Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. ...
Unser Berater in Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie z.B. auf der Homepage des Bundesverband MMW e.V. (Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft). Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: Wir arbeiten mit der Kooperationsbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation".
Kooperation - auf den Punkt gebracht - ist: Die geniale Erfindung des nachhaltigen VORTEILS für Menschen.
Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

Koordination: Gerd K. Schaumann

11.04.2021

Genossenschaften – Bekenntnis zum „Kooperativen Wandel“?!

 


Essenz: 

Gute Fragen sind wichtiger als vorschnelle Antworten, weil Antworten recht schnell – wenn auch verdeckt – Voreinstellungen bzw. Präferenzen widerspiegeln. Am Übergang von „Konkurrenz-Gesellschaft“ zum „Kooperativen Wandel“ geht es um „Inklusion“. Keine Gruppe sollte übersehen oder gar ausgegrenzt werden. Es gibt keine „partielle Kooperation“, es gibt nur eine gemeinsame „Kooperations-Gesellschaft“.

Der „Kooperation“ ist es egal:

·       Mit welchen Motiven sich die „Tür“ zur Einsicht öffnet.

Wichtiger ist, dass wir erkennen:

·       Dass die Idee der „Gegeneinander-Gesellschaft“ keine überzeugenden Lösungen (mehr) hat bzw. sogar haben kann oder wird, die Zukunftsfähigkeit unseren Kindern zu „garantieren“.

Dagegen wirken Fragen von irgendwelchen „Steuervorteilen“ geradezu banal. Genossenschaften sind (derzeit) wohl die einzige Rechtsform, um diesen notwendigen (kooperativen) Wandel real gestalten zu können. Wer jetzt auf die Idee kommt, bereits seit langem bestehende Steuerthemen als Wachstums-Barriere für Kooperations-Wachstum zu sehen, übersieht den „Ernst“ der Lage:

·       Priorität sollte jetzt der zeitnahe Umbau der Konkurrenz-Gesellschaft haben.

Was jemanden dazu bewegt, faktisch den notwendigen, Kooperativen Wandel zu befördern, ist zunächst nachrangig.

·       Entscheidend ist (s)eine faktische Zustimmung und die damit verbundene Stärkung des Kooperativen Wandels.     

Wer jetzt – alt bekannte Probleme der Konkurrenz-Gesellschaft (wie z.B. „Verteilungs-Gerechtigkeit“) - zu Hindernissen für eine Stärkung des Kooperations-Sektors „hochstilisiert“, beteiligt sich – bewusst oder unbewusst – daran:

·       Künstlich Barrieren gegen einen Kooperativen Wandel aufzubauen. …

Genossenschaftsverbände sollten sich genauer überlegen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem geben könnte, was sie sagen und was sie damit eigentlich verursachen.

Aus unserer Sicht hat der Kooperative Wandel jetzt oberste Priorität und es wäre gut:

·       Wenn Genossenschaftsverbände das auch deutlich zum Ausdruck bringen würden 

 

Frage:

Wir diskutieren in unserem Wirtschafts-Seminar über das Thema „Ideologie im Wandel der Zeiten“. Ein Teilbereich ist die Beurteilung verschiedener Wirtschaftskonzeptionen, wie z.B. Genossenschaften. Früher waren Zusammenschlüsse eine Art „Schutz“ vor Armut oder Reaktion auf Notlagen. Es gab schließlich auch keine „staatliche Fürsorge“. Aber immer noch wird der Bezug von Genossenschaften auf Gruppen reduziert, die in irgendeiner Form als „benachteiligt“ angesehen werden. Aus moderner Sicht sehen wir Genossenschaften nicht mehr als „arme Leute Veranstaltung“, sondern als eine „Rechtsform“, die den Gedanken der Kooperation zur Wirkung bzw. Umsetzung bringt. …   

Aus diesem Grunde können wir auch nicht die Aufregung verstehen, wenn man sich darüber aufregt, dass „Reiche“ erkennen, dass auch ihnen Genossenschaften Vorteile bringen. …

Sie zeigen damit doch eigentlich deutlich auf, erkannt zu haben, dass Kooperation vorteilhaft ist und ein „kooperativer Wandel“ ein Weg in die richtige Richtung ist. …

Das Thema „Steuern sparen“ hat (nicht nur, aber logischerweise besonders) bei  „Reichen“ – logischerweise - schon immer eine besondere Rolle gespielt.

„Steuer-Spar-Beratung“ – davon lebt ein Berufsstand (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) gut und mit „hohem“ Ansehen. Komisch, erst als (endlich) von diesen auch die „Kooperation“ (Genossenschaft) als „Normalität“ erkannt wurde, meldeten sich die „Sozial-Romantiker“ zu Wort und kamen zu der merkwürdigen „Haltung“, dass man „Steuern Sparen“ zwar als „richtig“ empfand, jedoch nicht für und in Genossenschaften. Wer sich etwas mit „Zahlen“ beschäftigt, sollte erkennen, worüber man sich „aufregt: Es gibt etwa 3,3 Millionen Unternehmen in Deutschland. Davon sind jedoch nur 8 Tausend als Genossenschaften tätig(!!!)

Worüber reden eigentlich die Genossenschaftsverbände? Lenken sie nur ab, von ihrem eigentlichen „Problemen“: Endlich Genossenschaften als attraktive Rechtsform darzustellen! Man braucht sie, um nicht nur über „Kooperativen Wandel“ zu reden, sondern ihn auch herabeizuführen. …

Antwort:

Wir sehen, unsere (vorab gestellten) „Fragen“ haben sich gelohnt. Sie sind in eure Diskussionen eingeflossen. …

Das ist übrigens eine unserer Grundthesen:

·       Fragen zu stellen, ist wichtiger, als „nur“ die Antworten zu geben

Noch deutlicher:

·       Richtige, d.h. „querdenkerische“ Fragen sind überhaupt erst die Grundlagen für gute Antworten und Lösungen.

Wer immer nur die Welt auf den „Radius eines Bierdeckels“ reduziert, sozusagen den „Rest der Welt“ einfach ausblendet, kann kaum behaupten, ernst genommen zu werden oder „Gehör“ zu finden. …

Kennt ihr z.B. (Genossenschafts-) Verbände, die überhaupt bereit sind, „Fragen“, vor allem „innovative“ zu stellen? Vermutlich eher nicht, denn sie tun so, als wäre bereits alles „gelöst“ und man müsse sorgsam darauf achten, dass nicht das „alte“ plötzlich doch „in (eine) Frage“ gestellt wird. …

„In-frage-stellen“ ist eines der unbeliebtesten Worte von Verbänden überhaupt. Dabei ist aber genau das der oft notwendige „Startup“ zu neuen Möglichkeiten. …

Beginnen wir mit dem Fragestellen, wie wir sie eigentlich – in diesem Falle – von Genossenschaftsverbänden erwarten würden:

·       Was ist der Grund, weswegen es in Deutschland so beindruckend wenige Unternehmen in der Rechtsform einer Genossenschaft gibt?

·       Was ist der Grund, weshalb Deutschland – im EU-Rahmen gesehen – seit Jahren den geringsten Zuwachs an Genossenschaften hat, wobei man doch sich als das „Erfinderland (Raiffeisen)“ für diese Rechtsform hält?

·       Was ist der Grund, weshalb man Genossenschaften und Genossenschaftsgründer sozusagen unter die „Vormundschaft“ von „staatskontrollierten“ Verbänden stellt?

·       Was bedeutet es, jemand unter „Aufsicht“ (Vormundschaft) zu stellen? Im Privatleben heißt das: Du bist „entmündigt“, zumindest nicht voll „geschäftsfähig“.

·       Was waren die „Gesamt-Motive“ des Herrn Raiffeisen, vor 200 Jahren den Weg zu einer Rechtsform „Genossenschaft“ zu bahnen? War das wirklich nur „soziale Dienstleistung“ oder bestanden zugleich auch politische Beweggründe; und welche waren das damals und welche davon könnten noch heute davon gelten? Usw.

Wir wollen die „Genossenschaftsverbände“ nicht überfordern, aber einige Fragen seien noch erlaubt:

·       Gibt es irgendwo die Idee, wie eine „Kooperations-Gesellschaft“ aussehen könnte bzw. wie man den Weg dahin zumindest anbahnen möchte?

·       Will man weiterhin die Trennung in „Gegensätzen“ (arm/reich, gut/böse, richtig/falsch, usw.) aufrecht erhalten, dann muss man sich von einer „Kooperations-Gesellschaft“ verabschieden, sich weiterhin mit der „Konkurrenz-Gesellschaft“ arrangieren und wird letztlich seine „Daseins-Berechtigung“ verlieren, zumindest in Bezug auf „Gestaltungsfähigkeit“.

·       Will man nicht zur Kenntnis nehmen, dass in der gesamten EU (außer Österreich) es keine „Zensur-Behörden“ für Genossenschaften mit Namen Genossenschaftsverbände gibt, in denen man „zwangsweise“ Mitglied sein muss, um sich überhaupt als Genossenschaft „formen“ zu können und dass man in fast allen EU-Ländern ein expandierendes Genossenschafts-System gibt, während man sich hier (in Deutschland) auf  „Nebenschauplätzen“ profiliert und „zensiert“?

·       Will man ernsthaft mit längst überholten weltanschaulichen „Sozialromantizismen“ ein modernes Genossenschaftswesen – zwar unbewusst, aber dennoch so seiend – „verspielen“, weil man „spaltet“, statt zusammenführen, indem man – verdeckt – legale Vorteile mit Begriffen von „gut oder ungut“ bewertet?

Wie anders sollte man die derzeit laufende Diskussion bewerten, wenn Genossenschaftsverbände sich allen ernstes auf Diskussionen einlassen, teilweise sie sogar initiieren, dass es ein „Zwei-Klassen-Steuerrecht“ geben sollte, in dem letztlich es Rechtsformen gäbe, die weniger oder keine Steuervorteile hätten und welche, die „steuer-affin“ sind. …

In jedem „Existenz-Gründer-Seminar“ – sogar des BMWI – spielen Steuern eine nicht unbedeutende Rolle. …

Steuerberater sind eigentlich ein angesehener Berufsstand. Was aber tun sie eigentlich? Na klar, sie empfehlen „Steuern zu sparen“ und wenn es im Ausland besser geht, empfehlen sie sogar „Betriebs-verlegungen“. Mal ehrlich, wer kennt einen Wirtschaftsverband oder gar eine Interessenvertretung der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, den das bisher „gestört“ hätte. …

Aber merkwürdig:

·       Als Steuerberater – endlich – auch Genossenschaften „inkludierten“, brach eine Art „Stampede“ los, das sei von „Übel“. Wohl gemerkt, nicht die Steuerberater haben diese „Bauchschmerzen“ artikuliert, sondern die Genossenschafts-verbände. …

Natürlich auch die Presse, in völliger Verkennung der Zusammenhänge – oder war es bei denen doch irgendwie „politisch“ motiviert?

Ihr habt hoffentlich bemerkt, dass wir bisher lediglich versucht haben „gute“, d.h. tiefgründige bzw. „querdenkerische“ Fragen zu formulieren. ..

Aber Ihr merkt deutlich, wie wichtig es ist, zunächst gute (d.h. offene Fragen) zu stellen. Je mehr Fragen, umso besser.

Die Antworten dazu wollen wir euch (ebenfalls zunächst) gern überlassen. …

Wir regen an, diese (Frage-)Methode – auch in eurem Wissenschaftsbetrieb – immer wieder zu trainieren. …

Selbst „Nobel-Preisträger“ (und alle Wissenschaftler) sind sich der „Vorläufigkeit“ ihrer Antworten bewusst, denn sie beginnen recht zeitnah damit „neue“ Fragen zu formulieren. …

Gern – sofern Ihr es wünscht – gehen wir auch zu Antworten über, wohl wissend, dass auch diese wiederum nur „vorläufig“ sind. …

Unser Anliegen ist der „Kooperative Wandel“ und Genossenschaften sind (derzeit) wohl eine der wichtigsten Rechtsformen zum „Einstieg in den Umstieg“ – aber bitte für ALLE, die guten Willens sind. …

Genau hierin liegt die Herausforderung moderner Kooperations- bzw. Genossenschaftsverbände, sofern sie es „ernst“ meinen und erkennen dass die nachfolgende Erkenntnis durchaus stimmig ist:

Kooperation – Ist die geniale Erfindung des (ganzheitlichen, nachhaltigen) Vorteils für Alle Menschen. Unser Körper ist – ein von jedem selbst nachvollziehbares Vorbild! …

Redaktion: Fachgruppe GenoFAQ - im SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) des Bundesverbandes MMW (Spitzen- und Dachverband der Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft) i.V.m. Experten aus Theorie und Praxis der Bereiche Genossenschaften und Kooperationen – www.Bundesverband-MMW.de – Kontakt:  gks@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater für Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V. (info@degp.de) und der CoopGo Bund Freier Genossenschaften (gw@coopgo.de)

Unser Berater für QuantenManagement ist das  QuantenInstitut (IWMC Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation) und seine diversen Fachgruppen info@quanteninstitut.de

 

  

04.04.2021

Klarheit schaffen – Wege zum „geprüften“ Genossenschafts-Erfolg

 

 

Frage

Wir haben von den „Vital-Impulse-Testings“ des QuantenInstituts gehört. Kann man solche Tests auch für ganz praktische Dinge nutzen, wie z.B. die Ziele unserer Genossenschaft zu testen, die Wirkung unserer Homepage, Beschlüsse der Gremien oder Werbeanzeigen, die wir schalten. …

Können wir auch „Förder-Konzepte“ testen oder sogar die „Inhalte von „Prüfungsberichten“ unseres Verbandes? …

Und wie ist es mit Gesetzen oder Kommentaren, z.B. zum Genossen-schafts-Gesetz? …

Ein Mitglied unseres Aufsichtsrates kannte solche Test aus dem Bereich der Kinesiologie, aber dort nur als „Instrument zur Krankheits-Diagnose“ angewandt.

·       Wo liegen die Grenzen solcher Möglichkeiten und wie hoch ist die „Treffer-Quote“?

Und zuletzt:

·       Könnten wir das auch selbst erlernen, z.B. als Aufsichtsräte daraus Nutzen ziehen?

Antwort

Der „Muskel-Test“ ist ein seit vielen Jahren erprobtes Diagnose-Instrument der Kinesiologie. Dieser bekannte „Muskel-Test“ kann sowohl im „Team“ (Tester und Testperson) oder auch als „Selbst-Test“ durchgeführt werden. Wir wollen hier nicht tiefer auf die Funktion solcher Test eingehen, denn das kann in Büchern oder Artikeln zur Kinesiologie nachgelesen werden.

Vereinfacht gesagt, reagieren bestimmte Muskeln (z.B. Delta-Muskel) mit „Ja-Nein“-Reaktionen auf bestimmte Behauptungen.

·       Wichtig ist, keine Fragen zu stellen, sondern „Behauptungen“ aufzustellen, die entweder bestätigt (Ja) oder nicht bestätigt (Nein) werden.

Bitte nicht so:

·       „Ist das neue Produkt für unsere Genossenschaft vorteilhaft“

Sondern so:

·       Das neue Produkt für unsere Genossenschaft ist vorteilhaft.

Testet jetzt der Muskel „schwach“, ist das Produkt eher „nicht vorteilhaft“, testet der Muskel auf die Behauptung „stark“ ist das Produkt eher „vorteilhaft.

Diese Tests wurden u.a. von David R. Hawkins Jahrzehnte in vielen Ländern und zu unterschiedlichen Fragestellungen auf breiter Basis erfolgreich erprobt und sind inzwischen gut dokumentiert und verifiziert.

Wir verwenden im QuantenInstitut – neben anderen, eher technischen aufwendigen und teuren System – ebenfalls diese „einfache“ und leicht lernbaren Verfahren.

Unsere Erfahrung:

·       Die Muskeltests sind in ihrer Aussagefähigkeit kaum abweichend zu teuren Testverfahren, wie sie z.B. in Form der „Lügen-Detektoren“ oder „Scanner“ bestehen.

Es wäre wirklich eine tolle Sache, wenn – zumindest die Gremienmitglieder – jeder Genossenschaft – solche Testverfahren kennen und (wir plädieren zunächst für zusätzlich) auch anwenden.

Wenn Interesse besteht, können wir auch gern weitergehende Hinweise oder „Tipps“ geben, zum Selbstlernen oder auch Coachings dazu organisieren.

Nun wird gern „gefragt“ oder „hinterfragt“:

·       Wie kann denn so etwas überhaupt funktionieren, zumal so einfach und dennoch so aussagefähig sein?

Wir würden es jetzt beginnen zu „zerreden“, wenn wir über „Quanten-Verschränkung“ oder über „Quanten-Felder“ referierten. …

Sie wissen sicherlich auch nicht, wie genau Ihr PC oder euer Handy funktioniert. …

·       Ihr nutzt es dennoch, weil es funktioniert!

Also probiert das „Selbst-Testen“ einfach ebenfalls aus. Nutzt es, macht Tests, vergleicht eure Ergebnisse untereinander und zeitversetzt. …

Und JA!:

·       Man kann auch den „Stimmigkeitsgrad“ von Texten, z.B. von sog.  „Prüfungsberichte“ (über-)  prüfen.

Wir haben sogar inzwischen „Genossenschafts-Kommentare“ (zumindest Teile davon) „getestet“. ….

Hierzu bedarf es jedoch einer erweiterten Form von „Fragestellung“, aber es funktioniert.

·       Und welcher Kommentar, wäre bitte der „stimmigste“?

Probiert es selbst aus, und erweitert eure „Neugier“ z.B. auf das Thema „Mitgliederförderung“.

Falls Fragen auftauchen, geben wir gern noch einige Tipps. …

Anmerkung:

·       Solche Tests sind für „Wege in die Selbstverantwortung“ gute Unterstützung, um mehr „Selbstvertrauen“ bzw. „Klarheit“ - bei möglichst allen Mitgliedern - aufwachsen zu lassen:

Warum nicht regelmäßiger zu prüfen, ob eure Genossenschaft schon demKooperativen Wandel“ dient oder eher immer noch, dem „System Konkurrenz“ folgt?! …

Hinweis: „Google“ innovativ selbst zu einigen hier aufgeführten Informationen; recherchiere aber bitte nicht nur bei „Wikipedia“ und achte auf die Unterschiede der Informationen… Es lohnt sich, das Internet – in seiner Tiefe und Breite - zur „Querdenker-Ausbildung“ zu nutzen.

Redaktion: FG „QuAntworten“ im IWMC QuantenInstitut (Internationale Wissenschafts- und Medien-Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de

In Fragen der Kooperation werden wir vom SmartCoop-ForschungsInstitut des MMWCoopGo Bundesverbandes für Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft  e.V. beraten. (www.bundesverband-mmw.de )

 

        

 

31.03.2021

Mitgliederförderung – Zwischen Sinn und Blödsinn?!


 

Der Genossenschaftskommentar - Ein Leitfaden für die Praxis

 

Frage:

Wir erleben derzeit eine wahre Flut von Versprechungen, was alles unter dem Begriff „Mitgliederförderung“ zu sehen ist. Ich bin selbst im Aufsichtsrat einer Genossenschaft und werde von zahlreichen Mitgliedern  unserer Genossenschaft ständig bedrängt, unsere Mitgliederförderung erheblich auszuweiten. Unlängst war ich bei einem „Beratungsgespräch“ anwesend, weil ein Bekannter von uns, der zahlreiche Immobilien hat, von einem „Berater“ angesprochen wurde und einen Beratungstermin hatte. …

Ich hatte den Eindruck, auf einem „Förder-Basar“ zu sein, denn es gab fast keinen Bereich, der angeblich nicht „förderfähig wäre. Alles zum Wohle der Mitglieder, auch das noble Firmenfahrzeug oder die Mitglieder-Weiterbildung im „Ferienparadies“. Natürlich fehlten die „Bioküche“ und andere „Wohltaten“ nicht. Und der „Gründungsspaß“ sollte über 10.000 Euro kosten. Ziemlich viel für das Ausfüllen von einigen „Gründungs-Vordrucken“. …  Ich hätte den Preis ja noch verstanden, wenn es eine „gesicherte“ Zusage für die „Förderung“ gegeben hätte. Auf die Frage des anwesenden Steuerberaters meines Freundes, nach der „Belastbarkeit“ der Beratungsempfehlungen, wurde auf das Genossenschaftsgesetz und auf Kommentare dazu verwiesen. Insbesondere ein Herr Peutin wurde zitiert. Der sei eine große Nummer im Genossenschaftsbereich. … Der Steuerberater verwies immer wieder auf die „ungesicherte“ „Steuerlage“ hin, es gäbe bisher dazu keine gesicherte Rechtsprechung. ….

Was soll ich nun glauben? Habe ich als „Aufsichtsrat“ etwas falsch gemacht oder sind da „Scharlatane“ unterwegs, die nicht wissen, was sie tun:

·       Man provoziert den Gesetzgeber und trägt vielleicht dazu bei, das Genossenschaftsrecht einzuschränken. …

Wie sollte man sich verhalten?

Antwort:

Wir kennen die Thematik inzwischen recht gut und wundern uns schon, für wie naiv manche „Kunden“ und „Genossenschaftsberater“ die Gesetzgeber halten, die gerade jetzt die ganz normale „Wirtschaftsförderung“ (pandemiebedingt) mit hohen zusätzlichen Milliarden-Krediten „am Leben“ erhalten müssen. Das muss von den Steuerzahlern letztlich aufgebracht werden. Zur gleichen Zeit verkünden „umherziehende“ Verkäufer den „leichten Weg zum Steuersparen“ zur Sicherung des „Vermögenswachstums“ – vorrangig für bereits „sehr gut Betuchte“, wie man landläufig sagen würde. …

Dies hat nichts mit einem „Genossenschaftskommentar“ zu tun, könnte man einwenden. Das sieht aber nur auf den ersten Blick so aus, denn wie Juristen wissen, wird bereits in den Anfangssemestern Rechtswissenschaft gelehrt, dass „Recht“ auch „politisch“ ist. Manche sprechen „von zu Normen geronnener Politik“. …

Natürlich kennt man auch den Unterschied zwischen „Legitimität“ und „Legalität“. Nehmen wir einmal an, dass jemand meint, es könne zur Mitgliederförderung gehören, z.B.:

·       Einen überdurchschnittlich großen Sportwagen für die Genossenschaft anzuschaffen, um die Kinder von Mitgliedern zur Schule zu fahren;

·       Weiterbildung müsse in Mallorca oder in USA erfolgen;

·       Die moderne „Bioküche“ und die „Bio-Nahrung“ für die „Familie der Mitglieder“ anzuschaffen;

·       Das in die Genossenschaft eingebrachte Haus komplett zu sanieren

etc. .

So oder ähnlich, die „Verkaufs-Idee“ eines „pfiffigen“ Genossenschaftsberaters. Das alles schreibt man „abstrakt“ in die Satzung und konkretisiert es über eine „Förderrichtlinie“ der Genossenschaft.

Recht zeitnah dürfte es zu einer „Umsatzsteuer-Prüfung“ kommen. Die Frage ist angemessen, mit welchen „Gesetzen oder Richtlinien“ dieser Steuerprüfer wohl ausgestattet ist? Wir vermuten, er ist mit Steuergesetzen, Steuer-Richtlinien und Arbeitspapieren der Oberfinanzdirektion (OFD) ausgestattet. Er oder sie hat Listen mit sog. Vergleichswerten zur „Angemessenheit“ dabei. Die Steuerprüfung wird sich an der zentralen Frage dieser „Angemessenheit“ orientieren und - wahrscheinlich in zwei Richtungen gehend - zunächst so lauten:

·       Wie wäre der Vorgang aus der Sicht eines Vergleichs mit anderen Unternehmensformen zu beurteilen?

Sind Sportwagen, Weiterbildung in USA, Bio-Küche, Haussanierung, etc. schon „beurteilt“ worden?

·       Wie sind diese Situationen – abweichend – bezogen auf die Besonderheit einer Genossenschaft – unter Berücksichtigung der Spezifik „Mitgliederförderung“ – zu sehen?

Wir fassen zusammen:

·       Es spricht natürlich nicht dagegen, eine „komfortable“ Mitgliederförderung „auszuweisen“. Das macht sich gut in der Situation „Verkauf einer Beratungsleistung“.

Aber ist das auch im Interesse des Genossenschaftsgedankens und der Mitgliederförderung allgemein?

Nichts spricht dagegen, die Mitgliederförderung – der Grundgedanke der Genossenschafts-Idee – latent den jeweilig konkreten Momenten einer jeweils konkreten Genossenschaft – anzupassen, um die „Wirtschaft“ (der Genossenschaft und deren Mitglieder) zu fördern.

Wir haben jedoch Bedenken, dies als eine Art „Vertriebskonzept“ aufzubauen und zu popularisieren, weil man bereits hiermit zum Ausdruck bringt, eben diese „Einfall-Entscheidung“ oder anders ausgedrückt, die unterschiedlichen Situationen (zwischen Genossenschaften) überhaupt nicht berücksichtigt zu haben. ….

Auch wenn es zunächst („vertriebstechnisch“) Sinn machen könnte, die Mitgliederförderung zu „standardisieren“, wird das später – z.B. bei einer Betriebsprüfung oder einem Urteil des Finanzgerichtes – sich wahrscheinlich als erheblicher Nachteil herausstellen können:

·       Es ist eher unwahrscheinlich, dass man bereits vor Gründung oder auch während des Gründungsvorganges genau gewusst zu haben, wie im Einzelfall die jeweils konkrete Genossenschafts-Situation aussehen werde. …

Es sollte nachdenklich machen, weshalb der Gesetzgeber (GenG) ausgerechnet den „zentralsten“ Unterschied dieser Unternehmensform zu anderen Formen, sozusagen das „Herzstück“ einer Genossenschaft - die Mitgliederförderung - eben nicht besonders konkretisiert, sondern es bei (abstrakten) Hinweis in § 1 GenG bewenden lässt, eine „Genossenschaft“ zu definieren:

 

Zunächst die – alte – Fassung, die seit Entstehung des GenG – 5/1889 (RGBL1,55) bestand:

 

·       „Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb bezwecken …“

(sind Genossenschaften)

 

Die seit 17.07.2017 geltende Fassung (BGBL 1 S. 2541) lautet nunmehr:

 

·       „Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (Genossenschaften), erwerben die Rechte einer "eingetragenen Genossenschaft" nach Maßgabe dieses Gesetzes.“

 

Bei einem Vergleich beider (aktuell bestehenden) Formulierungen könnte man zu folgenden Ergebnissen kommen:

 

A.

·       Der Erwerb oder die Wirtschaft soll durch „soziale und kulturelle Belange“ – in der gleichen Genossenschaft - ergänzt werden.

oder

·       Es sollen nunmehr auch (solche) Genossenschaften entstehen können, die die sozialen oder kulturellen Belange ihrer Mitglieder fördern.

 

Eine andere Interpretation könnte jedoch z.B. lauten:

 

B.

·       Genossenschaften, die dem Erwerb oder die Wirtschaft dienen, sollen auch (also zusätzlich) die sozialen und kulturellen Belange ihrer Mitglieder wahrnehmen.

 

 

Redaktion: AG Genossenschaftskommentar- in Verbindung mit - SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) „ThinkTank“ des MMWCoopGo (Bundesverbandes für die gesamte Cooperatins- u. Genossenschaftswirtschaft) i.V.m. Experten und Fachleuten des Bereichs Genossenschaften. Auf dem Blog https;//Genossenschaftskommentar.blogspot.com veröffentlichen wir Auszüge unserer Arbeit.                    Mail: info@menschen-machen-wirtschaft.de