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GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen COOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von COOPERATION verstanden ...
Unser Berater in Genossenschaftsfragen: DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- u. Prüfungsverband e.V.
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01.08.2019

Willy Brandt würde heute den „kooperativen Wandel“ unterstützen!


Ob SPD, Grüne, CDU. Liberale, Linke, AFD …. das wollen, wird sich bei der Änderung des Artikels 20 Grundgesetz zeigen …

Bereich
Kooperativer Wandel

Frage
(Auszug)

Ich finde es völlig richtig, von einem kooperativen Wandel zu sprechen. Damit wird endlich klar, dass es eine echte Alternative zu unserem bisherigen Wirtschafts-System gibt. ….
Alle Parteien, die mir bekannt sind, haben sich irgendwie mit dem „Gegeneinander-System“ arrangiert….
Auch die „Grünen“, die AFD oder die Linken können sich nur vorstellen, dass es ausreicht, mit etwas „Rostschutz-Farbe“ (Rot, Blau oder Grün) etwas Grundlegendes zu ändern. Sie haben sich mit dem Bekannten arrangiert. Ihnen fehlt der Wille und die „Phantasie“ dafür, dass man eine wirklich bessere Lebensgrundlage für Menschen schaffen könnte und wie die aussieht. …
Die einen wollen die „Umwelt heilen“ ohne zu sehen, wer die Verursacher sind, die anderen wollen „Deutsche vor Migranten schützen“, ohne zu sehen, dass Menschen verhungern oder im Krieg leben, weil wir wegschauen oder gar noch an Waffenlieferungen in Hungergebiete zu liefern gut verdienen. …
Und wiederum andere glauben, dass der Staat schon alles regeln würde, wenn wir nur endlich Sozialismus hätten.
Zu den anderen Parteien erspare ich mir die Kommentare, denn von denen kommt eh nur „Anpassungs-Schleim“, weit davon entfernt, wirklich „Christlich“ oder „Sozialdemokratisch“ oder „Liberal“ zu sein. …
Keiner Partei traue ich zu, wirklich zu erkennen, dass Menschen „Kooperations-Wesen“ sind und kein „Restmüll der Konkurrenz“ bleiben wollen. …
Wenn die „Mission-Kooperation“ nicht den Mut hat, selbst in Regierungsverantwortung zu gehen, habe ich keine Hoffnung, dass sie je etwas verändern werden. …
Sie tünchen dann wahrscheinlich mit der „Farbe Weiß“; aber beteiligen sich letztlich auch nur daran, unbemerkt die „Roststellen“ zu übertünchen. 

Passen Sie auf, dass Sie dann nicht einfach auch selbst noch  „kosmisch entsorgt“ werden …               

FragestellerIn: Schriftsteller

Antwort
(Auszug)

Das klingt recht resignativ. …
Würden wir mit dieser „Einschätzung“ die „Mission Kooperation“ sehen, sollten wir eher mehr Freizeit im Schwimmbad verbringen. …
Nun, es ist nicht erforderlich, dass wir mit all Ihrer Kritik übereinstimmen müssen, aber im Wesentlichen geben wir ihnen recht:
Alle genannten Parteien scheinen einfach über kein „Bewusstsein“ zu verfügen, dass – wie aktuell ablaufend – die Menschen in der Tat in einer recht bedauernswerten Situation sind.
Keine der Parteien hat den Mut ganz einfach zu sagen:
„Halt – bitte nicht weiter so!“ – jetzt geht es um Menschen, Leben, Generationen …
Dabei wäre Politik – die man offensichtlich künstlich kompliziert macht – wirklich recht einfach. Wir sprechen nicht von leicht, sondern „einfach“ – und der Unterschied ist erheblich …

Nehmen wir Willy Brandt als Beispiel:

Die Wahl, die erfolgreich für die SPD war und Willy Brandt Bundeskanzler wurde, basierte auf lediglich 3 (!) Aussagen:

A.   Der Himmel über der Ruhr soll wieder blau werden
B.   Mehr Demokratie wagen
C.   Ost-West- Entspannung …

Fast alle Menschen kannten damals das, was die SPD wollte – und damit hatte die SPD Erfolg!
Schauen wir uns heute die SPD an und vergleichen:

·         Kaum jemanden ist noch klar, was die SPD eigentlich wirklich will und warum sie gewählt werden sollte. Es gibt sicherlich viel Gutes, was die SPD irgendwann, irgendwo, durch irgendjemand „verlautbart“ hat. …

Das Problem der heutigen SPD:
Keiner weiß so recht, was die SPD will, glaubt ihr, das wirklich auch zu wollen; und die Gefühle der Menschen werden auch nicht angesprochen. …

Willy Brandt nutzt damals – und bewusst immer wiederkehrend – das Wort

„Interdependenz“.

Das heißt – verkürzt gesagt: Wechselseitige Abhängigkeit. …

Und das „Zauberwort“, das die Lösung für „Interdependenzen“ ist, hieß damals und heißt heute immer noch

„KOOPERATION“! …

Nur liegen inzwischen 50 Jahre dazwischen. …

Die SPD kein bisschen weiser? Nicht nur die SPD, alle anderen Parteien auch nicht. …

Wer genauer hinschaut, erkennt, dass alle zentralen Themen der Gesellschaft etwas mit „Abhängigkeiten zu tun haben – und deshalb wie Willy Brandt selbstsicher und richtig vorschlug - nur „kooperativ“ lösbar sind.

Willy Brandt erkannte ebenfalls richtig die Ursachen der meisten politischen Probleme:

FEHLENDE KOOPERATION!

Es gibt eigentlich jetzt – wie damals – nur eine wirksame und richtige Antwort auf fast alle politischen Probleme:

Interdependenzen erkennen, benennen und dann
mittels Kooperationen zu lösen.

Wenn – wie heute Parteien erkennbar - die Analysen der Ursachen oberflächlich sind oder gar falsch wären, kann das niemals zum Lösungserfolg führen. …

Wir teilen Ihre Skepsis, ob tatsächlich alle (Bundestags-) Parteien erkennen wollen, dass fast alle derzeitig bekannten und noch bald sich zusätzlich offenbarenden Probleme, ihren Ursprung in

Fehlender Kooperation

haben. …

Wer sich in einer „Gegeneinander-Gesellschaft“ oder „Gegeneinander-Wirtschaft“ befindet – wie unser Land das ganz überwiegend tut – lebt und „sendet“ im „Kampf-Modus“. …
„Sein oder nicht Sein – das ist hier die Frage“ … Dieses Zitat ist heute wichtiger denn je.
Und Albert Einstein erkannte zu Recht: Mit den Methoden, die die Probleme schaffen, können wir nicht annehmen, die Probleme auch lösen zu können. …

Wir teilen Ihre Einschätzung, dass derzeit alle Parteien – nur mit unterschiedlichen Farben – sich lediglich mit dem  „Übertünchen“ des zunehmend stärker vor sich hin rostenden Konkurrenzsystems – zufrieden geben.

„Mission – Kooperation“ (Mikoo) ist eine Bewegung „Von Menschen“ – „Mit Menschen“ – „Für Menschen“.
Derzeit befinden sich die Willensbildung noch auf der Ebene: „Kooperation mit den Parteien“. Wir setzen (noch) auf deren Lernfähigkeit, Einsichts- und Veränderungsbereitschaft.

Eine Art „Nagelprobe“, ob diese Parteien bereit sind, ernsthaft sich in Richtung „kooperativer Wandel“ zu bewegen, wird sein, „Kooperation“ als „Staatsziel“ im Grundgesetz zu verankern.

Im Artikel 20 des Grundgesetzes würde es dann hießen:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein
demokratischer, kooperativer und sozialer Rechtsstaat“

Ob und welche Parteien es ernst machen damit, den kooperativen Wandel in Deutschland wirklich zu wollen – und nicht nur darüber zu reden – wird man mit dieser „Grundgesetz-Ergänzung“ schnell erkennen können. …

Schlussendlich wird man nicht umhinkommen – sofern man Kooperation wirklich für wichtig und richtig hält und die Lebensgrundlagen für Generationen erhalten und verbessern will – auch über die Gründung einer speziellen „Kooperations-Partei“ (Coop-Partei) nachzudenken. …

Und was macht uns so sicher, dass der „kooperative Wandel“ kommen wird, ja kommen muss?

Weltweit deutet sich ein zunehmender „Bewusstseinswandel“ bei Menschen an. Die junge Generation ist davon besonders „betroffen“. …
Die will – kompromisslos – Kooperation. Und sie lässt sich auch nicht mehr „einkaufen“, wie das oft bisher geschah. ….  
  


Redaktion: AG Mission-Kooperation c/o
MMW CoopGo  Bundesverband der Cooperations- u. Genossenschaftswirtschaft e.V.