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GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Berater in Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
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Anmerkungen: Wir arbeiten mit der Kooperationsbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation".
Kooperation - auf den Punkt gebracht: Die geniale Erfindung des VORTEILS.
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25.09.2020

Intelligente Interessenvertretung in (Groß-) Genossenschaften

 


 

 

Wer sich die „theoretischen Möglichkeiten von Interessenvertretungen in Genossenschaften (Aufsichtsräte, Vertreter- oder auch Generalversammlung) ansieht könnte zunächst der Meinung sein, dass sowohl Kontrolle (nachher), wie auch Initiativen (vorher) recht gut geregelt seinen. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist jedoch oft gravierend. Festzustellen ist, dass es meist neben den gesetzlichen und satzungsmäßigen Reglungen wie z.B. Geschäftsordnungen, recht wenig „Gestaltungswerkzeug“ gibt, um sozusagen „vorausschauend“ Antworten auf potenzielle (wahrscheinliche) Situationen (Konflikte, etc.) zu regeln. Eine Art „Wenn-Dann-Liste“ lässt sich leicht zusammenstellen, wenn man Mitglieder und Gremienmitglieder der eigenen Genossenschaft,  anderer Genossen oder Interessengemeinschaften für Genossenschaftsmitglieder befragt. Wir halten viel davon, vorausschauend zu wirken, anstatt von Konflikten „gehetzt“ zu werden. Man muss endlich erkennen, dass Verbände – in welchem Genossenschaftsbereich auch immer, stets die Interessen der Genossenschaften und nicht deren Mitglieder vertreten. Auch das Stimmrecht auf den Verbandstagen der Verbände wird meist von den Vorständen und Aufsichtsraten der Mitgliedgenossenschaften wahrgenommen. Wieviel wirkliche „Neutralität“ wird da wohl aufkommen? Prüft die Antworten von dort und ihr werdet es erkennen. Es ist wie das „Hase-Igel-Spiel“, nur werden die „Hasen“ gut bezahlt und die Interessenvertreter noch beschimpft. …

Wenn die Rollen so klar verteilt sind, macht es wenig Sinn, sozusagen „systemkonform“ zu wirken. Ihr benötigt andere Wege, und „Werkzeuge“, die zugleich effektiv und risikoarm aber dennoch hochwirksam sind. Eines davon könnte sein, sich einem Interessenverband anzuschließen für Genossenschaftsmitglieder anzuschließen, dort eine Fachgruppe (je nach Geno-Art) zu gründen und mit eurer Genossenschaft eine Vereinbarung zur Übernahme der Mitgliedschafts- u. Weiterbildungskosten zu schließen. Eine gewisse Analogie zur Arbeit der Gewerkschaften und Betriebsräte sollte man auswerten. Statt „Betriebsvereinbarungen“ würde man „Genossenschafts-Vereinbarungen“ abschließen. Wie bei Betriebsvereinbarungen üblich, wäre darin auch die Kostenübernahme für Weiterbildung oder gar Verdienstausfall zu regeln. … Also beginnt mit der Erstellung einer „Mustervereinbarung“ und lasst eure Kollegen in anderen Genossenschaften daran mitwirken. Danach beginnt ihr mit intelligent mit der „Umsetzungsphase“. Effektiv wird Interessenvertretung dann, wenn man beginnt, das „Hasen-Igel-Spiel“ umzukehren. …      

     

GenoGenial – Wir sind die Zukunft

Situation:

Wir kommen aus dem Bereich Wohnungsgenossenschaften. Dort erleben wir immer wieder, wie mit engagierten Interessenvertretern umgegangen wird. Es gibt meist mehrere Strategien. Man hat den Eindruck, das sei durch die Verbände in Schulungen den Vorständen „antrainiert“ worden:

·       Eingaben an die Vorstände werden erst gar nicht beantwortet.

·       Werden sie dann nach viel Zeit und unsinnigen Zwischenantworten endlich beantwortet, gibt es dennoch keine Lösungsvorschläge

·       Man sagt, man müsse erst beim Verband nachfragen. Von dort erhält man dann meist eine „ablehnende“ Antwort, im besten „Juristen-Deutsch“.

So kann man wirklich keine konstruktive Interessenvertretung durchführen. Viele überlegen sich, ob sie ihre Zeit nicht besser verbringen könnten, ihre Ämter niederlegen oder nicht mehr kandidieren.

Gibt es einige nützliche Hinweise mit dieser Situation umzugehen?

Impuls-Geber: AK Genossenschaft von unten

Lösungs-Hinweise:

 

In unserem „Intro“ haben wir bereits wesentliche Teile unserer Antwort zusammengefasst. …

Raiffeisen: Meine Banken jetzt „Eventus-Banken“ – nein danke!


  

 

Die Bundesrats-Initiative von Baden-Württemberg – als Antwort auf den „Eventus-Betrugs-Fall“ - könnte dazu führen, das gesamte deutsche Genossenschaftswesen auf den „Prüfstand“ zu stellen, zumindest das der Raiffeisen- und Volksbanken. Zur Erinnerung: Bei Eventus wurde ein Schaden für Genossenschaftsmitglieder in Höhe von 10 Mio. EU verursacht. Der Vermögensschaden für Genossenschaft-Mitglieder in Raiffeisen- und Volksbanken könnte sich sogar – auf die unglaubliche Summe - von mehrere Milliarden EU belaufen!  Der Grund: Die fatale Verschmelzungssstrategien des Bankenverbandes (BVR) und der Genossenschaftsverbände im DGRV, zuvörderst der „Genossenschaftsverband der Regionen“. Es geht um „enteignungsgleiche Eingriffe“ in das Vermögen der „wegverschmolzenen“ Bankgenossen. Aber es geht noch um viel mehr: Seit Jahren wird den Mitgliedern in (fast) allen Raiffeisen- und Volksbanken (mit aktiver Duldung der Prüfungsverbände) die Mitgliederförderung verwehrt und es ist davon auszugehen, dass das auch weiterhin geschieht. Dabei sollte bekannt sein, dass eine „Verzinsung der Geschäftsanteile“ keine Mitgliederförderung ist!

Droht also nach dem „Eventus-Skandal“ nun ein – ungleich größerer – ein „Genossenschafts-Banken“- Skandal“? Das rüttelt sogar an den Grundfesten von F.W. Raiffeisen, der die Mitgliederförderung als „Existenz-Grundlage“ für Genossenschaften und Genossenschafts-Banken sah. Jetzt sogar von „Eventus-Banken“ zu sprechen, könnte deshalb angebracht sein, weil der Begriff „Eventus“ – bisher für „Genossenschaft“ stand, die keine Mitgliederförderung kannte und das Vermögen ihrer Mitglieder ständig schmälerte. Und genau das scheinen Raiffeisen- und Volksbanken in massiv gesteigerter Form – und mit Unterstützung der Staatsaufsicht - zu praktizieren. Aus „Versehen“ oder mit (beratener) Absicht, mogelt sich die BR-Initiative des Landes an der eigentlichen Thematik vorbei: Bei „Eventus“ war das wirkliche Problem, eine völlig (oder absichtlich) fehlende Mitgliederförderung. Natürlich geht es auch um „Grauen Kapitalmarkt“, aber das ist im Vergleich zur fehlenden Mitgliederförderung eher nachrangig. Wir gehen derzeit davon aus, dass – aus Rücksicht auf die Genossenschaftsbanken – dies bisher im BW-Landtag (absichtlich) nicht diskutiert wurde. Denn wenn man „Eventus“ auf „Mitgliederförderung“ untersucht hätte, wäre keiner auf die Idee gekommen, ausgerechnet die Qualitätssicherung der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) als „Skandal-Vermeidungseinrichtung“ zu wählen. Denn die duldet „Qualitätssicherung“ für Genossenschafts-Banken schon seit Jahren ohne Mitgliederförderung und soll das jetzt – noch engagierter – tun? Man treibt sozusagen den „Teufel mit dem Belzebub“ aus. Wenn jemand wirklich eine Lösung sucht, dann könnte ein Blick in den § 81 GenG lohnen: Genossenschaften, die ihre Mitglieder nicht fördern, müssen deren Verwaltungsorgane (Vorstände/Aufsichtsräte) ablösen und die Genossenschaft ist  dann, von Gesetzes wegen, durch die Landesbehörde aufzulösen. Der Grund: Genossenschaften ohne Mitgliederförderung sind keine Genossenschaften – analog Eventus. Jetzt ist der Gesetzgeber gefragt! Der Fall „Eventus“ könnte mehr für Deutschlands Genossenschaften auslösen, wie bisher gedacht. Alles begann in Baden-Württemberg mit einem Untersuchungsaussschuß – für 10 Mio. – Schaden. Im Vergleich zu einem Schaden in Höhe von mehreren Milliarden EU geradezu „kläglich“. Jede Aufsichtsbehörde, die künftig die fehlende Mitgliederförderung ignoriert, könnte sich sogar selbst „schadenersatzpflichtig“ machen. Der Fall „Eventus“ ist an der „Staatshaftung“ bereits  recht nahe dran … Jetzt könnte ein „GenoBanken-Watch“ angebracht sein. Analog von „Eventus“ kann jetzt Baden- Württemberg zeigen, dass man wirklich auf Seiten der Bürger und zugleich der vielen betroffenen Genossenschaftler steht. Wie wäre es mit einer „Bestandsaufnahme“ der Landes-Aufsichtsbehörde  bei allen Genossenschaftsbanken im Land Baden Württemberg? Und danach könnte man die bereits beim Bunderat vorliegende Initiative wohl merklich überarbeiten! Die Gefahr, im eigenen Bundesland auf viele „Eventus-Banken“ zu stoßen ist wahrscheinlich. Wenn sich jedoch erst – wie im Falle „Eventus“ geschehen - „Geschädigte“ (die zugleich auch Bürger des Landes sind) zusammenschließen, drohen Landtagsdebatten und Schadebersatz-Prozesse mit ungewolltem Ausgang. Auch geschäftstüchtige Anwaltkonsortien wissen inzwischen recht genau, wie man ohne Risiko, öffentlichkeitswirksam Prozesse führt. …

Um das zu vermeiden,  sollte man zeitnah prüfen, eine „Landesschlichtungsstelle“ einzurichten und BVR und DGRV und  die betroffenen Banken auffordern, einen „Schadensausgleichs-fonds“ für „Geschädigte Genossenschaftsmitglieder“ zu bilden. Als erstes Zeichen für eine Verhandlungslösung könnte sein, alle Raiffeisen- und Volksbanken und den zuständigen Genossenschaftverband aufzufordern – bis zur Klärung der Landesschlichtungsstelle - keine Verschmelzungen zu genehmigen und die Prüfungsberichte von Bankenprüfungen in Bezug auf die Mitgliederförderung durch die Landesaufsichtbehörden beurteilen zu lassen. …   

GenoGenial – So geht Zukunft

Frage/Situation

Es muss doch in diesem Land möglich sein, Bereiche zu finden, die nicht „Versumpft“ sind. Ausgerechnet bei Genossenschaftsbanken findet man einen „Sumpf“ von Betrug und Misswirtschaft vor, den man eigentlich nur in der „Gegeneinander-Wirtschaft“ erwartet. Eigentlich gehörten diese Art von Genossenschaftsverbänden aufgelöst. Ass man ihnen sogar das Privileg gibt, zu „Prüfen“ und sie bei Gesetzgebungsvorhaben zu Wort kommen lässt, zeigt wie „versumpft“ Gesellschaft und Genossenschaftslobby sind. …

Aber es sei auch über Positives berichtet, allerdings nicht in Deutschland. Kein Wunder wenn in Deutschland das Genossenschaftswesen dahindümpelt.

Was kann man tun, außer zu resignieren und sich entsetzt aus diesem bereich zu verabschieden …

FragestellerInnen (u.a).: AK Junge Aufsichtsräte

Lösung/Impulse

Wir können euren Zorn gut nachvollziehen. Dennoch können wir den Mitgliedern in Raiffeisen- und Volksbanken nicht die Frage ersparen: Weshalb habt ihr es soweit kommenlassen. …

Es gibt verschiedene „Mahner“, die seit Jahren auf diesen Missstand hinweisen. GenoNachrichten hat regelmäßig Beiträge zu diesem Thema gemacht und es gibt sogar recht komfortable Literatur, sogar über die konkreten Verschmelzungsaktionen.

Nun, nachvollziehbar ist, dass der Altersdurchschnitt in solchen Banken inzwischen wohl über 60-65 Jahre liegt. Man könnte es auch anders ausdrücken mit der Frage: Wer hat eigentlich mehr Zeit als Rentner?

Wir könnten verstehen, dass es schwer fallen könnte, das „Innenleben“ einer Deutschen- oder der Commerzbank zu durchschauen, aber bei einer RB oder VB sollte das schon gelingen können.

Wir vollziehen auch nach, dass die Gremien Vorstand und Aufsichtsrat inzwischen von dem Genossenschaftsgedanken recht weit entfernt sind, die Zeiten von „ich gehe mal eben zu meiner Bank im Dorf“ scheinen konsequent zu Ende zu gehen.

Aber ist das wirklich so?

Als man euch damals sagte, unsere Bank „muss“ verschmolzen werden, habt ihr euren Vorständen und Aufsichtsräten „brav“ geglaubt, denn sie waren euch nahe, sie lebten im Dorf, zumindest im nächsten Dorf. …

Bis heute bleibt uns der Argumentation verschlossen, weshalb eine kleine Bank nicht handlungsfähig sein sollte. Sie war in der Region gut verankert, Teil von Euch. …

Durch die Verschmelzung mit einer Großstadtbank oder einer Bank „fern ab“ von euch, habt ihr den Kontakt zur Region verloren. Nun, das ist Geschichte. Banken, die davon noch betroffen sein könnten, das „Vermögen“ der Bank in der Region halten wollen, ist zu empfehlen: Überlegt, ob ihr überhaupt eine Bank bleiben müsst? Das klingt „ungenossenschaftlich“, scheint aber derzeit die einzige Möglichkeit zu sein, das Vermögen, das die Mitglieder mühsam aufgebaut haben, sinnvoll zu verwenden, durchaus als Genossenschaft.

Dazu die einfache, wie zunächst irritierende Frage: Wozu muss man Mitglied einer großen Volksbank sein? Mal ehrlich, was bringt euch zu dieser Haltung?

„Man muss doch eine Bank haben, um seine Kredite, seine Geldgeschäfte abzuwickeln“. Na klar, aber wozu muss man deshalb „Mitglied“ bei dieser Bank sein? Man kann sagen: Tradition, Vertrauen oder Sicherheit. Nun das bringt auch jede Sparkasse zustande. Und die würde zumindest nicht verlangen, dass ein Mitglied „kostenlos“ sein erwirtschaftes Bankvermögen abgeben muss.

Nehmen wir mal an, man erzählt euch, dass euere Bank verschmelzen soll. Schön, die größere Bank würde – sofern ihr es wirklich wollt – euch als Mitglied gern aufnehmen. Was ihr dann aber „abgeben“ würdet wäre euer Vermögen, das ihr für euch und mit den anderen zusammen, aufgebaut habt.

Nun lasst uns mal über zwei  sinnvolle Wege sprechen, die alle eure „Wünsche“ erfüllen würden:   

·       Ihr verschmelzt nicht, wollt aber eure Bank auch nicht fortführen. Dann gebt ihr die Banklizenz zurück, gründet eure kleine Bankgenossenschaft in z.B. eine Wohnungsbaugenossenschaft um, vielleicht eine mit komfortablen Wohnungen für ältere Menschen. Euer Kapital bleibt sozusagen im Dorf und wenn ihr ausscheiden wollt, würde das Bankvermögen – das ihr mit erwirtschaftet habt -  euch oder euren Kindern zufließen können, sofern ihr nicht einfach die Mitgliedschaft übertragt.

·       Ihr werdet „wegverschmolzen“, auf eine Bank, wo ihr keinen kennt. Dann werdet ihr quasi „enteignet“, denn euer aufgebautes Vermögen wird an die Verschmelzungs-Bank „übereignet“, ohne euch zu fragen oder euch das zu sagen.

Fragt euch einmal selbst; Ist so etwas Genossenschaft? Das kann man auch „kalte Enteignung“ nennen. Und das Entscheidende daran: Ihr werdet einfach nicht korrekt informiert, es wird über euere „Köpfe“ hinweg von Verbänden und Vorständen entschieden. Na klar gibt es Aufsichtsräte, die dabei mitmachen. Vorstände und Aufsichträte werden „geködert“. Wie? Über Druck oder über Belohnung. Der „Gehaltunterschied“ ist nicht gering.

Und nach der Verschmelzung geht es weiter zur nächsten Verschmelzung und dann zu nächsten. …. Immer die gleiche Methode, immer das gleiche Ergebnis. …

Ob das „Betrug“ ist? Scheint nicht so auszusehen, aber nur wenn man nicht allzu „genossenschaftlich“ hinschaut. …

Nun gibt es auch Banken, die wollen wirklich absolut nicht „verschmolzen“ werden. Dazu gibt es dann „Genossenschaftsverbände“, die dann „behilflich“ sind, die „Enteignung“ zu schaffen. Die genossenschaftlichen Prüfungen helfen dabei. Will man das umgehen, sollte man ernsthaft prüfen, die Genossenschaft in eine Genossenschaftliche Aktiengesellschaft umzuwandeln. Nun, für einige „Alt-Genossenschaftler“ könnte das eine „Hemmschwelle“ sein, erste Genossenschaftler und dann Aktionär zu sein. Aber da lediglich die bisherigen Genossenschaftsmitglieder „Aktionäre“ werden, sollte man seine „Vorurteile“ prüfen, denn dieser Weg sichert euer Vermögen.

Mal ehrlich:

·       Wann hat man euch je als Mitglieder gefördert?

Nicht die Zinsen für euere Mitgliedsanteile, denn die gehören nicht zur Förderung.

Raiffeisen- und Volksbanken haben eigentlich sich schon selbst für überflüssig erklärt, seit sie aufgehört haben, über Mitgliederförderung nachzudenken.

Wie wäre es, wenn ihr mal darüber mit euren Politikern diskutiert oder euch beraten lasst.

Wisst ihr, in Baden Württemberg wurden in einer Wohnungsbaugenossenschaft die Mitglieder (oder besser auch Anleger) um 10 Mio. EU „besch….  „. Das hat einen Aufstand in der Politik gegeben.

Jetzt die „peinliche“ Frage:

·       Könnten sich Mitglieder von Raiffeisen- und Volksbanken vorstellen, dass sie in Deutschland um mehrere Milliarden EU „betrogen“ wurden und niemand sich darüber bisher aufregte?

Herr Raiffeisen würde sich förmlich vor „Krämpfen“ krümmen, wenn er erleben würde, wie intelligent seine „Nachfahren“ alle guten Vorsätze „abserviert“ haben und die Mitglieder förmlich „ausplünderten“. Und das alles unter dem Deckmantel des Genossenschaftsgesetzes und (bisher) ohne Widerstand der Genossenschaftsmitglieder.

Man kann das ändern. Noch gibt es einige Raiffeisen- und Volksbanken, die auf die nächste Verschmelzung warten. Formiert euch zu einer Interessengemeinschaft der „Geschädigten von Genossenschaften“, werdet politisch aktiv und fangt an, für euere Rechte einzutreten. Die Genossenschaftsbanken werden – wenn der Druck nur groß genug ist, sicherlich einlenken und bereit sein, einen „Verschmelzungs-Entschädigungs-Fonds“ aufzubauen.

Lasst euch beraten, wie man das macht und was man davon hat.

Natürlich könnt ihr euren „Schaden“ auch „überragen“ an Dritte, die dann für euch euere Gelder hereinholen.

Die Interessengemeinschaft Genossenschaftsmitglieder – kurz igenos – würde sich gegen eine Mitgliedschaft kaum sperren.

Wenn ihr wirklich noch „gebnossenschaftliches Herzblut“ habt, dann schaut nicht weiter zu, wie man die Ideen von F.W.Raiffeisen zunichte macht …. 

 

Auch scheinbar hoffnungslose Fälle, führen wir zurück zur Geno-Quelle.

 

Redaktion: Fachgruppe  GenoGenial im MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V. Wir behalten uns – ausschließlich zum besseren Verständnis – vor, Fragen stilistisch anzupassen. info@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Experten für Querdenken und Quantenphysik: QuantenInstitut IWMC  (Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation)  info@quanteninstitut.de

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15.09.2020

Württembergs „grünäugige“ Staats-Genossenschafts-Idee



Raiffeisen hätte seine wahre Freude an solchen Ideen gehabt. Damals „schwächte“ Raiffeisen mit seiner staatsnahen Genossenschafts-Idee die aufkommende Arbeiterbewegung. Dann arrangierten sich seine Nachfolger zügig mit dem faschistischen Staat. Nach 1945 blieb alles beim Alten, vor allem die „intelligente“ Staatsaufsicht in Verbindung mit einer Zwangsmitgliedschaft jeder Genossenschaft in einem Prüfungsverband. Dass ausgerechnet eine von GRÜNEN „geführte“ Landesregierung, den Raiffeisen noch „toppen“ könnte zeigt zweierlei: Den Raiffeisen hat bis heute eigentlich niemand wirklich verstanden und die EU-Länder wissen, warum sie sich von der Raiffeisen-Idee fernhalten. …

Also gut, wir wissen jetzt wenigstens recht genau, was mit Genossenschaften geschehen könnte, wenn diese „Grünen“ mit Macht im „Bund“ „spielen“ dürfen. …

Wer hätte gedacht, dass die derzeitig in Deutschland schon üppige „Staatsaufsicht“ bei Genossenschaften noch mehr auszubauen wäre. Die Bundesratsinitiative Baden-Württembergs zeigt, dass das und wie das geht. Der Begriff „Staatsgenossenschaften“ ist durchaus erlaubt, wenn man sieht, wie fast jede noch bestehende Form von „Selbstorganisation“ strikt unter „Staatsaufsicht“ genommen wird. Mensch Raiffeisen, das muss dich doch freuen!

Während fast alle Länder der EU stolz darauf sind, genau diese „Staatsaufsicht“ aus Genossenschaften herauszuhalten, geht man in Deutschland noch einen Schritt weiter und verschräft die bereits  bestehende „Staatsaufsicht“ zur quasi „Staatskontrolle“. Die vor einigen Jahren gefeierte „Bürokratie-Erleichterung“ bei Genossenschaften wird nicht nur zurückgenommen. Aus einem „Bürokratieabbau“ wird eine drastische „Bürokratie-Verschärfung“: Jede Genossenschaft, egal was sie tut, , wie klein sie ist, ob wirtschaftlich sozial oder kulturell motiviert, die Gründer müssen sich bereits in der Gründung für ihre Aktivität „rechtfertigen“! Frankreich, Italien, Spanien, usw., diese Länder sind stolz auf die Selbstorganisationsfreiheit ihrer Genossen-schaften. Ihr Weg ist erfolgreich: Das Genossenschaftswesen in diesen Ländern boomt.

Anders in Deutschland: Staatsaufsicht und Pflichtmitgliedschaft in staatlich kontrollierten Prüfungsverbänden – also ganz im Sinne von Raiffeisen – haben bereits jetzt das Gegenteil bewirkt: Der Genossenschafts-Sektor „dümpelt“ dahin. Es lohnt sich wirklich, die „BR-Initiative“ von Württemberg genauer zu lesen. Fast könnte man meinen, der „Raiffeisen“ habe persönlich „Schreibhilfe“ geleistet. …

Nun denn: Der Weg ist eigentlich klar. Deutschland verstößt jetzt noch weitergehender gegen EU-Ideen. Das Ziel sollte es jetzt sein, die EU aufzufordern, endlich den fatalen „Sonderweg“ (von Deutschland und Österreich) in Sachen Genossenschaftsrecht zu beenden. Auch eine Verfassungsklage könnte Sinn machen. Schade eigentlich, dass ausgerechnet die GRÜNEN auf mehr Staat, statt mehr Selbstverantwortung der Menschen setzen. Das wird - besonders bei der Jungen Generation – zu Recht viel Nachdenklichkeit bei den Bundes-Wahlen im nächsten Jahr auslösen …

GenoGenial – So geht Zukunft

Frage-Situation:

Wir haben uns eingehend mit Genossenschaften, weltweit und besonders in Europa und Deutschland befasst. Wir haben vor allem auch in den Annalen von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch geblättert. Auch die Schriften von Wilhelm Kaltenborn sind sehr aufschlussreich. Besonders die Zeit des Faschismus ist interessant. Und das hat sich wirklich bis heute irgendwie fortgesetzt. Wenn man das alles verdaut hat und das mit der heute erzählten Story über Herrn Raiffeisen vergleicht, fällt nur eins ein:

·       Weg mit diesem „Staatlichen Speichellecker“.

Wir stellen gern Interessenten entsprechende Belege zur Verfügung, aus denen sehr klar wird, in welchem Sinne Raiffeisen wirklich gearbeitet hat. Jetzt wird uns auch klar, warum man sich vor einer europäischen Vereinheitlichung des Genossenschaftswesens in Deutschland scheut und warum in anderen EU-Ländern man die „Nase“ rümpft, wenn jemand meint, mit „Raiffeisen“ punkten zu können. …

Wir hatten ursprünglich gedacht, mit den in Deutschland bestehenden Genossenschaftsinstituten zusammen zu arbeiten. Aber als wir erfuhren, dass diese Institute von Raiffeisen-Banken finanziert werden, haben wir Abstand davon genommen. Dort wird nur „stromlinienmäßig“ „geforscht“. Als wir im Net recherchierten mit dem Begriff „GenoGenial“, sind wir auf eine Seite von „Raiffeisen-Schüler-Genossenschaften“ gestoßen. Habt ihr damit etwa auch irgendwie? …

Bisher haben wir wirklich gedacht, es ist gut, bei einer Raiffeisen-Bank ein Konto zu haben. Das lässt sich sicherlich korrigieren. …

Wenn das ganze Genossenschafts-Paket in Deutschland immer noch im Raiffeisen-Hurra-Stil läuft, können wir fast garantieren, dass sich kein „Nachwuchs“ für Genossenschaften findet. Der Altersdurchschnitt der Raiffeisenbanken soll bereits zwischen 60 und 70 Jahre liegen. Es gibt wirklich einiges zu tun, um Genossenschaften (wieder) für Studenten und Jugendliche attraktiv werden zu lassen. Soweit wir wissen, will man das Genossenschaftgesetz noch „staattreuer“ machen. Warum ausgerechnet ein Bundesland, in dem die Grünen regieren, auf einen solchen Blödsinn kommt, bleibt uns ein Rätsel.

Nach unserer Meinung gibt es 3 Wege, um zu verhindern, dass Genossenschaften zur Rettung des taumelnden Konkurrenz-Gebilde (Staat) benutzt werden:

·       Weg mit dem alten Raiffeisen-Bild. Dazu müssen die Genossenschaftsinstitute an den Unis in den allgemeinen Wissenschaftsbetrieb eingegliedert werden. Erst dann entsteht so etwas wie Wissenschaftsfreiheit.

·       Hin zu einer neuen, offenen, staatsfreien Genossenschafts-Idee bzw. Kooperations-Theorie. Auch das geht recht einfach. Wenn es dazu in Deutschland keine Profs. mit „Raiffeisen-Unbedenklichkeits-Bescheinungen“ geben sollte, holt man jemand aus einem anderen EU-Land, z.B. Spanien. Frankreich oder Italien.

·       Einführung von Studiengängen über Kooperationswissenschaft und Kooperationswirtschaft, denn es bedarf dringend solchermaßen ausgebildete (gemeinschaftsorientierter Führungspersonen oder Unternehmer.

Auch wenn diese Kritik euch wohl nicht ganz passt, solltet ihr sorgfältig abwägen, wo ihr wirklich steht. Das ist wichtig für uns zu wissen, denn wir benötigen jetzt unbedingte Klarheit, mit wem es sich überhaupt (noch) lohnt, offren zu diskutieren. Das Ding mit „Raiffeisen“ hat uns rechtzeitig sensibilisiert. …

FragestellerIn: Netzwerk „Kooperations-Gesellschaft““

Wandel-Impulse:

Um es vorweg zu nehmen: Das Thema „Raiffeisen“ ist aus unserer Sicht nicht von so großem Interesse, wie ihr es hinstellt. Lasst es uns so ausdrücken:

·       Der Herr Raiffeisen war damals sicherlich ein rechtschaffener „Gottes-Diener“.

Und wenn ihr bedenkt, was „im Namen irgendeines Gottes“ schon alles auf dieser Welt angestellt wurde (und immer noch wird), dann war Herr „Raiffeisen“ auch nur einer von Vielen, die darauf „angesprungen“ sind und immer noch „anzuspringen“ scheinen. …

Nun kann man die Geschichte immer wieder neu „erfinden“, aber sie ist dennoch „Vergangenheit“. Also lasst den „armen Kerl“ sein, wie er war, wendet euch eher engagiert der Entwicklung einer innovativen Kooperations-Zukunft zu. …

Was macht euch eigentlich sicher, dass nicht recht viel von diesem „alten Gottesbild“ sogar heute noch die Menschen „steuert“; subtil, aber wirksam. …

Sogar der Bundestag hat seine „Gottes-Dienste“.

Eines der größten Missverständnisse liegt darin, dass man Menschen glauben gemacht hat, sie müssten irgendeinem „Gott“ dienen. Das war schon immer ein „Kontroll-Spiel“ und dauert bis heute an. ANGST ist darin das eigentliche Thema.

Und die „Götter“ haben heute vielseitige, ablenkende Namen. Sie nennen sich:

·       „Regierungschefs“, Konzern-Chefs, Arbeitgeber, Banken-Chefs oder sogar „Vorstände in Groß-Genossenschaften, usw.

Gern sehen sich solche „Chefs“ (oder „Führer“) irgendwie als „kleine Götter“.

Aber warum – so sollte man sich fragen – funktionieren diese nette „Spiel um Macht und Machtlosigkeit“ so gut und fast reibungslos?

 Vielleicht weil im tiefsten Inneren der Menschen immer noch eine starke Angst vor „Ungewissheit“ besteht.

Das hat damals auch der Herr Raiffesien sicherlich erkannt. Darauf baute er seine damalige  (genossenschaftliche) „Spielidee“ auf. …

Aber was war der eigentliche Grund, weshalb diese Idee funktionierte, bzw. nur funktionieren konnte?

Raiffeisen formulierte es „unverdächtig“ so:

·       „Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gemeinschaft“.

Der Satz hört sich zunächst recht gut an, deshalb wird er auch heute noch gern „beklatscht“.

Aber welches „Menschen-Bild“ steht dahinter?

·       Eine Opfer- oder eine Gestalter-Rolle? Das „arme Ich“ oder ein kraftvolles „Ich“?

Auch heute leben die meisten Menschen mit der fixen Idee, in einer „Opfer-Rolle“ verankert zu sein.

Wer so „tickt“, sucht immer einen „Gott über sich“ und ordnet sich i.d.R. leicht unter.

Sagt doch mal einem Menschen den Satz:

·       „Auch du bist göttlich“

und warte was dann passiert. …

Jetzt ahnt ihr:

·       Weshalb Wissenschaft bis heute gern die „Quantenphysik“ unterschlägt.

·       Jetzt ahnt ihr auch, warum die Kirchen so etwas nicht sagen.

·       Jetzt erkennt ihr, wie gefährlich für Politik-Staat-Gesellschaft ein Bewusstseinswandel ist, denn der wird auch das (alte) „Gottes-Bild“ bzw.  das (alte) „Menschen-Bild“ gehörig „auf den Kopf“ stellen.

Es geht im Kernbereich bei dem Bewusstseins-Wandel (und damit auch den „Kooperativen Wandel“) besonders um die Frage:

·       WER oder WAS  ist der Mensch wirklich?

Wer dieser Frage nachgeht, erkennt schnell:

·       Menschen sind keine „Opfer“, auch wenn viele Menschen das noch immer glauben

Die Nachwirkungen sind immer noch zu erkennen. …

Inzwischen gibt es deutliche Hinweise, dass Menschen:

·       Sehr wohl alle „Werkzeuge“ besitzen, um ihr eigenes Leben selbst erfolgreich in die „Hand“ nehmen zu können. …

Schon allein, wenn man sich ernsthafter mit dem „Prinzip der Quantenverschränkung“ (Quantenphysik) befasst und dabei erfährt, dass eigentlich (auf Quantenebene) „alles mit allem dauerhaft verbunden ist“. Wer das erkennt, wird die „Opferkarte“ gern zurückgeben. …

So gesehen, „predigte“ Herr „Raiffeisen“ – aus seiner Sicht angemessen - die „Opfer-Rolle“ der Menschen. Das steht jedoch konträr zu den neuen Erkenntnissen, dass:

·       Mit der Kraft der Gedanken, verbunden mit klarer Absicht und festem Glauben an das gewollte Ergebnis ….

Menschen enorme Leistungen zu vollbringen vermögen.

Das deutet ein fatales Ergebnis an:

·       Menschen, die Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben, werden Erfolg haben, während Menschen, die das Gegenteil tun, also an sich zweifeln, auch den Misserfolg erfahren werden.

Ob bewusst oder unbewusst, das spielt keine Rolle:

·       Herr Raiffeisen hat den Menschen nicht „gelehrt“, Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Eine solche „negative“ Lehre, eine Lehre, die den Menschen das Vertrauen zu sich selbst lehrt, steht komplett im Gegensatz zu dem, was im Zentrum einer Kooperations-Gesellschaft stehen sollte:

·       Selbstbewusste, selbstverantwortliche, selbstorganisierende, souveräne, kreative und zugleich  freie Menschen.

Vereinfacht gesagt, würde das bedeuten:

·       Das Menschenbild des Herr Raiffeisen passt wirklich nicht zu einem  Menschenbild einer Kooperations-Gesellschaft!

Wer nicht bereit ist, das Menschenbild des Herrn Raiffeisen genauer zu prüfen, ob es förderlich oder hinderlich für eine Kooperations-Gesellschaft ist, läuft Gefahr, genau das zu unterstützen, was man eigentlich nicht will:

·       Die Konkurrenz-Gesellschaft!

 

Es geht hier nicht um Kritik, denn das wäre nicht förderlich. Worum es vielmehr geht ist, aus der Sicht eines aktualisierten Menschen-Bildes eine wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion in Gang zu bringen.

Es muss Klarheit herrschen darüber, was eine Kooperations-Gesellschaft oder eine Konkurrenz-Gesellschaft befördert?

Oder anders gesagt:

·       Für eine Kooperations-Gesellschaft ist es unabdingbar, dass Menschen aus dem „Opfer-Rollen-Spiel“ herauszutreten.

 

Man könnte es auch so formulieren:

 

·       Die Basis, sozusagen die Legitimationsgrundlage für eine Konkurrenz-Gesellschaft, beginnt bei einem  „Menschen-Bild“, das darauf basiert, dass Menschen als „unmündig, schutz- und hilfebedürftig, im weiteren Sinne also als „abhängig“ gesehen werden. Kurzum die „Menschen“ – so wird von Dritten definiert - bedürfen der Hilfe von sich als kompetent ausgebender Strukturen, wie z.B. der Staat oder Verbände.

 

·       Ganz in der Tradition von „Raiffeisen“ verhaftet, übernehmen auch andere Strukturen, wie z.B. Genossenschaften (im alten Sinne) – wenn auch eher unbewusst - diese Aufgaben.

 

Der Schluss ist zulässig, dass solche nach „Raiffeisen-Denke“ funktionierende Genossenschaften, stets die Sympathie eines Staates haben, der kein Interesse an wirklich mündigen Bürgern hat bzw. zu haben scheint.

 

In dieses „Opfer-Rollen-Spiel“ haben sich bisher alle Parteien – früher oder später – selbst eingeklinkt. … Ja, in eher nebensächlichen Dingen „spielt“ man (parteipolitische) „Unterschiede“, aber in der Frage der „Opfer-Rollen“ sind sich wieder alle Parteien einig in dem Grundverständnis:

·       „Menschen brauchen „Führung“.

Deshalb geben wir ihnen diese.

Jede Partei – sonst würde sich dieses „Konkurrenz-System“ auch nicht mehr aufrechterhalten lassen -  sieht, mehr oder weniger die Menschen als unmündige „Opfer“.

Darum ist ein Bewusstseins-Wandel (bzw. ein „Kooperativer Wandel) auch so gefährlich, denn dieser lässt  einen völlig anderen Menschen in Erscheinung treten:

·       Einen Menschen der sich seiner wahren Potenziale und Stärken bewusst ist, der deshalb auch seinen Freien Willen und seine Souveränität nachdrücklich einfordert.

Erst wenn der Ruf nach Freiheit und Souveränität lauter wird und/oder die Menschen dem Konkurrenz-System mutig ihre „Gefolgschaft“ entziehen, können auch (wahre) Genossenschaften entstehen. Das sind Genossenschaften, die sich selbstbewusst jeglicher Staatsaufsicht (mit hohem Anpassungsdruck) entziehen. Sofern oder solange das nicht erfolgt, wäre es angemessen, - neben Genossenschaften - auch auf andere Gemeinschafts-Strukturen daraufhin anzusehen, ob diese mehr Souveränität, d.h. auch mehr Freiheit vom Staat, ermöglichen. …

 

So gesehen könnte man auch durchaus sagen:

·       Es ist für Genossenschaften von entscheidender Bedeutung, das neue Menschenbild zu integrieren.

Dazu wäre etwa folgende Frage zu stellen:

·       Folgt jemand dem „Raiffeisen-Prinzip“, sozusagen der „Mensch ist ein Opfer der Verhältnisse“, dann werden sich darauf aufbauende Genossenschaften (unfreiwillig) als „Konkurrenz-System-Stabilisierer“ anbieten.

·       Folgt jemand nicht dem „Raiffeisen-Prinzip“  sieht sozusagen die Menschen als „kraftvolle Gestalter“ ihres Lebens, dann wird eine solche Genossenschaft sich nicht als „Konkurrenz-Stabilisierer“ eigenen und sich der Perspektive „Kooperations-Gesellschaft“ öffnen.

So gesehen, hat Herr Raiffeisen auch heute noch (s)eine Bedeutung, aber eine andere, als von den „Nachfolgern“ gedacht:

·       Er fungiert wie eine „Weiche“.

Der „Zug“ fährt:

·       Mit dem Raiffeisen-Konzept – weiter in Richtung „Alt-Land“ (Konkurrenz)

oder er fährt:

·       Ohne dem Raiffeisen-Konzept  – nunmehr in Richtung  „Neu-Land“ (Kooperation).

Man könnte es auch so formulieren:

·       Wer pro „Raiffeisen“ votiert, verlängert die „Opfer-Rollen-Spiele“ der Menschen.

·       Wer „Raiffeisen“ ignoriert, ignoriert auch die „Opfer-Rolle“ und, steuert dann in Richtung „Kooperation“.

 

Wir sind sicher, ihr habt gute Kontakte in  Studentenbereiche, zu Hochschulen und Universitäten. Es bedarf jetzt einer konsequenten wissenschaftlichen Orientierung in Richtung „Kooperations-Wissenschaft“ und „Kooperations-Wirtschaft“ (auf hohem Niveau).

Klammert aber bitte nicht voreilig komplett das „Raiffeisen-Konzept“ aus. Man sollte es genauer kennen, um es offen thematisieren zu können.. Studienarbeiten und Promotionen wären dazu recht hilfreich (aber bitte nicht von den „Genossenschafts-Instituten“ an diversen Universitäten, denn die werden z.B. von Banken aus dem „Raiffeisenbereich“ kräftig gesponsert.. …)

Denn nur so kann es gelingen, einer (bisher gern unverstandenen) „Ikone“ die „Gefolgschaft“ zu entziehen …

Uns scheint, im Gegensatz zu vielen EU-Ländern, haben wir in Deutschland den Herrn „Raiffeisen“ noch nicht wirklich begriffen.

Die (fast) unvermeidliche Folge:

·       In Ländern „ohne Raiffeisen“ boomt der Genossenschafts-Sektor, was man für Deutschland – dem „Raiffeisen-Land“ - nun wirklich nicht erkennen kann. …

 

Und wenn ihr wollt:

Gern geben wir euch dazu einige weitere Anregungen …

 

Bewussteins-Wandel ist der „Taktgeber“ für den „Kooperativen Wandel

 

Redaktion: Fachgruppe  GenoGenial im MMWCoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V. Wir behalten uns – ausschließlich zum besseren Verständnis – vor, Fragen stilistisch anzupassen. info@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Experten für Querdenken und Quantenphysik: QuantenInstitut IWMC  (Internationale Wissenschafts-u. MedienCooperation)  info@quanteninstitut.de

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