Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Berater in Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
Weitere Informationen zu den Themen Genossenschaften, Coop, CoopGo, SmartCoop, WirKraft-Werke, usw. finden sie z.B. auf der Homepage des MMW CoopGo Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V. Gern können Sie uns Ihre Fragen, Hinweise oder Beiträge zusenden.
Anmerkungen: A. Wir arbeiten mit der Kooperationsbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation". Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

12.09.2019

Kooperation ist kein „Modewort“ - Kooperation ist ein Wert, den es zu beweisen gilt.



Mit dem „Kooperations-Test“ geht die Zeit der „Mogel-Pakete“ zu Ende.  

Fragt man jemand, ob er oder sie kooperativ denke oder kooperative handele, wird man überall ein überzeugtes „JA“ hören. Kooperieret ein Unternehmen, na klar. Kooperiert ein Verein, na klar. Kooperiert eine Gruppe na klar. Sogar Soldaten und Geheimdienste kooperieren, haben schon immer kooperiert und werden wohl auch immer weiter kooperieren …
Sie alle – und fast alle Gruppen – haben längst erkannt, dass Kooperation sozusagen die „Geniale Erfindung des VORTEILS“ ist. Warum?
Menschen wissen, quasi intuitiv, dass „Miteinander“ ihnen etwas „bringt“. Sie kommen dem gewünschten Ziel – was immer es auch sei – schneller, leichter, kostengünstiger, etc. näher. Verkürzt gesagt, bedarf es weniger „Kraft“ (Kosten, Zeit, Input), um ein definiertes Ziel zu erreichen.
Wir erkennen daraus, dass es eigentlich wenig Sinn macht, nur „neutral“ über Kooperation zu sprechen. Ohne zugleich auch die Ziele von Kooperation offenzulegen, bleibt jedes Reden über Kooperation nur eben dies: „Gerede“.

Eigentlich leicht nachvollziehbar, dass „Kooperation“ ohne das offengelegte „Wozu“ oder „Warum“ eigentlich nur wenig Sinn macht.

Um also wirklich über „Kooperation“ sprechen zu können, müssen wir wissen, welche (tatsächlichen) Ziele damit beabsichtigt werden. Wir sprechen dies besonders deshalb an, weil es irgendwie „chick“ geworden ist, sich mit dem „Mäntelchen“ Kooperation zu behängen, um Akzeptanz in bestimmten Gruppen oder Situationen per se zu erreichen. Auch bei jungen Unternehmensgründern kann man das gut nachvollziehen. Ja, wir tun uns zusammen, damit wir dieses oder jenes Projekt umsetzen können. Wir sind auf dem „Top-Level“, um einen erfolgreichen „Startup“ hinzulegen. So wird man schnell bekannt, verdient gut und – na klar – ist „anerkannt“ und rund herum zufrieden. Nein, für die „Giganten“ wollen wir nicht tätig werden. Wir arbeiten nicht für andere, nur für uns selbst“… Klingt irgendwie gut, fortschrittlich und symbolisiert das neue Image von denen die sich für „trendig“ halten. Manche „WeComs“ lassen grüßen …

Aber ist das wirklich das, was wir, die Menschen unseres Landes uns von „Kooperation“, besser „Miteinander“ erhofft, vielleicht sogar gewünscht haben?

Um nicht missverstanden zu werden: Jeder Ansatz von „Ausscheren“ aus der alten (Konkurrenz-) Spur ist wertvoll. Aber ist er auch ausreichend? Oder werden wir – zeitversetzt – das erleben, was wir  wiederum auch so nicht erwartet oder gewollt haben: Eine gesellschaftliche Entwicklung, die eben doch nicht allen Menschen im Lande nützt, sondern lediglich wiederum nur wenigen diente, nur eben in kleineren Strukturen. …

Wir wollen nachfolgend einige Anregungen geben, wie man „Kooperation“ mit Wertesicht verbinden könnte. Denn diese Diskussion ist jetzt wichtig, wenn wir den „Aufschwung pro Kooperation“ verantwortlich nutzen wollen, um eine Gesellschaft zu entwickeln, in der Selbstorganisation und Selbstverantwortung verbunden wird, um Lebens-Wert für ALLE zu erzeugen. …

Die Zeit wird knapp, um weitere Experimente auszutesten, ob, wann und wie wir so leben können, dass Leben (wieder) Sinn macht - Für Alle!
Ganz einfach deshalb – so profan es klingen mag – weil alle Menschen GLEICH sind, in Bezug auf ihre wahre Herkunft. Natürlich bringt dies jeder anders zum Ausdruck, wählt andere Wege, führt ein anderes Leben. Deshalb ist Freiheit für jeden Menschen unverzichtbar. Dennoch bleibt aber die Grundannahme bestehen: Wir sind alle Menschen.
Nennen wir diese Grundannahme die erste Einsicht oder die Grundlage für Kooperation.  
Ja, wir werden ohne solche Rückbesinnung oder Rückbindung (religo) nicht auskommen. Wir werden über Kooperation nicht wirklich sprechen können, ohne zugleich über Wertebezüge zu sprechen.

Das mag ungewohnt sein in der Politik, erfolgt aber dennoch tagtäglich, jedoch meist unbewusst oder verdeckt. Jede Partei hat tief verwurzelte „Glaubens-Grundsätze“ (Glaubens-Muster), mit denen sie ihre Politik rechtfertigt. Diese müssen jetzt – um wirklich über Kooperation reden zu können - offengelegt werden. Ein Mitglied der CDU oder CSU hat andere „Glaubens-Muster“, wie ein Mitglied der SPD, der „Linken“, der FDP, der „Grünen“. Auch die AFD kommt ohne solche verbindenden „Glaubensmuster“ („Wer ist der Mensch“) nicht aus. Was sich dann abbildet in Programmen, …. bis hin zu konkreten politischen Aktionen, entspringt diesen „Grundannahmen“ („Wer ist der Mensch“, „Was ist der Sinn von Leben“, usw.)

Wenn wir über „Miteinander“ oder „Kooperation“ reden, wird es ohne die „Offenlegung“ genau solcher Fragen nicht gehen. Tun wir das nicht, haben wir die Chance verspielt, wirklich etwas NEUES zu gestalten. Diesen „Fehler“ sollten wir vermeiden, denn die Zeit zum „Umsteuern“ wird immer drängender, die „Luft“ sozusagen, immer „ungenießbarer“ …

Wer über „Kooperation“ spricht, sollte also stets gebeten werden, zugleich zu sagen, welchen „Nutzen“ er oder sie für die Allgemeinheit der Menschen (mindestens) in diesem Lande zu erbringen beabsichtigt. …

Nehmen wir dazu ein Beispiel:

Ein Unternehmen „wirbt“ damit, dass seine Geschäftsgrundlage „kooperativ“ ausgerichtet ist. Nun, diese „kooperative Gesamtsicht“ hat verschiedene kooperative Einzelbezüge“. Alles zusammen ergibt so etwas wie ein „Gesamtbild der Kooperations-(Aus-) Wirkung.

Würde es dafür z.B. Auszeichnungen, öffentliche Anerkennung, Prämien oder Fördermittel geben, wäre so etwas wie ein „kooperativer Gesamtwert“ zu ermitteln. Der könnte sich z.B. aus zahlreichen – noch genauer zu definierenden – Einzelwerten ergeben.
Wir nehmen hier – beispielhaft – einige kooperative Beziehungen heraus. Nennen wir sie hier „kooperative Interdependenzen“ (Willy Brandt machte den Begriff „Interdependenz“ populär, als er von den wechselseitigen Anhängigkeiten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sprach).

Die kooperativen Interdependenzen in unserem Beispiel-Unternehmen könnten vielleicht sein:

A.   Grad der Verantwortung für das Ganze (Leben)
B.   Grad der Verantwortung für folgende Generationen
C.   Grad der Verantwortung der Eigentümer
D.   Grad der Verantwortung der und für die Beschäftigten
E.   Grad der Verantwortung für die Kunden
F.   Grad der Verantwortung für die Auswahl der Lieferanten
G.   Grad der Verantwortung für die (potenziellen) Kunden
H.   usw.  

In jeder dieser (Teil-) Beziehungen treten etwa die gleichen Fragen auf:

a.   „Wie ist die kooperative Gesamt-Verantwortung geregelt?“
b.   „Gibt es bereits einen schriftlich fixierten „Kooperations-Kodex“ oder ein „Kooperations-Handbuch“ des Unternehmens oder der Organisation?“
c.    „Gibt es vielleicht sogar einen „Kooperativen Transparenz-Bericht?“
d.   „Kann das Unternehmen/die Organisation den beabsichtigten „kooperativen Wandel“ selbst bewältigen oder bedarf es der Unterstützung qualifizierter Dritter?
e.   „Um welchen Grad sind die (relevanten) „kooperativen Einzel-Verantwortungsbereiche“ zu verbessern?“
f.    „Welches sind die (Wert-) Maßstäbe, um die bestehende bzw. angestrebte „kooperative Gesamt-Leistung“ messbar bzw. überprüfbar zu machen?“
g.   „Was spricht für, was spricht (noch) gegen eine „Zertifizierung der kooperativen Gesamtleistung“ des (kooperativen) Unternehmens oder einer (kooperativen) Organisation?“
h.   „Wie kann das Unternehmen/die Organisation eine „Kooperations-Zertifizierung“ für ein positives Gesamtbild nach außen – sogar wirtschaftlich vorteilhaft - nutzen (Kooperations-Erfolg im weiteren Sinne)?“

Anhand dieser wenigen Hinweise ist deutlich erkennbar, dass es künftig nicht mehr gelingen kann, sich – vereinfacht gesagt - ein „kooperatives Mäntelchen“ umzuhängen (oder auch nicht), um sich als „Freund“ oder „Nicht-Freund“ von Kooperation „feiern“ zu lassen. Die bisher gern genutzte Variante, sich als „fortschrittlich“ zu gerieren, weil man eine Unternehmens- oder Organisationsform repräsentiert, die gern und oft über „Kooperation“ redet und von der man gemeinhin annimmt, dass sie per se „kooperationsförderlich“ sei, ist vorbei.

Nunmehr wird man genauer hinsehen können, ob das „was draufsteht“ auch wirklich „drin“ ist.
Jetzt sind besonders Genossenschaften gefordert, voran zu gehen und Nachweis anzutreten, ob sie einen solchen „Kooperations-Test“ auch wirklich bestehen werden. …

Nicht der Staat entscheidet über Kooperation, die Menschen müssen und können es selbst lernen und tun.
Mehr Selbstorganisation zu fordern und zu fördern, heißt mehr SELBSTVERANTORTUNG und mehr Kooperation zuzulassen. Wer nach „mehr Staat“ ruft, lehnt jedoch eigentlich Kooperation ab. …    

SmartCoop ForschungsInstitut (SCFI) - c/o MMWCoopGo Bundesverband e.V. -

26.08.2019

Macht eine „gutachterliche Äußerung“ überhaupt Sinn. Und wenn „ja“ wann und warum?


In der derzeitigen Form ist eine „Gründungs-Prüfung“ nur eine „zusätzliche Einnahmequelle“ für die Verbände. Der Gesetzgeber ist dringend gefordert!  


Fragen aus der Praxis

„Gutachterliche Prüfung in der Gründung“

Der Genossenschaftskommentar - Ein Leitfaden für die Praxis



Frage:
Wir haben inzwischen zahlreiche Anwälte gefragt, was der Sinn einer „gutachterlichen Äußerung“ eines Prüfungsverbandes sein könnte, wenn es doch vor der Eintragung in das Registergericht überhaupt noch keine „eG“ gibt? Meist „ernteten“ wir nur ein „breites Grinsen“.
Wir sind vor der Eintragung noch nicht einmal in der Lage ein „Bankkonto“ zu eröffnen. Außerdem sind einige potenzielle Mitglieder nicht bereit, vor der Eintrag ins Register, Mitglied der Genossenschaft zu werden, weil sie in diesem Stadium „unbegrenzt“ haften. Mit Mühe haben wir einige Mitglieder dazu bewogen, in diese „Haftungsfalle“ einzutreten, um „formal“ die geforderten Gremien zu besetzen. Um das Risiko der „Mutigen“ gering zu halten, haben wir das Haftkapital so gering wie möglich gehalten. Das hat uns von unserem Prüfungsverband eine Menge unnötige Rückfragen eingehandelt, weil man meinte, dass die Geschäftsanteile zu gering seien. …
Außerdem wollten die – wirklichkeitsfremden - Jungs von der „Verbandsbürokratie“ wissen, wie unser Geschäftskonzept aussieht. Wir haben – wahrheitsgemäß – von einem „vorläufigen Konzept“ gesprochen. Das wollten die aber nicht gelten lassen. Genauso war es mit dem „Business-Konzept“. Auch das ist natürlich nur vorläufig, weil die potenziellen Fördermittel-Einrichtungen sagten, dass wir vor der Eintragung für sie   überhaupt nicht „existieren“. Einige Eltern wollten auch ihre Kinder gern als Mitglieder aufnehmen. Auch das geht nur mit einer Entscheidung des Familiengerichts. Das ist anders, wenn die Genossenschaft bereits eingetragen ist. Und das Familiengericht lehnte das ab, weil man das „Risiko“ für die Kinder nicht abschließend beurteilen könne. …
Eingedenk dieses Durcheinanders hat man den Eindruck, dass es gute Gründe gibt, weshalb in Deutschland die Neugründung von Genossenschaften zu „sparsam“ läuft. Ein Gutes hatte jedoch die „Episode Gründung – Sprüche und Wahrheit“ schon. Wir haben erfahren, dass es diese „Luftnummer“ „gutachterliches Orakel“ außer in Deutschland, nur noch in Österreich gibt. In allen anderen EU-Ländern – wie z.B. Frankreich oder Italien – kommt man ganz ohne „Gründungsbehinderungen“ aus. Und wir waren erstaunt, wie gut das geht. Entweder sind die Menschen in Deutschland „blöder“ als in anderen Ländern oder die Verbände sind in Deutschland klüger, zumindest was das „Verkaufen von Sinnlos-Leistungen“ betrifft. ...
Wie lange wollen wir in Deutschland uns noch von „gierigen“ Verbänden den möglichen „Gründungs-Boom“ von Gemeinschaftsunternehmen kaputtspielen lassen?
Also doch lieber eine UG gründen?
Unsere Anwälte und auch die IHK (!) - haben uns jedenfalls dazu geraten …, denn es steht zu befürchten, dass auch die weitere Zusammenarbeit mit solchen Verbänden nichts Gutes erwarten lässt.
An unserer Uni werde ich jedenfalls – vorerst -nicht mehr für Genossenschaftsgründungen werben …
Dabei wäre eigentlich alles ganz einfach: Man gründet ohne die „Luftnummer“ - Gutachten für eine Genossenschaft, die es noch nicht gibt die Genossenschaft - trägt sie ein und verpflichtet die Genossenschaft, sich dann einem Prüfungsverband zu suchen und sich innerhalb des ersten Jahres prüfen zu lassen. Dann macht das auch Sinn für Kreditgeber, denn die wissen dann wirklich, wie sie die Forma einschätzen müssen.
In der jetzigen Form ist das etwa so, als ob man eine Wettervorhersage als Beleg dafür nimmt, wie das Wetter tatsächlich wird. Der Begriff „Gutachten“ steckt im Begriff „gutachterliche Äußerung“ drin und erweckt einen Eindruck, der in dieser Form einfach nur „irreführend“ ist. …      

Antwort:
Wir könnten es uns einfach machen und sagen: Jetzt ist dringend der Gesetzgeber gefordert, um dieses Problem so zu lösen, dass eine Stellungnahme eines Prüfungsverbandes wirklich einen Wert bekommt. ….
Wir sind nicht Ihrer Meinung, dass eine Zusammenarbeit zwischen Genossenschaft und Prüfungsverband keinen Sinn macht, weil es durchaus bei solchen Verbänden eine nicht zu unterschätzende Kompetenz in Sachen Genossenschaft gibt. Denken Sie nur an den Bereich Förderung der Mitglieder. Deshalb ist es auch nachvollziehbar, von einer „Betreuungs-Prüfung“ zu sprechen, also den Beratungs- und Betreuungseffekt in den Mittelpunkt zu stellen. …
Dies gilt ab der Begründung einer Mitgliedschaft in einem Prüfungsverband.
Mit der letzten Novelle des Genossenschaftsgesetzes (Ziel: Vereinfachung der Gründung von Genossenschaften) hat man richtig erkannt, dass es „Rechtsform-Nachteile“ für Genossenschaften gibt. Deshalb hat man auch die Prüfung von Kleingenossenschaften erleichtert. Wie Sie durchaus zu Recht anführen, gibt es wohl weitere Vereinfachungsnotwendigkeiten. …
Eigentlich spräche nichts dagegen, eine Stellungnahme eines Prüfungsverbandes nach der Eintragung einzufordern. Sie führen richtigerweise an, dass die Genossenschaft im Gründungsstadium keine Haftungsbegrenzung hat. Aber genau das wollen die Mitglieder beanspruchen. Deswegen interessiert die Mitglieder – nach – der Eintragung (und nicht vor der Eintragung) z.B. eine hochwertige Stellungnahme des Prüfungsverbandes. Sie wollen keine „Orakel-Stellungnahme“, sondern fundierte Aussagen dazu, wie sich die Genossenschaft tatsächlich entwickeln könnte. Dazu bedarf es jedoch aller Informationen, besonders auch eines „belastbaren Businessplanes“, der z.B. keine etwaigen, sondern faktische Finanzierungsgrundlagen beinhaltet. …
Nur dann kann erst z.B. ein Punkt, wie „Gefährdung der Belange der Mitglieder“ (§ 11 GenG) überhaupt beurteilt werden. Ähnlich sind die wirtschaftlichen Verhältnisse, insbesondere die Vermögenslage der Genossenschaft zu sehen. Da das eigentliche Unternehmenskonzept – so sehen es Banken und weitere Mitglieder völlig richtig - erst nach der Eintragung definitiv „Qualität“ bekommen, würde der Gesetzgeber wirklich gut daran tun, den Zeitpunkt einer „Stellungnahme mit Verlässlichkeit und höherer Qualität“ des Prüfungsverbandes nach der Eintragung zu verlagern.
Ihre Frage, ob andere EU-Staaten in Sachen Genossenschaften sogar ohne „Pflichtgutachten“ oder gar ohne „Pflichtmitgliedschaft“ in einem Prüfungsverband auskommen, vermögen wir nicht zu beurteilen.
Die Frage allein schon ist jedoch „Herausforderung“ genug für jeden Verband und den Gesetzgeber. …
Käme jemand auf die Idee, die Frage nach einer „Harmonisierung des Genossenschaftswesens“ in Europa stellen, sind wir recht sicher, dass andere Staaten sich nicht dazu verpflichten lassen würden, sich an Deutschland zu orientieren. Sofern man solche (durchaus peinlichen) Initiativen aus dem Wege gehen will, sollte man zunächst dafür sorgen, das deutsche Genossenschaftssystem wieder als „Vorzeige-=Projekt“ zu gestalten. Wer das „Einfallstor Genossenschaftsgründung“ in Verbindung mit Neugründungen sieht, kann nicht umhin, als genauer zu untersuchen, woran es liegt, dass es in Deutschland z.B. im Jahre 2017 lediglich 3 (!) Netto-Neugründungen zu verzeichnen hatte, während in anderen EU-Ländern der Zuwachs an Genossenschaften gleichzeitig boomte. … Und die gern gepflegte Idee, dass „Gründungs-Gutachten“, „Pflichtprüfung“ von oder „Pflichtmitgliedschaft in einem Spezialverband“ „etwas damit zu tun hätte, dass die „Insolvenz-Quote“ dieser Rechtsform deshalb so niedrig sei, könnte sich auch als „unbewiesene Behauptung“ herausstellen. Also eine „Harmonisierungs-Klage“ beim Europäischen Gerichtshof riskieren? Das könnte nicht unbedingt vorteilhaft für Deutschland ausgehen …
Also schaffen wir – aus Einsicht und im Interesse für einen Fortbestand des deutschen Sonderweges - nicht unbedingt „künstliche“ Hürden, denn es könnte genau an dieser Stelle durchaus ein „Klageinteresse“ bestehen, das eine recht große Chance hätte, erfolgreich – gegen den deutschen Sonderweg - zu enden …  
Für einen Sonderweg „Genossenschaft in Deutschland“ einzutreten wird es nur dann Sinn machen, wenn genau umgekehrt folgende Situation eintreten würde:

·         Wir könnten andere EU-Länder davon überzeugen, dass wir in Deutschland wirklich den Spuren von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch „leuchtturmhaft“ gefolgt sind beispielhaft konsequent vorangegangen sind und weiter gehen werden, besser als dies die anderen EU-Ländern bisher getan haben ….  

Schauen wir uns das Bild - in Bezug auf Genossenschaftsgründungen - insgesamt an, so wäre eine Novellierung des § 11 Abs. 2 Ziff. 3 GenG ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.im Sinne eines deutschen „Nachteilsausgleichs“ bei Neugründungen …

Lassen Sie uns eine abschließende Bitte äußern, die eigentlich weniger mit Ihrer Frage zu tun hat, aber sich darauf bezieht: Sie verändern Genossenschaftswesen nicht durch „Negativ-Werbung“. Wichtiger ist jetzt, den Kurs „Pro Genossenschaft“ zu halten und dafür engagiert zu wirken 



FragestellerIn:  Aufsichtsratsvorsitzender und Student der Rechtswissenschaften


Redaktion: AG Genossenschaftskommentar- in Verbindung mit - SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI)
des MMWCoopGo Bundesverbandes e.V.
(für Cooperatins- u. Genossenschaftswirtschaft) info@menschen-machen-wirtschaft.de


15.08.2019

Selbst ausprobieren und Erfahrungen sammeln - Auch der geeignete Förderzweck könnte schneller gefunden werden ...


Methoden des „Vital-Impulse-Testing“ (IWC) sind auch für Juristen, und andere Beratergruppen interessant. Probleme werden schnell, kostengünstig und mit hoher „Treffer-Rate“ erschlossen.  

QuAnworten – Quer-Denk-Impulse

QuAntworten sind „quantenphysikalisch“ optimierte Antworten. Wer so denkt, ist genial



Frage:
Ich nutze das „MailCoaching“ des IWC-Instituts. Besonders die zugesicherte Anonymität ist sehr interessant und wichtig. Andererseits kann die „Sicherung der Privatsphäre“ aber auch dazu führen, dass dort Menschen Probleme einbringen, die unlauter sind oder einfach nur, um sich eine „weitere Meinung“ einzuholen. Wäre es auch denkbar, dass z.B. ein Richter, ein Staatsanwalt oder ein Rechtsanwalt so etwas nutzt, um seine Arbeit zu erleichtern?

Antwort:
Danke für diese Frage, Sie gibt uns die Möglichkeit, auf ein wichtiges Thema zu lenken, das gerade in mehreren „MailCoachings“ von Juristen unterschiedlichster Berufe, genutzt wird. Wir haben dazu ganz bewusst noch nicht berichtet. Die Teilnehmer möchten, zwar das Instrumentarium und die Potenziale der Quantenphysik kennen und nutzen, befürchten jedoch, dass das auch zu „Missverständnissen“ führen könnte. …
Lassen Sie uns das kurz ausführen, ohne hier in die Tiefe zu gehen.
Im Rahmen des (quantenphysikalisch optimierten) „Vital-Impulse-Testing“ des IWC, hat sich eine Arbeitsgruppe „Recht“ gebildet, die sich besonders mit der Thematik „Quantenverschränkung“ und „Quantenfeld-Informationen“ befasst. Wie Ihnen bekannt, arbeitet die Fachgruppe „Vital-Impulse-Testing“ derzeit mit 9 verschiedenen Test-Methoden, um den „Energie-Level“ von Menschen, Orten, Unternehmen und Institutionen zu ermitteln. …
Eine der Testmethoden nutzt dabei z.B. das Instrumentarium der „Kinesiologie“. („googlen“ Sie bitte, um dazu mehr zu erfahren). Viele Menschen kennen inzwischen irgedeine der diversen Testmethoden der Kinesiologie, viele „Alternativ-Mediziner“ nutzen z.B. diese Testmethode und erzielen sehr gute Ergebnisse damit, um z.B. Medikamente auf Stimmigkeit für Patienten zu testen, Auslöser von Allergien zu ermitteln oder geeignete (hochwertige) getestete Nahrungspläne zu erstellen. Um nur ein Beispiel zu erwähnen: Mittels dieses Testverfahrens lässt sich sofort ermitteln, welches Obst wirklich „biologisch“ angebaut wurde und welches nicht, welches „chemisch“ behandelt wurde oder nicht. …
Vereinfach gesagt, es besteht – zweifellos - eine (quantenhafte) Verbindung zwischen Körper und Außenwelt. …
Das ist jedoch nicht nur auf Medizin und Krankheit bezogen, sondern „kinesiologisch“  auch auf andere Themen „getestet“ werden. …
So testen z.B. – im Rahmen von IWC-AGs - Staatsanwälte, ob Angeklagte sich „schuldig“ gemacht haben oder nicht. Bisher nutzen sie „physische Beweismittel“ und müssen sich mit Schriftsätzen von Rechtsanwälten auseinandersetzen, die auch dann, wenn sie wissen, dass ihr „Auftraggeber“ (Beschuldigter) die „Tat“ begangen hat, alles tun, um das zu bestreiten. …
Anhand abgeschlossener Fälle, deren Ergebnis anderen Anwälten nicht bekannt waren, konnte mit einen sehr hohen „Trefferquote“ das tatsächliche Ergebnis (oder die Wahrheit) ermittelt werden.
Auch im Zivilrecht konnte ermittelt werden, ob z.B. ein Versicherungsschaden „echt“ war oder „Versicherungsbetrug“ vorlag. …
Soweit wir wissen, gibt es inzwischen zahlreiche andere (Beruf-) Gruppen, die mit dieser Methode – in Verbindung mit IWC – experimentieren. …
Personalberater, Unternehmensberater, Marketingberater, etc. und natürlich auch Unternehmer, sogar Funktionsträger aus Parteien und Verbänden, sind inzwischen recht aufgeschlossen und zumindest „neugierig“ geworden …
Sie ahnen sicherlich, dass hier „Freunde“ und „Nichtfreunde“ dieser Testmethoden gleichermaßen engagiert vertreten sind. Denn: Wer möchte schon gern ohne „Mogeleien“ leben. …
Je nachdem, auf welcher Seite man steht, gibt es Interessenten und Skeptiker …
Wer das weiß, kann gut damit umgehen. Man muss es ja auch nicht unbedingt „publik“ machen, dass man es nutzt. Es reicht eigentlich aus, es zu kennen und einfach für sich anzuwenden …

PS:
Nichts spricht dagegen, auch das MailCoaching mit dem „Vital-Impulse-Testing“ zu verbinden, um die „Selbst-Testungs-Fähigkeit“ (in Gruppen) – quasi „online“ - zu erlernen. Auch wenn das IWC damit die „Garantierte Anonymität“ etwas aufweichen würden, könnte es funktionieren, wenn man sozusagen zwei oder drei unterschiedliche „Coaching-Personen“ miteinander verbindet. Natürlich nur mit ausdrücklicher Zustimmung aller!




FragestellerIn: Jurist



Redaktion: FG QuAntworten im IWC QuantenInstitut
(Internationale Wissenschafts- Cooperation für angewandte Quantenphysik) info@quanteninstut.de


Hinweis: Wir danken dem IWC QuantenInstitut für die Genehmigung des Abdrucks. Wir müssen nicht mit Informationen Dritter übereinstimmen. Das potenzielle Interesse am Thema ist entscheidend. 

07.08.2019

Der „Kooperations-Wiki“ – Informationen zum „Kooperativen Wandel“


Wir wollen zeigen, dass „Kooperativer Wandel“ kein „Zufall“ oder eine „Episode“ ist. Vielmehr ist er zwangsläufig und unabdingbar!

Kooperations-Wiki - Kooperativer Wandel

„Wiki“ zeigt: Bewusstseins-Wandel u. Kooperativer Wandel sind „Geschwister“!



Frage:
Was ist „Bewusstsein“ und wie funktioniert Wandel?

Antwort:
Darüber streiten sich die „Gelehrten“. Einig ist man sich aber darüber, dass „Bewusstsein“ mit dem „Gehirn“ weniger zu tun hat, wie wir meinen. Wie der Begriff andeutet, hat es etwas mit „bewusstem Sein“ zu tun. Man könnte auch -vereinfacht -  sagen: „Sei dir deiner Gedanken und Handlungen bewusst“. Wir empfehlen, zu den Begriffen „Bewusstsein“ und „Bewusstseins-Wandel“ einfach mal etwas intensiver zu „googlen“. …
Worum es uns geht ist, darauf hinzuweisen, dass inzwischen von zahlreichen Seiten über einem „Bewusstseins-Wandel“ gesprochen wird. In dessen Folge erhöht sich – so die Informationen – die Grundschwingung des Planeten. Damit verbunden scheint, dass mehr Menschen daran zweifeln, ob bestimmte Verhaltensweisen und „Gesetze“ noch stimmig sind. Diese erhöhten Schwingungen haben auch Folgen für die „Konkurrenz-Gefolgschaft“.
Immer mehr Menschen verlieren ihre „Lust“ am Gegeneinander. Und immer weniger können sich die „Konkurrenz-Vertreter“ sicher sein, dass die „Gefolgschaft“ vorbehaltlos jeden „Gegeneinander-Blödsinn“ mitmacht. Das Spiel der Autokonzerne ist dazu ein kleiner Beleg.  Schade nur, dass solche (möglichen) Zusammenhänge nicht von den „Massen-Medien“ thematisiert werden. Auch, dass immer weniger Studenten bereit sind, eine „Karriere“ im Interesse der (Konkurrenz-) Kapitaleigentümer zu beginnen, ist ein interessanter Hinweis auf „Bewusstseins-Wandel“. Man kann glauben, es gäbe einen Wandel oder man lässt es. Aber das sollte man den Menschen überlassen und nicht einfach Informationen vorenthalten. Aber so war es eben mit dem „alten“ Bewusstsein. Dank Internet gibt es nunmehr Informations-Alternativen. Dort wird beispielhaft berichtet, dass gerade die junge Generation sich nicht einfach „anpassen“ lässt. Sie wollen sich selbst IHRE eigene Meinung bilden. Für sie kann das mur „miteinander“ und niemals „gegeneinander“ erfolgen. …    





Redaktion: AG Mission-Kooperation (MiKoo) des MMWCoopGo Bundesverbandes e.V.
(für Cooperatins- u. Genossenschaftswirtschaft) info@menschen-machen-wirtschaft.de



05.08.2019

„Mikoo-Barometer“ – Indikator für den Zusammenhang von „Wandel des Bewussteins“ und „Kooperativem Wandel“



Mission-Kooperation – Barometer des Kooperativen Wandels

„MiKoo-„Barometer“ zeigt: Bewusstseins-Wandel u. Kooperativer Wandel sind untrennbar!



Frage:
Was verstehen Sie unter „Mikoo-Barometer“?

Antwort:
Es gibt heute viele Möglichkeiten, die Höhe der (Bewusstseins-) „Schwingung“ einer Gesellschaft zu „messen“. Nähere Einzelheiten kann man z.B. in dem Blog „Coop-Impulse-Tests“ (www.coopimpulse.de ) des IWC QuantenInstituts nachlesen. Das IWC verwendet zahlreiche (international erprobte) Test-Verfahren. Der „kinesiologische Test“ z.B. ist sogar für jeden Menschen selbst leicht lernbar. (Weitere Informationen können im Internet z.B. unter „Kinesiologische Tests“ recherchiert werden). Natürlich ist uns klar, dass solche Methoden gern angezweifelt werden. Denn „Transparenz“ ist so ziemlich das Letzte, was die „Entscheidungsträger“ in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mögen. Wer das weiß, der „lächelt“ über Widerstand. Der souveräne Mensch – eine Notwendigkeit für eine „Kooperations-Gesellschaft“ - bildet sich seine Meinung selbst (oder testet selbst). Ahnen Sie, wie „unangenehm“ Bewusstseins-Wandel und Kooperativer Wandel für manche sein könnte … und sie eine Menge Phantasie in den Widerstand gegen Wandel stecken werden …





Redaktion: Bereich „Mission-Kooperation“ des MMWCoopGo Bundesverbandes e.V.
(für Cooperatins- u. Genossenschaftswirtschaft) info@.de


01.08.2019

Willy Brandt würde heute den „kooperativen Wandel“ unterstützen!


Ob SPD, Grüne, CDU. Liberale, Linke, AFD …. das wollen, wird sich bei der Änderung des Artikels 20 Grundgesetz zeigen …

Bereich
Kooperativer Wandel

Frage
(Auszug)

Ich finde es völlig richtig, von einem kooperativen Wandel zu sprechen. Damit wird endlich klar, dass es eine echte Alternative zu unserem bisherigen Wirtschafts-System gibt. ….
Alle Parteien, die mir bekannt sind, haben sich irgendwie mit dem „Gegeneinander-System“ arrangiert….
Auch die „Grünen“, die AFD oder die Linken können sich nur vorstellen, dass es ausreicht, mit etwas „Rostschutz-Farbe“ (Rot, Blau oder Grün) etwas Grundlegendes zu ändern. Sie haben sich mit dem Bekannten arrangiert. Ihnen fehlt der Wille und die „Phantasie“ dafür, dass man eine wirklich bessere Lebensgrundlage für Menschen schaffen könnte und wie die aussieht. …
Die einen wollen die „Umwelt heilen“ ohne zu sehen, wer die Verursacher sind, die anderen wollen „Deutsche vor Migranten schützen“, ohne zu sehen, dass Menschen verhungern oder im Krieg leben, weil wir wegschauen oder gar noch an Waffenlieferungen in Hungergebiete zu liefern gut verdienen. …
Und wiederum andere glauben, dass der Staat schon alles regeln würde, wenn wir nur endlich Sozialismus hätten.
Zu den anderen Parteien erspare ich mir die Kommentare, denn von denen kommt eh nur „Anpassungs-Schleim“, weit davon entfernt, wirklich „Christlich“ oder „Sozialdemokratisch“ oder „Liberal“ zu sein. …
Keiner Partei traue ich zu, wirklich zu erkennen, dass Menschen „Kooperations-Wesen“ sind und kein „Restmüll der Konkurrenz“ bleiben wollen. …
Wenn die „Mission-Kooperation“ nicht den Mut hat, selbst in Regierungsverantwortung zu gehen, habe ich keine Hoffnung, dass sie je etwas verändern werden. …
Sie tünchen dann wahrscheinlich mit der „Farbe Weiß“; aber beteiligen sich letztlich auch nur daran, unbemerkt die „Roststellen“ zu übertünchen. 

Passen Sie auf, dass Sie dann nicht einfach auch selbst noch  „kosmisch entsorgt“ werden …               

FragestellerIn: Schriftsteller

Antwort
(Auszug)

Das klingt recht resignativ. …
Würden wir mit dieser „Einschätzung“ die „Mission Kooperation“ sehen, sollten wir eher mehr Freizeit im Schwimmbad verbringen. …
Nun, es ist nicht erforderlich, dass wir mit all Ihrer Kritik übereinstimmen müssen, aber im Wesentlichen geben wir ihnen recht:
Alle genannten Parteien scheinen einfach über kein „Bewusstsein“ zu verfügen, dass – wie aktuell ablaufend – die Menschen in der Tat in einer recht bedauernswerten Situation sind.
Keine der Parteien hat den Mut ganz einfach zu sagen:
„Halt – bitte nicht weiter so!“ – jetzt geht es um Menschen, Leben, Generationen …
Dabei wäre Politik – die man offensichtlich künstlich kompliziert macht – wirklich recht einfach. Wir sprechen nicht von leicht, sondern „einfach“ – und der Unterschied ist erheblich …

Nehmen wir Willy Brandt als Beispiel:

Die Wahl, die erfolgreich für die SPD war und Willy Brandt Bundeskanzler wurde, basierte auf lediglich 3 (!) Aussagen:

A.   Der Himmel über der Ruhr soll wieder blau werden
B.   Mehr Demokratie wagen
C.   Ost-West- Entspannung …

Fast alle Menschen kannten damals das, was die SPD wollte – und damit hatte die SPD Erfolg!
Schauen wir uns heute die SPD an und vergleichen:

·         Kaum jemanden ist noch klar, was die SPD eigentlich wirklich will und warum sie gewählt werden sollte. Es gibt sicherlich viel Gutes, was die SPD irgendwann, irgendwo, durch irgendjemand „verlautbart“ hat. …

Das Problem der heutigen SPD:
Keiner weiß so recht, was die SPD will, glaubt ihr, das wirklich auch zu wollen; und die Gefühle der Menschen werden auch nicht angesprochen. …

Willy Brandt nutzt damals – und bewusst immer wiederkehrend – das Wort

„Interdependenz“.

Das heißt – verkürzt gesagt: Wechselseitige Abhängigkeit. …

Und das „Zauberwort“, das die Lösung für „Interdependenzen“ ist, hieß damals und heißt heute immer noch

„KOOPERATION“! …

Nur liegen inzwischen 50 Jahre dazwischen. …

Die SPD kein bisschen weiser? Nicht nur die SPD, alle anderen Parteien auch nicht. …

Wer genauer hinschaut, erkennt, dass alle zentralen Themen der Gesellschaft etwas mit „Abhängigkeiten zu tun haben – und deshalb wie Willy Brandt selbstsicher und richtig vorschlug - nur „kooperativ“ lösbar sind.

Willy Brandt erkannte ebenfalls richtig die Ursachen der meisten politischen Probleme:

FEHLENDE KOOPERATION!

Es gibt eigentlich jetzt – wie damals – nur eine wirksame und richtige Antwort auf fast alle politischen Probleme:

Interdependenzen erkennen, benennen und dann
mittels Kooperationen zu lösen.

Wenn – wie heute Parteien erkennbar - die Analysen der Ursachen oberflächlich sind oder gar falsch wären, kann das niemals zum Lösungserfolg führen. …

Wir teilen Ihre Skepsis, ob tatsächlich alle (Bundestags-) Parteien erkennen wollen, dass fast alle derzeitig bekannten und noch bald sich zusätzlich offenbarenden Probleme, ihren Ursprung in

Fehlender Kooperation

haben. …

Wer sich in einer „Gegeneinander-Gesellschaft“ oder „Gegeneinander-Wirtschaft“ befindet – wie unser Land das ganz überwiegend tut – lebt und „sendet“ im „Kampf-Modus“. …
„Sein oder nicht Sein – das ist hier die Frage“ … Dieses Zitat ist heute wichtiger denn je.
Und Albert Einstein erkannte zu Recht: Mit den Methoden, die die Probleme schaffen, können wir nicht annehmen, die Probleme auch lösen zu können. …

Wir teilen Ihre Einschätzung, dass derzeit alle Parteien – nur mit unterschiedlichen Farben – sich lediglich mit dem  „Übertünchen“ des zunehmend stärker vor sich hin rostenden Konkurrenzsystems – zufrieden geben.

„Mission – Kooperation“ (Mikoo) ist eine Bewegung „Von Menschen“ – „Mit Menschen“ – „Für Menschen“.
Derzeit befinden sich die Willensbildung noch auf der Ebene: „Kooperation mit den Parteien“. Wir setzen (noch) auf deren Lernfähigkeit, Einsichts- und Veränderungsbereitschaft.

Eine Art „Nagelprobe“, ob diese Parteien bereit sind, ernsthaft sich in Richtung „kooperativer Wandel“ zu bewegen, wird sein, „Kooperation“ als „Staatsziel“ im Grundgesetz zu verankern.

Im Artikel 20 des Grundgesetzes würde es dann hießen:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein
demokratischer, kooperativer und sozialer Rechtsstaat“

Ob und welche Parteien es ernst machen damit, den kooperativen Wandel in Deutschland wirklich zu wollen – und nicht nur darüber zu reden – wird man mit dieser „Grundgesetz-Ergänzung“ schnell erkennen können. …

Schlussendlich wird man nicht umhinkommen – sofern man Kooperation wirklich für wichtig und richtig hält und die Lebensgrundlagen für Generationen erhalten und verbessern will – auch über die Gründung einer speziellen „Kooperations-Partei“ (Coop-Partei) nachzudenken. …

Und was macht uns so sicher, dass der „kooperative Wandel“ kommen wird, ja kommen muss?

Weltweit deutet sich ein zunehmender „Bewusstseinswandel“ bei Menschen an. Die junge Generation ist davon besonders „betroffen“. …
Die will – kompromisslos – Kooperation. Und sie lässt sich auch nicht mehr „einkaufen“, wie das oft bisher geschah. ….  
  


Redaktion: AG Mission-Kooperation c/o
MMW CoopGo  Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.