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GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. ...
Unser Berater in Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
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Anmerkungen: Wir arbeiten mit der Kooperationsbewegung CoopGo zusammen. Sie ist unabhängig und überparteilich. Sie vereint Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Diese eint Vision und Erkenntnis, dass Kooperation den Menschen mehr entspricht als Konkurrenz. Deshalb gibt sie Anregungen für eine "Welt in Kooperation".
Kooperation - auf den Punkt gebracht - ist: Die geniale Erfindung des (menschlichen) VORTEILS.
Zu den neuen Entwicklungen im Bereich Genossenschaften lohnt sich auch ein Besuch bei GenossenschaftsWelt - GenoNachrichten - CoopGo

25.01.2021

Genossenschaften - Die Unterschiede können erheblich sein ....

 

 

 

Frage:

 

Ich kenne viele Menschen, die Mitglied einer Genossenschaft sind oder waren. Das war für meine Beteiligung an der Gründung einer Genossenschaft sehr wichtig. Nicht etwa, dass ich „euphorische“ Antworten bekam (das war eher selten der Fall!), aber ich wusste recht genau, worauf ich mich einließ, selbst Geno-Gründer zu werden. …

Der absolute „Clou“ war jedoch, als ich einen Mitarbeiter einer Genossenschaftsbank fragte, was der Unterschied zwischen einer „Bank“ und einer „Genossenschaftsbank“ sei? „Da gibt es keinen“ … Und als ich ihn fragte, ob ich für unsere Genossenschaft ein Konto eröffnen könnte, stellte er mi die Frage: „ Warum nehmen Sie keine GmbH“ …

Mir geht es nicht um solche Aussagen, obwohl auch die etwas „seltsam“ für einen Genossenschafts-Bank-Angestellten finde, mir geht es eher um meine Erfahrung und wie meine Kommilitonen darauf reagierten. Ich erinnere mich, wie darauf ein wahrscheinlicher Mit-Gründer reagierte. Seine überzeugende Antwort war:

„Wer ein Unternehmen gründen will, muss genau wissen, was, wie und warum er etwas tut, denn schließlich muss man bereit sein, Kooperation – nach innen und außen - zu „lieben“. Zunächst haben alle gelacht, aber bald wurde uns deutlich, was er damit meinte. Sinngemäß meinte er, dass mit der Unternehmensform auch eine menschliche Grundhaltung zu Ausdruck käme. Entweder man denke und handele wirklich im „Miteinander“ oder man tue nur so. Klar, dass für uns Genossenschaft heißt, nach innen und außen als „Wir“ zu denken und zu handeln“. Anderen Kommilitonen, die eine GmbH gründen, ist es eigentlich (fast) egal, wie und womit sie erfolgreich sind, Hauptsache, der „Laden“ läuft und den „GmbH-Eigentümern“ geht es gut. …Leider finden wir auch in vielen Genossenschaften diese „GmbH“-Mentalität“, dass es egal ist, wie das Klima ist, was man verkauft und wo man einkauft. …      

 

Antwort

 

Eure Erfahrungen waren wichtig. Ja, eine Genossenschaft ist anders als eine GmbH (sollte es zumindest sein) und Ja, eine Genossenschaft ist noch lange keine wirkliche Kooperation, auch wenn man das meinen könnte. …

Deswegen halten wir den „genossenschaftlichen Findungsprozess“ für sehr wichtig. Die potenziellen Teilnehmer an der Gründung müssen synchron sein in ihrer (kooperativen) „Erwartungshaltung“. Das betrifft sowohl den zwischenmenschlichen Aspekt nach innen, wie auch den nach außen. „Kooperations-Kultur“ kann nicht dabei enden, nur zu sehen, dass es der (eigenen) Gruppe „gut geht“. Es sollte auch eine Rolle spielen, womit man sein „Geld verdient“ (z.B. Zukunftsfähigkeit). Wichtig ist auch, z.B. zu definieren, wie die Beziehung „Genossenschaft-Kundschaft“ gesehen wird. …

Wir bezeichnen alle – aber auch wirklich alle – menschlichen Beziehungen, (nach innen und außen) sozusagen als „kooperatives Netzwerk“. Und dieses Netzwerk solle eine hohe kooperative Gesamt-Qualität haben. Nehmen wir dazu einige Beispiele:

·       Nach welchen Kriterien wählt man Produkte und Lieferanten aus?

·       Wie berät man Kunden?

·       Wie sieht das „Beschwerde-Management“ aus?

·       Was umfasst der Begriff „Weiterbildung“ (fachlich und zwischenmenschlich)

·       Was bedeutet der Begriff „Kooperations-Unternehmen“ und wo liegt der Unterschied zu einem „Konkurrenz-Unternehmen“? usw.

Natürlich ist es in einem (noch) ganz überwiegend „konkurrenzbezogenem“ Umfeld nicht einfach, eine „Kooperations-Kultur“ durchgängig erfolgreich zu halten. Manche Genossenschaften „knicken“ leicht ein und machen dafür den Wettbewerbsdruck verantwortlich, wie z.B. Banken. Die Frage ist erlaubt:

·       Ist das Absicht oder Unfähigkeit, einen „kooperativen Sonderweg“ intelligent zu kommunizieren?

Statt mittels „Kooperation“ bewusst zu „werben“, passt man sich eher in Richtung „Konkurrenz“ an, obwohl man weiß, dass „Kooperation“ eindeutig der „Zukunfts-Trend“ ist

Wer ist dafür verantwortlich?

Die Vorstände, die Aufsichtsräte, die Verbände oder die Politik?

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn wir diese nicht an 1.Stelle verantwortlich sehen.

Aus unserer Sicht sind die Mitglieder (selbst) verantwortlich, denn die Ließen/lassen zu, was geschah und noch immer geschieht….

 Es geht bei Kooperation immer auch darum, (ganzheitliche) „Selbst-Verantwortung“ zu sehen. Kooperation ohne Selbstverantwortung ist kaum denkbar, kann eigentlich auch  nicht (wirklich) funktionieren.

Fazit:

Kooperation ist eben nicht nur einfach das „Gegenteil“ von Konkurrenz. Kooperation ist/hat eine gänzlich andere Qualität, übernimmt stets Verantwortung für das Ganze und fragt deshalb:

·       „Ist das zukunftsfähiger Teil einer Gesellschaft, in der ich/wir wirklich gern leben möchte/n?“ – jetzt und zukünftig?

 

Redaktion: AG „CoopSpirit“ im IWMC QuantenInstitut  Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Hinweis: Fragen sind - redaktionell ggf. gekürzt - ohne den Inhalt zu verändern.

Unsere Partner in Sachen Kooperation: SmartCoop ForschungsInstitut des Bundesverbandes MMW (Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.)

 

20.01.2021

Corona und Kooperativer Wandel

 

 

 

Frage:

 

In unserer Genossenschaft ist „Corona“ natürlich auch ein wichtiges Thema. Es gibt inzwischen 2 Gruppierungen, die intensiv miteinander diskutieren. Die eine Gruppe betrachtet eher die überwiegend positiven Effekte (z.B. zwischenmenschliche Beziehungen), die andern haben Angst und Sorge um ihre berufliche Existenz. Welche Erfahrungen bzw. Positionen habt Ihr dazu? …

 

Antwort

 

Wir könnten es abkürzen und sagen:

·         Erst „nach“ der „Corona-Zeit“ werden die eigentlichen „Folgen“ sichtbar werden und die „Diskussionen“ werden dann gänzlich anders geführt, als bisher …

Aus Sicht von „Kooperation“ wird man sicherlich erkennen, das sich der „Gemeinschafts-Aspekt“ noch intensiver ausgeprägt hat. Man wir sicherlich sogar sagen können:

·         Wir haben viel in puncto „Kooperation und Miteinander“ dazugelernt.

Der Begriff „Wirtschafts-Virus“, wie Corona/Covid auch oftmals bereits bezeichnet wird, könnte sich sogar längerfristig „verfestigen“, weil dort wohl nicht nur die größte (nachhaltige) Veränderung eintreten wird. Das bisherige „Konkurrenz-System“ wird für nicht (mehr) „fortsetzungsfähig“ gehalten; seine „Trieb-Strukturen“ („Motivatoren“ sind einfach nicht nachhaltig und „lebensbezogen“ …

„Corona“ hat den interessanten Begriff „Lockdown“ eingeführt, sozusagen die Grundlage dafür geschaffen, dass – systembezogen – letztlich:

·         Nicht mehr über „Re-Start“, sondern eher über „Neu-Start“ nachgedacht, gesprochen und entsprechend gehandelt wird.

Wer hätte jemals gedacht, dass eine derart umfassende gesellschaftlicher Umbauprozess in relativ kurzer Zeit möglich wäre?

Aus Sicht des Kooperativen Wandels sind enorme Perspektiven erkennbar; nutzen wir sie konstruktiv und nachhaltig, auch wenn die – kurzzeitigen – Herausforderungen nicht einfach sind. …

Die Jungen Generationen werden das zu würdigen wissen …   

Redaktion: AG „Coop-FAQ“ im IWMC QuantenInstitut  Kontakt:  info@quanteninstitut.de

Hinweis: Fragen sind - redaktionell ggf. gekürzt - ohne den Inhalt zu verändern.

Unsere Partner in Sachen Kooperation: SmartCoop ForschungsInstitut des MMW Bundesverbandes der Cooperations- u. Genosenschaftswirtschaft e.V.

 

18.01.2021

Kooperationswissenschaften und Kooperationswirtschaft – DIE historische Chance für Universitäten und Hochschulen

 

 

Frage:

 

Wir würden gern Kooperationswirtschaft studieren. Geht aber nicht, wird nicht angeboten. Auch für Kooperationswissenschaften gibt es keine Studienangebote. In einer Zeit, in der bereits das Wort „Kooperativer Wandel“ zum Alltagvokabular vieler – besonders junger – Menschen zählt, ist es schon merkwürdig, daß Universitäten bzw. Hochschulen nicht diese „historische“ Chance nutzen. Statt- dessen „konkurriert“ man lieber untereinander und „tüncht“ irgendwie das „Alte“ mit anderen „Farben“. … Das ist eigentlich nicht wirklich „zukunftsfähig“ ….

 

Antwort

 

Wir wissen von unserem Kooperations-Partner, dem Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschaftswirtschaft e.V.), dass bereits 2016 die damalige Präsidentin der Kultusministerkonferenz positiv auf eine Initiative von MMW positv regierte:

·         („Ich stimme Ihnen zu, dass die Stärkung der Kooperations- ein zeitgemäßer, begrüßenswerter Ansatz ist, zu dem auch die Hochschulen einen Beitrag leisten können).

Sie verweist natürlich auf die Hochschul-Autonomie. … Dennoch führt sie deutlich aus:

·         „Ich werde jedoch veranlassen, dass Ihr Schreiben den für das Hochschulewsen zuständigen Ressorts der Länder zur Einbeziehung in die dortigen Überlegungen zur Hochschulentwicklung übermittelt wird“.

Deutlicher kann man kaum mehr sein ….

Was mag es sein, dass so „Offensichtliches“ bisher nicht von den „wissenschafts-Betrieben“ aufgegriffen und zu einer „historischen“ Chance genutzt wurde? …

Wir erkennen eine Art „Kooperative Zeitenwende“ – und wer diese nicht nutzt, den könnte das Leben „bestrafen“ …

Unser Hinweis:

·         Wenn Euch etwas wirklich wichtig ist im Leben ist, dann solltet Ihr bereits damit beginnen, die feste ABSICHT zu formulieren und die Bilder des Neuen „lebendig“ werden lassen. …

Übrigens, so geht das, was zunehmend mehr Menschen nutzen, um etwas in „Erscheinung“ zu bringen.

·         Die Quantenphysiker nennen es den „Beobachter-Effekt“; der „Placebo-Effekt“ erklärt sich ähnlich …

 

Redaktion: AG „Coop-FAQ“ im IWMC QuantenInstitut  Kontakt:  info@quanteninstitut.de

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20.11.2020

Das System "Konkurrenz" schwächelt - Teil 1 -

 


Der Grund: Wichtige Legitimationen scheinen verloren zu gehen!   

 Wenn wir die 3-D-Realität überschreiten, sozusagen mehr „quantenhaft“ denken und forschen, erkennen wir unschwer, wie sich eine andere Art von „Realität“ auftut. Als die Quantenphysiker – z.B. Albert Einstein – erstmals die „Spielregeln“ dieser „neuen Physik“  erkannten, brach für sie ein uraltes (3-D-)Weltbild förmlich zusammen. Was meinte wohl Einstein mit dem Ausruf:

·         „Nein, mein Gott soll nicht chaotisch sein!“.

Nun wir hatten und haben immer noch ein hierarchisches „Weltbild“, an dessen Spitze ein „Gott“ steht, der über allem „herrscht“ und dem wir uns irgendwie unterzuordnen haben. Wir haben ein „Bild“ von einem Mann mit weißem Bart, von Engeln umgeben, die wie „Menschen-Puppen“ aussehen. Dieser Mann scheint ein „System“ zu beherrschen, dem alle irgendwie dienen und wohlgefällig sein müssen. …

Und wer nicht den „Auswahlkriterien“ dieses „Herrn“ entspricht, wird sanktioniert, kommt letztlich sozusagen in die „Hölle“. …

Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor, wenn wir uns mit Hierarchien in unserer (materiellen) Welt beschäftigen, z.B. der „Welt der Konkurrenz“?

Eigentlich sind irgendwie (fast) alle bisher bekannten politischen, religiösen, wirtschaftlichen und sozialen Systeme irgendwie ein „Abbild“ dieses (obrigkeitsgeprägten) „Konkurrenz-Hierarchie-Denkens“. Man kann es auch als „Kontroll-System“ bezeichnen, denn von unten nach oben wird die Abhängigkeits-Hierarchie konsequent gepflegt, sanktioniert  und legitimiert.

Das lässt die Frage naheliegen, ob:

·         Das „System Konkurrenz“ nicht viel tiefergehender – als bisher angenommen – die Menschheit im „Griff“ hatte bzw. noch hat.

Oder anders ausgedrückt:

·         Legitimiert oder „kreiert“ nicht sogar diese Art eines „Gottes-Bildes“ das „System Konkurrenz“?

Wird nicht vielleicht sogar – wenn auch meist eher unbewusst – dieser „Religions-Kontext“ sogar (gedanklich) quasi auf unser menschliches Leben übertragen?

Angenommen dem wäre so. Vieles könnte dafür sprechen. Müsste, so gesehen, nicht beinahe zwangsläufig - mit einem Wandel dieses „Gottes-Bildes“ -  auch ein „Kooperativer Wandel“ verbunden sein?

Damit würden wir bei einer Fragestellung angekommen sein, die in dieser Form bisher noch nicht gestellt wurde:

·         Ist unser „Gottes-Bild“ vielleicht (mit-)entscheidend dafür, ob wir – zumindest unbewusst - eine Gesellschaft erschaffen („spiegeln“), die nach „Konkurrenz-Regeln“ statt nach „Kooperations-Regeln“ funktioniert?  

Wenn dem so wäre, ist auch verständlicher, weshalb sich so hartnäckig über Jahrhunderte – fast unreflektiert und unwidersprochen - die (fixe) Idee in der Gesellschaft hält, dass Menschen in „Hierarchien“ und Konkurrenz zu leben hätten.

Es lohnt sich wirklich, diesen Gedanken – durchaus auch wissenschaftlich - zu untersuchen. …

Er könnte für alle Menschen, die heute immer mehr eine Sehnsucht nach Kooperation verspüren, jedoch um sich herum fast nichts anderes als „Konkurrenz“ erkennen, sozusagen zu einer Art „Wachrütteln“ führen.

Es geht möglicherweise nicht (nur) um Veränderung in Wirtschaft und Gesellschaft, es geht – wahrscheinlich zunächst – darum, sozusagen unser gesamtes „Existenz-Verständnis“, unser „Verständnis über die Gottes-Rolle“ zu überprüfen. …

Wer hätte gedacht, dass es Jahrzehnte bedurfte, um der Quantenphysik  (und darauf aufbauend anderer Bereiche) im traditionellen „Wissenschaftsbetrieb“ endlich Akzeptanz zu verschaffen. 

Wer sich ernsthaft – wenn auch nur bezogen auf einige grundlegende Aussagen – mit Quantenphysik beschäftigt, kann das bisherige „Gottes-Bild“ und damit das Legitimations-Prinzip „Gegeneinander“ (Konkurrenz) einfach nicht mehr aufrechterhalten. …

Wir bezeichnen oftmals unseren Körper – zu Recht – als das „Genialste Kooperations-System“. Jeder Mensch kann – bei sich selbst - erkennen, dass und wie Kooperation auch zwischen „Billionen Teilchen“ (Zellen) unglaublich effektiv und effizient funktioniert. … Das ist Quantenphysik in Aktion. …

Im Wissenschaftsbereich wird jedoch gemeinhin angenommen, dass z.B. ein Unternehmen oder ein Land mit wesentlich weniger „Teilchen“  nicht „kooperativ“ zu strukturieren sei und deshalb auch nicht effektiv funktionieren würde.

Selbst im „Genossenschaftsbereich“ – eigentlich ein „kooperatives Übungsfeld“, ist man bisher nicht wirklich überzeugt, dass „wahre Kooperation“ wirklich funktioniert. Auch hier bedarf es – so die geübte Praxis - (hierarchischer) „Leitungs-Gremien“, genannt „Vorstand-Aufsichtsrat-Generalversammlung“). …

Genossenschaften scheinen sich bisher nur selten zu „trauen“, wirklich   „kooperativ“ zu handeln, obgleich dafür bereits jetzt durchaus mehr Spielraum besteht. …

Zwischenergebnis:

Bisher ist in unserer Wirtschaft und Gesellschaft kaum zu erkennen, dass wahre Kooperation – auch nicht ansatzweise – irgendwo oder irgendwie konsequent „gewagt“, sprich ausprobiert, wird. …

Ein Grund dafür könnte sein, dass das „alte Gottesbild“ (Konkurrenz) tief verwurzelt in unserer Gesellschaft ist.

Wäre es deshalb nicht konsequent, zunächst näher dieses „Gottes-Bild“ und seine (Konkurrenz-)Reflexe auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft näher anzuschauen, bevor man beginnt, mit einer Art „kooperativem Aktionismus“  loszulegen?

Halten wir vorläufig fest:

·         Das „tradierte“ Gottes-Bild (Hierarchie und Konkurrenz) scheint „Leit-System“ für eine „Welt in Konkurrenz“ zu sein – auch wenn es nicht unbedingt so auszusehen scheint.

Legen wir mal die Annahme zugrunde, dass das (alte) „Gottes-Bild“, das Bild eines „Gottes der Hierarchie“ (also Konkurrenz), sich als falsch erweisen würde?

Ist Einstein deshalb so „unbequem“? Er hat  mit seiner „Quantenphysik“  zu einem Umdenken des „Gottes-Bildes“ beigetragen, sozusagen die „Türen in Richtung Kooperation“ weit aufgestoßen, für manche zu weit. …

Diese kurzen Hinweise sollten zunächst genügen, um zu zeigen, welche Kräfte sich – bewusst oder unbewusst - einem „Kooperativen Wandel“ entgegenstellen werden.

Aus dieser Sicht scheint es durchaus angemessen zu sagen, dass Einstein und seine „Quantenwelt“ viel „revolutionärer“ (und damit „gefährlicher“) war, als gesellschaftliche „Revolutionen“ bisher sein konnten. …

Verfolgen wir die Entwicklungen von „Revolutionen“, ist deutlich erkennbar, dass sich jede „Revolution“ stets sofort eine neue - wenn auch etwas anders legitimierte – Hierarchie aufbaute. Sie mögen zwar als „Sozialismus“ ,Kommunismus“, etc. dahergekommen sein, aber eine „Hierarchie“ (Unter- und Überordnung) hatten sie alle und setzen diese auch von Anfang an konsequent in Wirkung. …

Aus dieser Sicht waren auch Systeme, die „Staatswirtschaft“ statt „Wettbewerbswirtschaft“ präsentierten, letztlich stets „Quasi-Konkurrenz-Systeme“, auch wenn sie sicherlich nicht so verstanden werden wollten. …

Und dann kommt so ein Quantenphysiker daher, überschreitet das (alte) „3D-Weltbild“ (Bild der begrenzten Sinne) und bringt sozusagen alles bislang über „Gott“ „gedachte“ und „geglaubte“, kräftig durcheinander. Ganz nebenbei – und unbewusst - entzieht er damit dem „Konkurrenz-System“ das wohl wichtigste „Legitimations-Idol“:

·          Gott, als „Vorbild für Hierarchie“.

Wenn dieser „Gott“ also überhaupt kein „Chef“ wäre, auch keiner sein will? Solche Fragen waren vor Einstein „undenkbar“. Seine „Quantenverschränkung“ jedoch eröffnete quasi eine neue Sicht der Dinge:

·         Statt „Konkurrenz“, als „Datum“ zu setzen, konnte sich nunmehr der Ruf nach  (mehr) „Kooperation“ verstärken.

„Menschen mit Gott“ hört sich völlig anders an, wie „Menschen für Gott“.

 Vergeblich suchte Einstein nach „Hierarchien“. Er findet einfach keine, obwohl „Alles mit Allem“ – untrennbar -  in Verbindung steht, auf immer und ewig miteinander „verschränkt“ ist, auch über größte Entfernungen hinweg.  Und wo man „Chaos“ vermuten sollte, existiert nur „Harmonie“, verbunden mit einer unglaublichen Effizienz und Effektivität. Es scheint alles irgendwie – quasi wie von selbst - miteinander zu interagieren.

·         Diese „Quantenwelt“ kennt einfach keine „Konkurrenz“, nur „Kooperation“.

Man verdrängt gern den Gedanken, dass Einstein nicht die Funktionsweise unseres Planeten beschrieben hat, sozusagen die „Erd-Physik“ (3-D). Die „Gesetze der Quantenphysik“ wirken  „kosmisch-universal“. …

·         Kooperation und nicht „Konkurrenz“ ist demnach das „Grundgesetz“ des gesamten Universums?!

Heißt das auch:

·         Die Menschen stehen nicht in „Konkurrenz mit Gott“, sie „kooperieren mit Gott“ – und „Gott kooperiert mit den Menschen“?!

Dann könnte man auch sagen:

·         „Gott“ ist sozusagen der „Erfinder der Kooperation“

„Coop mit Gott“?!

Besser noch könnte man sagen:

·         „Gott“ ist der Erfinder der Kooperation (Coop). Unser Ursprung ist kooperativ.

·         Das gesamte Universum ist nur möglich, wenn es kooperiert!

 (PS: Wer den Begriff „Gott“ nicht mag, kann gern auch andere Begriffe, wie „Quelle“, „Ursprung“, „Alles was ist“ …  oder was auch immer nutzen. Wir bleiben hier beim Begriff „Gott“, um besser zu verdeutlichen, wie grundlegender es ist, als bisher angenommen, von einem „Kooperativen Wandel“ zu sprechen.

 Es wäre also durchaus berechtigt, den „Kooperativen Wandel“ als eine Art:

·         „Paradigmenwechsel“ im „Selbstverständnis der gesamten  Menschheit“ zu sehen?“

Ja, durchaus. So könnte man es wohl so  formulieren.

Wir haben das bisher so formuliert:

·         Der Bewusstseinswandel der Menschen ist der „Taktgeber“ für einen „Kooperativen Wandel“.

Man könnte es wohl auch so formulieren:

·         Je mehr sich die Menschen bewusst werden, dass sie mit dem „Ursprung“ kooperieren und dieser „Ursprung“ mit ihnen, umso schneller und tiefgreifender vollzieht sich der „Kooperative Wandel“, der eigentlich ein Bewusstseins-Wandel ist.

Und in Folge dieser Erkenntnis könnte man etwa folgende Entwicklung „prognostizieren:

·         Immer mehr Menschen treten bewusst aus ihrer bisherigen „Opfer-Rolle“ heraus und werden zu kooperativen (machtvollen) Gestaltern ihres Lebens.

Sie sind dann nicht mehr für „Gegeneinander-Spielchen“ - gleich ob in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft - zu interessieren.

Die Junge Generation zeigt bereits deutlich, dass das geschieht und wie das geschieht.

Aber der „Widerstand“, diese Sicht zu akzeptieren, sollte nicht unterschätzt werden, denn es steht viel auf dem Spiel für die „Nutznießer der Konkurrenz“.

Solche Gedanken machen Religionen und Kirchen zweifellos Probleme, denn letztlich steht das alte „Gottesbild“ zur Disposition und damit ist ihr „Nutz-Wert“ für die Menschen geschmolzen und ihr „Kontroll-Wert“ sinkt.

Das hat natürlich gravierende Folgen für alle Bereiche unseres Lebens. Meinte man bisher, dass Fragen wie:

·         Ob und Wieviel Kooperation?

·         Oder doch lieber Konkurrenz?

·         Oder vielleicht Konkurrenz mit Kooperation verbinden?

Sinn machen könnten, scheint sich die „Waage“ deutlich in Richtung Kooperation (was sonst!) zu neigen, sobald man „Quantenwissenschaft“ nutzt und das tradierte „Gottes-Bild“ darin integriert . …

Dann gibt es auch keine „Misch-Funktionen“ mehr, denn es gibt keine Beweise, dass das „Universum“ nach dem „Konkurrenz-Prinzip“ überhaupt lebensfähig sein könnte.

Es gibt auch keine „Vermischung“, es gibt nur die Erkenntnis:

·         ALLES ist KOOPERATION

Nicht die „Kooperierer“ müssen – wie man bisher gern sagt – nachweisen, dass Kooperation funktioniert.

Vielmehr sind jetzt die Vertreter des „Konkurrenz-Prinzips“ gefordert, BEWEISE für ein Funktions-Prinzip „Konkurrenz“ zu erbringen.

 Es spricht vieles dafür, endlich dem Thema „Kooperations-Wissenschaft“ an Hochschulen und Universitäten „Forschungs-Raum“ zu gewähren. Wohl gemerkt, „Kooperations-Wissenschaft“, nicht (nur) „Kooperations-Wirtschaft“, denn es geht um das Ganze, die Grundlagen unserer Existenz.

Es könnte jetzt wirklich an der „Zeit“ sein, die „Regeln“ zu verändern:

·         Aus „Konkurrenz der Menschen“ wird „Kooperation der Menschen“.

·         Aus Gegeneinander wird Miteinander.

 Uns ist wohl bewusst:

·         Wer es wagt, dem „System Konkurrenz“ eine seiner vielleicht „höchsten bzw. stabilsten Legitimationsgrundlage“ „ins Wanken“ zu bringen, muss mit „Gegenwind“ rechnen. …

Es steht auch Erhebliches auf dem Spiel für die mächtigen „Gralshüter“ des „Systems Konkurrenz“. Bisher gelang es ihnen sogar - direkt oder indirekt - „Gott“ in den „Zeugenstand pro Konkurrenz“ zu rufen.

Dass die „Quantenphysik“ gefährlich werden konnte, ahnten die „Konkurrenzler“. Deshalb musste die Quantenphysik über Jahrzehnte ignoriert oder in Frage gestellt werden.

Jetzt ist die Zeit gekommen, „Quantenphysik“ und „Kooperation“ zu verbinden.

Der „Gott der Konkurrenz“ beginnt sich in einem „Gott der Kooperation“ zu wandeln. …

·         „Gemeinsam mit Gott“!

Wie werden das die „Kirchen“ sehen?

Wir werden sicherlich zu diesem Thema weitere Fragen bekommen, auch kontroverse Stellungnahmen. Das ist erwünscht. Hier wollten wir lediglich beginnen, das Thema Konkurrenz vs. Kooperation etwas von seiner „Oberflächlichkeit“ zu befreien.        

Fragestellung: Studiengemeinschaft „Gesellschaft mit Zukunft“

Frage (Auszug): 

Wir sehen die Lage (Umfeld) als beinahe hoffnungslos. Wir machen uns keine Illusionen über einen zeitnahen „Kooperativen Wandel“. Was macht euch so sicher, dass wir den noch zu Lebzeiten erfahren werden? …

(Hinweis: Wir veröffentlichen (siehe oben) einen Auszug unserer Antworten im Rahmen eines CoopMailCoachings),

Coop-Q

Die „Kooperative Quote“ beeinflussen …

 

 

 

 „CoopInstitut – Die Wissenschaft des Kooperativen Wandels“ (CFI) c/o  IWMC QuantenInstitut - Internationale WissenschaftsCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

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