         Ob die rechtlichen Lösungen wirklich zugunsten der Betroffenen rechtzeitig und dann auch wirksam genug sein werden, ist relativ offen.

·         In der Zwischenzeit treffen auf die Kunden zahlreiche – teilweise nicht nachvollziehbare – Lösungskonzepte, die zu einer erheblichen Verunsicherung beigetragen haben.

Die Interessengemeinschaft Menschen Machen Zukunft (MMZ) soll vor allem dazu dienen, den Betroffenen als kompetenter Ratgeber zur Verfügung zu stehen. Angestrebt wird, dass MMZ zu einer eigenständigen Organisation sich entwickelt und somit den Menschen die faire Möglichkeit eingeräumt wird, eigenverantwortlich und kooperativ Lösungen aus der Sicht der Betroffenen zu finden. Das Handeln von MMZ soll auch nicht auf auf das Thema Clecical Medical begrenzt bleiben, sondern auch andere „fehlgeschlagene“ Vorsorgekonzeptionen beinhalten.

Der Vorstand von MMW legt Wert darauf zu betonen, dass MMZ keine Organisationsform „gegen“ die wertvollen Bemühungen von Anwälten, Anwaltsgruppen oder ähnlichen ist, sondern als zusätzlicher Weg im Sinn der Selbstorganisation  der Betroffenen verstanden wird.

Bis zur Registereintragung von MMZ fungiert zunächst das VerbändeNetzwerk MMW als Ansprechpartner der Betroffenen. Weitere Interessenten wenden sich desahalb bitte zunächst noch per e-mail an das VerbändeNetzwerk MMW unter: info@menschen-machen-wirtschaft.de    (Stichwort: Clerical Medical oder Vorsorge-Stress, sowie einer Kurzbeschreibung des Sachverhalts und der möglichen Schadenshöhe).