Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann
Posts mit dem Label Genossenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Genossenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

13.03.2021

Genossenschafts-Erfolg - Gedanken sind ein starker Motor!

 


  

Essenz

Sie sprechen über Erfolg, „schwelgen“ so, als sei der angestrebte Erfolg bereits eingetreten. Man kann gar nicht genug begeistert sein, wenn man nur schon an den Erfolg denkt. Das Gefühl des bereits eingetretenen Erfolgs ist besonders wichtig. Das ist ein wichtiges „Erfolgs-Werkzeug“ der Kooperation! Es lohnt sich, die Gesetzmäßigkeiten für den Erfolg zu kennen. Die Erarbeitung eines „Kooperativen-Verhaltens-Kodex“ (KVK) macht durchaus Sinn, wenn es darum geht, die „kooperativen Grund-Vorteile“ z.B. einer Genossenschaft, faktisch zur Wirkung zu bringen. Der Satz: „Gedanken versetzen Berge“, ist viel mehr als nur eine „historische Überlieferung“ …  Wir nennen dies  „Gesetze“, weil sie hinreichend gut in der Praxis erforscht und bestätigt sind, nicht nur in der Wirtschaft. Jede Genossenschaft sollte/muss die besten „Werkzeuge“ nutzen!

Frage

Unlängst haben wir eine Genossenschaft gegründet. Eines unserer Mitglieder besteht nun darauf, dass sich alle Mitglieder an eine Art „Kooperativer-Verhaltens-Kodex“ (KVK) halten. Der wurde inzwischen von 2 Mitgliedern erarbeitet und soll demnächst beschlossen werden. Und wer dagegen verstößt, erhält einen Punktabzug, der sich am Ende jedes Quartals als „Punktabzug“ darstellt, der wiederum finanzielle Auswirkungen hat. Aber das ist hier nicht meine Frage. Mir geht es hier zunächst darum, den Punkt unseres „KVK“ zu klären, ob „Gedanken“ (negativ oder positiv) sich wirklich – wie behauptet – so negativ oder positiv auf unsere Genossenschaft auswirken können. Ich finde, man kann auch übertreiben. …  

 

Antwort

Wir wundern uns immer wieder, wie schwer sich Genossenschaften damit tun, sich sozusagen „massiv“ ihr „Leben“ zu erleichtern. Statt sich im „Kampf-Modus“ aufzuhalten, ständig irgendetwas zu „kritisieren“, sollten sie alles daransetzen, ihren Mitgliedern eine Art „Mentalen Werkzeugkasten“ zur Verfügung zu stellen, damit der erwünschte Erfolg möglichst leicht und zügig in Erscheinung treten kann. …

In der Tat, Gedanken sind die kraftvollsten Werkzeuge, die jedem Menschen zur Verfügung stehen. Den Gedanken ist es dabei egal, ob sie ihre Wirkung „negativ“ oder „positiv“ entfalten. Fakt ist, sie wirken und bewirken immer! Und sie sind „kostenlos“, sofort anwendbar und jeder Mensch verfügt darüber. Der Fakt wäre richtig: „Du kannst dich sowohl zum Erfolg (z.B. Gesundheit), wie auch zum Gegenteil „denken“ (Krankheit). 

Wie das genauer funktioniert, würden wir gern in einer separaten Antwort erläutern, sofern ihr bereit seid und wir erkennen, dass ihr gelernt habt, deutlich zu formulieren, was ihr wirklich wollt. Also formuliert eine konkreter Frage. …

Interessant finden wir, in eurer Genossenschaft einen „Kooperativen-Verhaltens-Kodex“ aufzustellen. Könnt ihr uns dazu ein Exemplar zur Verfügung stellen? …

Wir sind immer wieder erstaunt, dass sich Genossenschaften darüber „aufregen“, dass der „Kooperative Vorteil“ nicht erkennbar und wirksam wird. …

·       Ja, Ihr verschenkt die Chance, wenn ihr euch nicht um die Menschen kümmert, sondern es bei „Satzungen und Richtlinien“ belasst, wie das „Haus“ zu bauen ist. …

Sollte nicht mindestens genau so viel Zeit dafür aufgewandt werden, zu definieren,

·       wie die Menschen in der Genossenschaft ihre „Kooperativen Erfolgs- bzw. Mehrwert-Potentiale“ zur Entfaltung bringen können,

·       wie sie in dem „gebauten Haus“ sozusagen „komfortabel leben können“?!

Wir sprechen gern von einem

·       „Kooperativen Mehrwert“. …

Wir müssen jedoch erstaunt feststellen, dass das sowohl für die sog. Genossenschaftsverbände, deren sog. „Prüfer“, aber auch für die „Genossenschaftsberatung“, bisher viel zu wenig Beachtung findet. …

Wie wäre es, wenn ihr dazu – allgemein und in eigener Sache – aktiv würdet?!

Nur ein kleiner Hinweis:

·       Gute Unternehmen aus dem „Konkurrenz-Bereich“ kennen und arbeiten inzwischen bereits mit den Methoden des „QuantenManagement“. …

Es ist kein „Gesetz“, dass Genossenschaften auf den längst „überholten“ Führungs-Methoden“ hängen bleiben (sollten) …

CoopSpirit - Die Kooperative Intelligenz in Aktion

Redaktion: AG „CoopFAQ“ im IWMC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Unsere Berater in Sachen Kooperationen: SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft)

Unsere Berater in Sachen Genossenschaften: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband  und CoopGo Bund Freier Genossenschaften

 

07.02.2011

Die ganze Welt der Genossenschaften ...

Die Gründung von Genossenschaften nimmt zweifellos "Fahrt" auf, auch wenn dies - gemessen an anderen Unternehmensformen, insbesondere der GmbH und UG - noch nicht überragend ist.
Besonders im Bereich der ENERGIE-Erzeugung gewinnen GENOS immer mehr Zuspruch.

Allgemein kann gesagt werden: Die GENOSSENSCHAFT ist als Instrument von den Bürgern erkannt und genutzt, ALTERNATVEN zu bestehenden, und nur recht unbefriedigend funktionierenden Strukturen, darzustellen.

Es scheint so, dass SELBSTVERANTWORTUNG als PRINZIP erkannt und anerkannt wird und KOOPERATION als das dazu passende Konzept gewählt wird. Folgerichtig werden GENOSSENSCHAFT als geeignete Unternehmensform förmlich ausgewählt, weil hierin sich die wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Absichten einfach und berechenbar darstellen lassen.

Hinzu kommt, dass Menschen in der Genossenschaft viele bekannte Elemte wiedererkennen, die ihnen bereits aus ihrem Vereinsleben bestens bekannt sind....

Was sich so einfach und plausibel als Struktur und Organisation darstellt, beinhaltet jedoch zugleich einen oft unterschätzten Faktor, den Faktor MENSCH und GRUPPE. 

Unsere Wirtschaftsgesellschaft ist wahrlich kein Übungsplatz für WIRTSCHAFTS-TEAMS, eher ist der Einzelne als Unternehmer das, was bekannt ist.

Natürlich sind Guppen Teil einer jeden Unternehmensorganisation, aber meist ohne wirklichen Einfluss, denn sie wirken in einem vorgegebenen Rahmen, also recht begrenzt. Anders in einer GENOSSENSCHAFT, in der die TEILNEHMER als engagierte Mitgestalter gedacht sind, zumindest in den meisten Formen des breiten Genossenschafts-Spektrums...

Das heißt nun nicht, dass die neuen Teilnehmer einer solchen Verantwortung nicht gewachsen wären, sich nicht überzeugend in eine solche Rolle hineinfinden könnten ..
Ganz im Gegenteil, es gibt hervorragende Beispiele, in denen Meinschen geradezu eine MEISTER-LEISTUNG gelungener Aktivgestaltung hingelegt haben. Genau das sind die Beispiele, die andere ermutigen und ermuntern können. Das sind die Lebens-Storiers, von denen nicht oft genug berichtet werden kann ....

Das wäre z.B. so eine  Aufgabe dieses BLOGS, sogar eine recht bedeutende! 

Wir wollen über Gründungsinitiativen genau so berichten, wie über neue TRENDS, denn Genossesnschaften gibt es inzwischen in den verschiedensten Bereichen des Lebens. Gleich, ob sich Ärzte als Genossenschaft zusammenschließen, Senioren, Hausbauer oder Handwerker, es gibt wohl keinen Lebensbereich, der nicht "genossenschaftsfähig" wäre.

Jede Genossenschaft will den ERFOLG, warum sollte man sich sonst auch zusammenfinden. WAS aber als ERFOLG letztlich definiert wird, darüber muss die GRUPPE befinden. Hier hätten wir z.B. einen wesentlichen Punkt, an dem viele sich quasi vorbeizuschleichen scheinen, als ob Genossenschaft und ERFOLG ein Widerspruch wären. Sind sie aber nicht, aber dennoch kommt dieser aber etwas anders zustande als in Unternehmer-Firmen...

Wirtschafts-Kompetenz und MENSCHEN-KOMPETENZ sind die wichtigste Einheit, die den Erfolg in und von Genossenschaften auszumachen scheint. Und was wäre dazu die geeignete Führungs-Qualifikation, die spezielle gar? "Tief durchatmen und verdrängen",  könnte mann mit einem leichten Grinsen sagen, denn darüber hat man sich im "Mutterland" des Genossenschaftswesens bisher offensichtlich noch recht wenig Gedanken gemacht....- also ein weiteres interessantes Feld, um Neues zu gestalten ...

Natürlich wird sich auch kaum vermeiden lassen, dass das zur Sprache gebracht wird, was noch nicht funktioniert, so etwas wie Kritik an den real bestehenden Genossenschaften.
Hier haben wir eine herzliche Bitte: Es macht wenig Sinn an dem das was nicht so gut läuft, vehement herumzukritisieren, weil das eigentlich eher das Bestehende verfestigt (genauso gemeint, wie gesagt). Besser ist es allemal über positive Perspektiven nachzudenken ...

Wir sollten uns möglichst auch nicht in "Klein-Klein" verzetteln, sondern über bessere Gesamtlösungen nachdenken. Das heißt natürlich nicht, das auszusparen, aber eben anders damit umzugehen ...

Man könnte, man könnte .... - es gibt wirklich viel zu entdecken, viel zu gestalten, viel Impulse zu geben - eine wirklich lohnende Aufgabe, an der Ausgestaltung einer funktionierenden Kooperationswirtschaft mitzuwirken....