Willkommen

GENOSSENSCHAFTEN sind wichtiger Teil eines Modernen KOOPERATIONS-Wesens. Sie bilden die Struktur für einfaches, schnelles und effektives Zusammenwirken für MENSCHEN in unterschiedlichsten Situationen. Eine passende Struktur zu haben, ist eine gute Ausgangsposition. Wer in "GRUPPEN-VORTEILEN" denkt, hat ein wesentliches Prinzip von Kooperation (Coop) verstanden. Hinweis: Unsere CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig an-gepasst werden. Danke für euere Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft. Koordination / Redaktion: Gerd K. Schaumann

02.11.2016

DEGP fordert Studiengänge für „Kooperationswissenschaft“


Der Trend zu mehr Kooperation benötigt auch mehr Qualifikationen

In allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft, sogar im Sport wird über mehr Kooperation nachgedacht. Unverkennbar werden dafür entsprechende Qualifikationen, besonders in Führungsfunktionen dringend benötigt. Die bisher recht eindeutige und ausschließliche Orientierung in Richtung „Konkurrenzwirtschaft“ soll deshalb durch eine hochwertige  Option „Kooperationswirtschaft“ ergänzt werden, um Chancengleichheit und echte  Wahlmöglichkeiten zu eröffnen. Der Genossenschaftssektor ist dafür nur ein Beispiel, aber dessen Bedarf an Managern mit entsprechenden Kooperations-Kompetenzen ist unverkennbar. Das gilt besonders auch für den Führungsnachwuchs.

Anlässlich des Fachsymposiums  „Mittelstand trifft Genosenschaft“ des Deutsch-Europäischen Genossenschafts- und Prüfungsverbandes (DEGP) in Jena, standen besonders Fragen der Kompetenz und Qualifikation im Mittelpunkt.

Zu Beginn der Veranstaltung fasst Gerd K. Schaumann (Vorstand DEGP) das Ziel zusammen:

1. Wir erkennen deutlich, dass sich immer mehr Menschen für kooperative Strukturen interessieren, weil diese den Prinzipien von Natur und ihrem Körper sehr nahe kommen. Beide zeigen uns täglich, wie effizient und effektiv Kooperation wirkt, wenn wir bewusst genug mit diesem „SmartCoop“ umgehen.

2. Wenn man Menschen befragt, was sie besonders an Kooperation interessiert, werden meist Werte  wie Vertrauen, Transparenz, Information und Verlässlichkeit genannt. Fragt man sie zu entsprechenden Werten bezüglich von Konkurrenz, fallen meist Begriffe wie Gegeneinander, Ausspielen, Verdrängung, und fehlende wirkliche Informationen. Auch wenn wir wissen, dass eine Befragung von 200 Menschen nicht repräsentativ ist, so kann man doch eine Tendenz mit  „kooperativen Sympathie“ erkennen.

3. Wir sind als Genossenschaftsverband selbstkritisch genug, um zu wissen, dass   
auch Genossenschaften - bezüglich wichtiger Kooperationselemente - noch nicht ihr Potenzial ausgeschöpft haben. Aber die Struktur Genossenschaft bietet erleichterte Voraussetzungen, diese weiter auszubauen. Andere Rechtsformen tun sich dabei sicherlich schwerer. …

4. Wir wollen keinen Mittelständler von einem Umstieg z.B. seiner GmbH in eine Genossenschaft überzeugen. Was wir zunächst jedoch wollen, ist Vorurteile wechselseitig abzubauen und man beginnt sich von einer „Entweder-Oder“- Position weg und eher zu einer „Sowohl als Auch“- Perspektive hinzubewegen.

5. Das Thema Kooperation ist kein Thema, was allein für Genossenschaften von Bedeutung ist. Kooperation als Konzept oder System verstehen zu lernen, dazu soll das Fachsymposium Verständnis und Verständigung bringen.

In diversen – rechtsformübergreifenden – Fachgruppen wurden vor allem Themen der Personalqualifikation diskutiert. Überraschend einig waren sich alle Fachgruppen in der Forderung, dass es erheblich an kooperativer Kompetenz und Qualifikation mangelt. Vor allem der Hochschulbereich wurde dazu diskutiert, denn dort gibt es bisher keine Studiengänge oder wenigsten Studienfächer, in denen systematisch zum Thema Kooperation geforscht oder qualifiziert wird. Gleichermaßen problematisch sehe es im gesamten Weiterbildungssektor aus. Auch die Bundesagentur für Arbeit sei auf dieses Thema nicht eingestellt. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: Fragen sie mal einen „Headhunter“, ob er oder sie im Vermittlungs-Portfolio eine Führungskraft anzubieten habe, die besondere Kenntnisse oder Erfahrungen mit Kooperationssystemen haben. Sie werden dort nur „Fehlanzeige“ hören.
Anlass zur Resignation?
Mitnichten, die Teilnehmer zeigten echte „Mittelstands-Qualitäten“ (wie ein anderer Teilnehmer bemerkte) und gingen dazu über, sich nicht lange damit aufzuhalten, was „fehlt“, sondern sich dem zuzuwenden, was jetzt nötig ist, um mehr Kooperations-Sachverstand in die Unternehmen zu bringen.

Lothar Kühne (Vorsitzender des DEGP-Verbandsrates) übernahm die Aufgabe, die verschieden Lösungsvorschläge zu strukturieren. Sein „charmanter“ Hinweis: „Wir sind zwar nicht der Gesetzgeber, aber wir kennen davon einige“, deutete die Richtung an, zu der letztlich auch die Teilnehmer – fast – einstimmig votierten:
Der DEGB wurde aufgefordert, im direkten Kontakt zu Ministerien und Wirtschaftspolitikern aller Fraktionen des Bundestages, mit entsprechend positiver „Lobby-Arbeit“ zeitnah zu beginnen.

Ergänzend dazu konkretisierte Gerd K. Schaumann mit folgenden Hinweisen:

A. Der DEGP ist sich mit dem MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft e.V. einig, dass nunmehr auch Universitäten und Hochschulen gefordert sind, Studiengänge mit kooperationswissenschaftlichen Grundlagen zu entwickeln.

B. Deshalb ist es wichtig, die Initiative auch zugleich der Kultusministerkonferenz (KMK) zuzuleiten.

C. Wir sprechen bewusst davon, das Thema Kooperationswissenschaften nicht nur in wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge zu integrieren, sondern in möglichst alle Studiengänge und verstärkt auch dazu die Ergebnisse zu publizieren.

C. Wenn die Menschen in unserem Land bisher sich eher mit einer „konkurrierend“ aufgestellten Wirtschaft und Gesellschaft auseinandergesetzt haben, bedarf es nunmehr einer wirksamen kooperativen OPTION. Wir sprechen bewusst nicht von einer Alternative, sondern einer Option, um damit deutlich zu machen, dass jeder Bürger, jede Bürgerin, sich frei entscheiden und frei wählen soll, welcher Richtung man mehr Vertrauen schenken will.

Das Votum des Fachsymposiums wurde entsprechend erweitert und der DEGP gebeten, weitere Veranstaltungen zu organisieren. Das nächste Symposium wird den Namen „Mittelstand – Plus Coop oder Geno?“ haben, als Veranstaltungsort ist Hildesheim vorgesehen.          

Link zur Presseveröffentlichung:


http://www.newsmax.de/degp-fordert-studiengnge-fr-kooperationswissenschaft-pressemitteilung21574.html   

11.10.2016

Kritik an Kooperationen - Meist fehlt nur das Wissen über die Chancen


Perspektive:
Wirtschaft + Quantenphysik
Methode:
QuantTalk-Coaching

Die Frage  - Auszug:

Ich verfolge seit einiger Zeit Ihre sehr positiven Äußerungen zugunsten von Genossenschaften. Diese Meinung kann ich überhaupt nicht teilen. Ich habe eine mittelständische GmbH und sorge ständig dafür, dass meine Mitarbeiter sich weiterbilden, besonders auch in Sachen Motivation. …
Mit meinen Mitarbeitern bin ich sehr zufrieden, würde aber niemals auf die Idee kommen, sie an meinem Unternehmen zu beteiligen. Sie sind froh, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben und regelmäßig ihren Lohn bzw. Gehalt zu bekommen. …
Auch Ihre Idee, dass Gedanken so fürchterlich wichtig sein könnten für den Geschäftserfolg vermag ich nicht zu teilen. Es kommt vielmehr darauf an, dass ich einen starken Willen habe und genügend Durchsetzungskraft. Der Rest ist einfach ein bisschen Glück und gute Beziehungen …
Überall wo ich hinschaue, nörgeln immer mehr Menschen an unseren Politikern, unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft oder wo auch immer herum.  Statt auch mal dankbar zu sein, reden alle über „Alternativen“. Sie wollen Alternativen in der Wirtschaft, zur Politik oder zur Medizin, mache sogar schon zu Gott….
Dabei sind die Alternativen nur ein Popanz. Ich gehe weiterhin zu meinen Ärzten. Die sind gut ausgebildet, verstehen ihr Handwerk und wenn es sein muss, gehe ich eben zu einem Spezialisten …
Im Gegensatz dazu, die sog. Heiler. Dort braucht man keine Ausbildung, jeder scheint das zu können auch ohne Studium …
Auch ab und an mal ein „Dankgebet“ könnte uns nicht schaden. Stattdessen bleiben die Kirchen immer leerer und die Mitglieder immer weniger. Das kann nicht gut gehen. …
Auch wenn ich noch so eingespannt bin in mein Unternehmen, ich nehme mir diese Zeit einfach, weil ich gelernt habe dankbar zu sein, für das, was ich habe und schätze. Und das ist eben ein Teil meines Erfolges … für den ich mich – auch wenn es altmodisch klingen sollte – bei meinem Gott bedanke …

(Fragesteller – Unternehmer, mittelständische GmbH)

Die QuAntwort  – Auszug:

Sie haben eine klare Sicht der Dinge – zumindest aus Ihrer Perspektive. Es wird Sie vielleicht etwas irritieren, dass wir keineswegs Ihre Meinung bewerten oder beurteilen werden. Es ist Ihre Sicht der Dinge und das ist in Ordnung und angemessen so. Ihre Meinung ist weder „richtig“ oder „falsch“, sondern ganz einfach nur anders, wie die Meinung jedes anderen Menschen auch. So etwas wie einen „Regelsatz“, wie Leben zu funktionieren habe, gibt es nicht und wird es niemals geben, auch wenn wir dies oftmals gern hätten …
Deshalb würden wir Sie lediglich bitten zu prüfen, ob Sie bereit sein könnten, diese Aussage für jeden Menschen gelten zu lassen, jeden Menschen, gleich welcher Herkunft, welches Geschlechtes oder Situation, in der sich jemand gerade befindet …

Leben ist wohl genauso gemeint, dass jeder Mensch seinen höchsteigenen Weg sucht und findet, unabhängig davon, was andere Menschen dazu meinen oder sagen. Dass das jedoch – bisher – nur wenige – Menschen so sehen oder tun, schafft ihnen mehr Probleme, wie ihnen lieb sein dürfte. Sie befinden sich sozusagen in einer „Zwickmühle“, einerseits etwas zu tun, was sie eigentlich nicht wirklich so wollen bzw. andererseits etwas zu wollen, wozu sie eigentlich keine wirkliche Lust oder Freude verspüren. Statt ihrem freien Willen zu folgen, folgen sie eher einem kollektiven Willen (kollektives Bewusstsein) oder dem Willen einer sog. Autoritätsperson. Als Unternehmer sind Sie natürlich für Ihre Mitarbeiter ein Teil von Autoritätsperson. …

Diese Autorität wird in unserer Gesellschaft durchaus gepflegt und „abgesichert“ und dienen dazu, eine gedachte und erwünschte Funktionalität in Wirtschaft und/oder Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Etwas mehr psychologisch ausgedrückt, ist das der Unterschied zwischen „extrinsischer“ und „intrinsischer“ Motivation. …

Ihre Berater werden Ihnen gern bestätigen, dass ein „intrinsischer“ wirkender Mitarbeiter – besonders in herausfordernden Situationen – ungleich bedeutsamer sind, wie solche, die ständig eines von außen wirkenden Ansporns bedürfen. Ein Unternehmen, das leitende Positionen mit eher „Extrinsischen“ besetzt, wird unteroptimal mit gesellschaftlichem Wandel klarkommen …

Wenn Sie unsere Beiträge zu Genossenschaften nochmals nachlesen, haben wir z.B. die Begriffe „Selbstverantwortung“ und „Genossenschaft“ stets als eine Art Einheit gesehen. Mit anderen Worten: Genossenschaftsbeteiligung wird nur wirklich „WirKraft“ erzeugen, wenn die Wahlhandlung der Menschen zugunsten von Kooperation „intrinsisch“, also aus sich selbst heraus kommend erfolgte. Leider wird dieser Grundsatz – derzeit – noch von sehr vielen Genossenschafts-Managern ignoriert. Das muss Konsequenzen zu Lasten von möglichen Erfolgs-Potenzialen haben …

Prüfen Sie oder testen Sie selbst in Ihrer GmbH: Wieviel Ihrer MitarbeiterInnen würden Sie als „intrinsisch“ motiviert beurteilen? Die Differenz zu 100% ist dann das Potenzial, das unteroptimal in Ihrer GmbH unterwegs ist … - für das Sie jedoch 100% Lohn oder Gehalt bezahlen. Ist das intelligent?  …

Wir sind sicher, dass als Unternehmer recht genau wissen, welche Gedanken Sie täglich worauf ausrichten. Wir vermuten, eine sehr große Zahl ist darauf ausgerichtet, wie Sie und womit Sie mehr Erfolg in Ihrer GmbH haben können.

Wie vermuten Sie, sind dazu die Anteile der Gedanken Ihrer Mitarbeiter? Für die ist es nicht „ihre“ (eigene) Firma, sondern die Firma des Chefs und das macht einen relativ großen Unterschied …

Bei einer Genossenschaft sollte es „ihre“ Firma sein, d.h. die Beschäftigten sprechen nicht von „dessen“, sondern von „unserer“ Firma. …
Wir wissen sehr wohl, dass das „idealisiert“ ist, aber so viel „Ideal“ sollte es bei einer Genossenschaft schon sein, denn sonst kommt es nicht zu dem erhofften bzw. erwünschten Kooperations-Vorteil. Der Name allein deutet zwar Unterschiede an, bringt aber keine erwünschten Potenziale zur Wirkung. Und genau um diese Potenzial-Wirkung geht es uns, wenn wir von der Struktur „Genossenschaft“ sprechen. …

Mit dem Zusammenspiel von Mensch und Politik ist das wohl ähnlich. Erkennen die Menschen nicht, dass wirklich „Wir“ gemeint ist, wird die erwünschte Identifikation wegbleiben. Auch wenn es noch so schön daherkommt, von „Disziplin“ und „Dankbarkeit“ zu sprechen, vom „Dankgebet“ und „Kirchgang“, es bleibt bei „Wunsch-Träumen“, wenn es die Menschen nicht – empfindungsmäßig“ berührt. Auch ein „Kirchgang“ ohne intrinsische Motivation wird nicht den Menschen berühren … Aber wem es ausreicht, dass es um die Göttlichkeit besser bestellt ist, wenn die Kirchen voller sind und die Mitgliedschaften erhalten bleiben, dann sei es so … Wir meinen jedoch, dass ein „Sinnsuchender“ wichtiger sein könnte, wie jemand, dessen Ego anderen gefallen oder der gesehen werden möchte. …
Wir sind weit entfernt davon, zu meinen, dass es Sinn macht, „Gott“ auf Formalitäten zu reduzieren. … Ein Blick in die Weite eines sternenklaren Himmels sollte uns z.B. zeigen, dass „Gott“ mehr Intelligenz ausstrahlen tut, als dies ein „alter Mann“ tut, der seine „Schäflein“ danach beurteilet, wie sehr sie ihm zu Gefallen sind …

Abschließend zu den Themen von Ärzten, Wissenschaft und Heilung nur diese kurzen Anmerkungen:

·         Finden Sie es nachvollziehbar bzw. intelligent, dass wir immer mehr Milliarden in Pharma- und Medizinforschung stecken und dabei die Menschen kaum gesünder daherkommen?
·         Wie würden Sie sich als Unternehmer fühlen, wenn sie in dieser Art und Weise Ihre Produkte oder Leistungen anbieten würden?  Würden Sie sich – wenn Sie Ihre Angebote, mit denen von Ärzten oder Pharmaprodukten vergleichen – eher auf der in Richtung Insolvenz oder eher auf der Erfolgsspur vermuten?
·         Zu einem Heiler oder Alternativen Mediziner zu gehen, geschieht nicht ganz grundlos, zumal man das nicht über die Krankenkassen abrechnen kann. Wenn aber immer mehr Menschen solchen Angeboten folgen, muss etwas im „System Gesundheit“ durcheinander gekommen sein. … Und so ganz grundlos geben Menschen nicht ihr Geld aus. Bei der Alternativen Medizin vermuten wir ehr einen größeren „Erfolgsdruck“, wie bei den „Allopathen“, wo es i.d.R. kostenfrei oder kostenreduzierter ist … Und, wie Sie richtig anmerken, die erbringen ihre Leistungen sogar ohne lange Studienzeiten … Fällt Ihnen bei dieser – wie wir gern zugeben – etwas oberflächlichen Betrachtung bereits etwas auf? …. 
       
Fortsetzungs-Frage  - Auszug:


Aber unsere Wirtschaft hat doch bisher eine sehr positive Leistung gebracht. Auch Konkurrenz hat sich besser bewährt wie Sozialismus. Es besteht also überhaupt kein Grund, dies jetzt einfach wegzulegen, nur weil man mit dem einen oder anderen unzufrieden ist. …
Das trifft ebenso auf die Politik zu …
Und die ganze Spinnerei mit den Technik-Fanatikern, die sich Transhumanisten nennen und bessere Gehirne oder Droiden-Menschen bauen wollen, halte ich für sehr zweifelhaft. Hier beginnt der Mensch doch irgendwie Gott ins Handwerk fuschen zu wollen. So etwas ist noch nie gut gegangen …
 

Die QuAntwort  – Auszug:

Evolution ist Leben und Leben ist immer Wandel, bedeutet Veränderung. Wenn man z.B. die Bibel liest, wird bereits in der Schöpfungsgeschichte diese stetige Veränderung angedeutet.  Gott erschuf am Tag 1, am Tag 2 usw. Man könnte das auch als Hinweise verstehen, dass Veränderung Teil des „Systems“ ist. Es ist überhaupt interessant, die Bibel mehr aus der Sicht von  „Metaphern“ zu sehen. 
Wer sich wirklich mit dem Thema KOOPERATION vorurteilsfrei befasst, wird unschwer erkennen, dass nicht nur unser Körper und Natur exzellent,  effizient und permanent – nonstop - das Spiel des Miteinanders praktizieren. Kein Organ, keine Zelle, kein Molekül ist der „Boss“, es gibt auch kein „wertvoller“, „besser“ oder gar „Streik“. Auch Krankheiten stehen diesen Prinzipien nicht entgegen; auch wenn es so erscheinen mag …
Wer sich die Mühe macht, in Wirtschaft, Staat, Gesellschaft oder im Sport nach „Kooperations-Beispielen“ Ausschau zu halten, wird jede Menge davon finden. …
Das Grundmotiv ist stets etwa gleich: Kooperation wird gewählt, weil man sich ein „WIN-WIN“ davon verspricht. Und wie bei allen Fragen des Lebens gilt: „Am Anfang war der Gedanke (oder wie die Bibel sagt – „das Wort“), dann folgte das Tun“.
Wenn Sie den Gedanken fassen würden, Ihrer GmbH einen wahren Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, könnten sie z.B. beginnen nach Lösungen zu suchen, wie mehr „intrinsische“ Motivation zu Ihren Mitarbeitern kommen könnte. Auch wenn Sie sich näher mit der Thematik „Unternehmensnachfolge“ oder „Re-Start-Fähigkeit“ befassen würden, könnten Sie enorme Potenziale erkennen, die zu mehr Zukunftsfähigkeit führen würden.  Wenn Sie es allerdings von vornherein ablehnen, in Kooperation Chancen zu sehen, werden Sie auch keine finden können. Denn am „Anfang steht die Idee“ und wenn Sie eine solche nicht haben, werden Sie auch keine neuen „WirKraft-Potenziale“ erschließen, die irgendwann vielleicht den kleinen aber entscheidenden Unterschied machen könnten, ob Ihre GmbH oder die des Konkurrenten einen interessanten oder gar entscheidenden Auftrag erhalten wird. … Denn im Grunde ist es Ihren Mitarbeitern derzeit egal, für wen sie arbeiten. Das tun sie auch für einen Nachfolger oder einen neuen Eigentümer …
Zukunftsforscher erkennen derzeit immer mehr die Bedeutung von Kooperation. Manche sprechen von einem dynamischen Trend, andere sogar von einem „Paradigmen-Wechsel“. Sie verwenden nicht immer die Vokabel „Kooperation“, meinen aber im Grunde solche Mechanismen, wie diese nur kooperativen Strukturen immanent sind. …
Auch hier gilt das Prinzip des freien Willens. Es gibt kein besser oder schlechter, es gibt nur „anders“ …    

Fortsetzungs-Frage  - Auszug:


Sie haben durchaus Recht, wenn Sie das Thema „Unternehmensnachfolge“ ansprechen. Ich bin jetzt über 60 Jahre alt und gedenke mich mit 65 Jahren aus der aktiven Unternehmensführung zurückzuziehen. Beide meiner Kinder haben kein Interesse – und auch keine Kenntnisse – in die Nachfolge einzutreten. Meine Tochter ist Kinderärztin, mein Sohn leitet Entwicklungsprojekte in Asien und Afrika …
Könnte hierzu wirklich eine Genossenschaft Lösungen anbieten?


Die QuantTalk-Antwort  – Auszug:

Wir würden vorschlagen, zunächst eine „Beteiligungsgenossenschaft“ zu bilden. In dieser sind – auf freiwilliger Basis – interessierte Mitarbeiter Ihrer GmbH Mitglieder. Diese Genossenschaft ist mit X-% an der GmbH beteiligt. Jetzt beginnt das Thema KOOPERATION langsam in den Köpfen der Mitarbeiter/Mitglieder konkretes Interesse zu finden. Eine solche Genossenschaft könnte nicht nur, aber auch z.B. zum Thema „Betriebliche Altersvorsorge“ viele neue Lösungsansätze bieten. Nichts spricht dagegen, dass Sie auch in dieser Genossenschaft als Mitglied mitwirken …
Die Mitgliederversammlung oder besser die Generalversammlung der Genossenschaft wird mehr und mehr unternehmerische Fragen behandeln. Ihre „Nur-Mitarbeiter“ beginnen sich sukzessive auch in unternehmerisches Denken hineinzufinden. Sie werden staunen, wieviel intrinsische Motivation sich allein durch einen solchen Schritt erzeugen lässt …

Ohne in so etwas wie eine „Unternehmensberatung“ zu kommen, wollen wir noch anregen, über die Kombination von GmbH – Stiftung – Genossenschaft nachzudenken. Auch das ist eine Form von intelligenter Kooperation, gemeinhin auch als „SmartCOOP“ bezeichnet….

Wenn wir uns auf die Lösung, statt auf die Probleme ausrichten, beginnen, darin immer mehr Menschen eines Betriebes „einzubinden“, entsteht so etwas wie ein „Bewusstseins-Feld“ des Unternehmens, was wichtiger Auslöser für „WirKraft-Energie-Erzeugung“ ist …

Wir beginnen, Lösungen „quantenpysikalisch optimiert“ zu entwickeln, weil Energie stets der Aufmerksamkeit folgt. Der Quantenphysiker nennt das den „Beobachter-Effekt“. Und diesen Effekt machen sich inzwischen immer mehr Unternehmer – vor allem in den USA – zu nutze. Sie erhöhen die WirKraft dieses Effektes noch dadurch, dass sie beginnen, in ihrem Unternehmen eine „Kultur von Leidenschaft“ zu erzeugen. Und so etwas bekommt man – glaubwürdig – besser und schneller hin, wenn man nicht nur über „Gemeinschaft“ redet, sondern auch solche – nachvollziehbar und glaubwürdig – beginnt zu praktizieren …

Statt „Disziplin“ zu „verordnen“ oder regelmäßig „Motivations-Coachings“ durchzuführen (die viel Geld kosten und ein kurzes „Verfallsdatum“ haben), raten wir eher zu mehr Selbstverantwortung, TeamGeist und und wahrer Partizipation. Kurzum geht es darum, was nachhaltig mehr intrinsische, statt extrinsische Effekte bei Menschen auslöst. Und Kooperation erfüllt dies eher,           
wie Konkurrenz …

(Dieser Beitrag wurde uns von der ForschungsCooperation QuantInstitut zur Verfügung gestellt)

QuantTalk-Coaching („QTC“) ist eine Art „Coaching“. Die Antworten werden sozusagen „quantenoptimiert“ gegeben. Wir veröffentlichen – in Abstimmung mit den Fragestellern – daraus Auszüge. Aus den Nachfragen („feedback“) wird erkennbar, ob und wie sich in einen MailCoaching der Erkenntnisprozess entwickelt …   

Für Fragen / Seminare / Mail-Coaching: info@quantinstitut.de


        

13.09.2016

Moderne Genossenschaften treffen moderne Quantenphysik - So entstehen die WirKraftWerke mit Zukunft.




Bereich:
Neues Management in Coop

Die Frage:

Wenn man die Quantenphysik in Genossenschaften anwendet, gibt es da etwas, auf das besonders zu achten wäre, oder was man unbedingt vermeiden sollte? …
     
(FragestellerIn – Vorstandsmitglied einer Genossenschaft)

Die Antworten – Ein Auszug:

Fangen wir mit etwas recht Einfachem an, was jedoch gern übersehen oder gar ignoriert wird:

Wie kommunizieren z.B. die Genossenschaft oder deren Vorstand bzw. Aufsichtsrat zwischen- und miteinander?

Wird dabei eher über Probleme, Sorgen, Kritik, negative Schlagzeilen gesprochen, oder über Chancen, Freude, Erfolge?

Dazu hören wir oft:

Aber man muss doch etwas als negativ benennen, wenn es negativ ist. Alles andere wäre doch „schön reden“, das bringt keine Veränderung. …
Oder:
Erst muss, was nicht funktioniert, auf den „Tisch“ kommen, damit man daraus die Konsequenzen ziehen kann ….“

Natürlich wird man mit enorm viel Willen und Kraft etwa durchsetzen können, sogar Veränderungen einleiten oder Erfolge erzielen. Das ist auch ein Weg, aber ein recht mühsamer,  sehr aufwändiger, teurer und ineffektiver Weg zugleich.

Schauen Sie sich die 4 wesentlichen Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik an – besonders den „Beobachter-Effekt“ - und Sie werden wissen, was wir meinen. …

Die kleinsten Teilchen, genannt Quanten, reagieren tatsächlich auf die Gedanken des Beobachters. Dies ist wissenschaftlich oft genug bewiesen worden. Waren diese (Energie-) Teilchen ursprünglich „neutral“, werden sie mittels der Energie der Gedanken nun in eine Form gebracht (in-formiert).  Es entsteht eine Schwingung. …

Irgendwie einleuchtend, dass Themen wie Sorge, Kritik, Konflikt, etc. . eine andere Schwingung haben wie Chancen, Freude, Erfolge, etc.. Jeder kann das bei sich selbst nachvollziehen, denn die Empfindung (Stimmung) wird sich erheblich unterscheiden.

Ähnlich läuft das auch, wenn man Sätze formuliert wie:

·         Wir sollten nicht …. kritisieren, überheblich oder was sonst immer nicht sein soll. …

Beachten Sie bitte – anhand Ihrer Empfindungen:

·         Sie wird ebenfalls recht negativ, keinesfalls erbaulich.

Der „Beobachter-Effekt“ zeigt, dass unsere (unsere) Energie dorthin fließt, wohin unsere Aufmerksamkeit geht.
 
Und unsere Energie geht bei  „Kritik“ eindeutig in Richtung dessen, was oder wer „kritisiert“ wird.

Außerdem ist das Wort „nicht“ in anderer Form für uns bedeutsam, wie wir dies annehmen.

Auch wenn wir jemanden „nicht“ kritisieren wollen, fließt dennoch unsere Energie in Richtung dessen, der „nicht“ kritisiert werden soll.

Und es wird noch „problematischer“ für uns:

Es gibt das sogenannte Resonanzgesetz, sozusagen ein „Magnet“, der stets Gleiches anzieht. …

Da Gedanken „magnetisch“ sind, das Wort „nicht“ von unserem Unterbewusstsein ignoriert wird, ziehen wir auch solche Gedanken förmlich an.

Also:

·         Wir ziehen das an, was wir haben wollen und auch das, was wir ablehnen - das Gegenteil!

Der „Energie-Effekt“  von „nicht kritisieren“ ist gleich der von  „kritisieren“ – und wir wundern uns, wenn das wirklich Gewünschte irgendwie ausbleibt. …

Wer exakt – d.h. wirksam – beobachten will, der/de muss mit sprachlicher Exaktheit arbeiten …

Nehmen wir einen weiteren „Quanten-Effekt“ hinzu, den der „Verbundenheit“.

Alle kleinen Teilchen sind mit allen anderen kleinen Teilchen verbunden, auf immer

Und es gibt die „Gleichzeit“, ein weiteres Phänomen der Quantenphysik. Das bedeutet doch, dass alle Teilchen – überall – zugleich von dem erfahren, worüber Sie wie reden. …

Sehr schön wird das deutlich, wenn Sie ein anderes Unternehmen „kritisieren“. Das mag noch so berechtigt für Vorstand oder Aufsichtsrat erscheinen, führt aber dazu, dass Sie das andere Unternehmen gerade „gestärkt“ und Ihr eigenes Unternehmen dabei zugleich „geschwächt“ haben. …

Wie das?

Die kurze Erklärung.

Jedes Unternehmen, jede Genossenschaft oder was auch immer, verfügt über so eine Art „Energie-Feld“. Ein „Feld“ entsteht, wenn wiederholt – sozusagen „themenidentisch“ - gedacht wird.

Fragen Sie sich bitte einmal, „wohin“ gehen Gedanken, nachdem wir sie „gedacht“ haben? Schön wäre es, wenn sie sich – quasi von selbst - „auflösen“ würden …

Aber Gedanken sind einfach nur eine Energieform. Erst wenn sie absichtsvoll „verändert“ wird, geschieht diese „Ent-Formung“. Vorher verstärkt sie sich lediglich. Je mehr (Gedanken-) Energie – in gleicher Schwingung – zusammenkommt, umso stärker wird ein (Gedanken-) Energie-Feld.

Sie sprechen jetzt über die Konkurrenz – egal ob positiv oder negativ – dann geben Sie dem „Feld“ des Konkurrenten, genau das, was Sie vermeiden wollten: Sie geben dem anderen Unternehmen Ihre Energie – obwohl Sie genau das vermeiden wollten …

Was, wir stärken durch „Kritik“ die Konkurrenz?    

Ja, genau das geschieht!

Es ist also egal, ob Sie positiv über die „Konkurrenz“ sprechen oder negativ, Sie „füllen“ mit beiden Handlungen, das „Konkurrenz-Energie-
Feld“ auf….

Und wie kann man das vermeiden?

Allein dadurch, dass Sie die „Konkurrenz“ ignorieren – beharrlich ignorieren, auch wenn es schwer fällt und ungewohnt ist. ...

Was einzig zählt, ist der Erfolg.

Und der heißt: Die Konkurrenz sein zu lassen wie sie halt ist und sich ganz auf die eigene Genossenschaft zu konzentrieren. ...

Genauso gehen Sie bitte auch mit Kunden oder Mitgliedern um, die die Genossenschaft oder Gremien „kritisieren“. Bloß keine Recht-fertigungen, denn das stärkt den Kritiker und schwächt die Genossenschaft …
                                                                
Formulieren Sie stets das, WAS Sie erreichen wollen und unterlassen Sie es, sich mit dem zu beschäftigen, was Sie vermeiden möchten …

Weil dies so ungewohnt in unserer Gesellschaft ist, besonders, wenn Sie an die Politik denken, erwähnen wir dies besonders.

Wer das verändern kann und immer wieder beachtet, hat quasi einen „Quantensprung“ in Richtung Erfolgsorientierung geschafft, der bald sichtbare Wirkung zeigen wird. ...

Aber bitte wirklich tun und beachten, dass es kaum Unterschied macht, ob ein Gedanke nur gedacht oder auch ausgesprochen wird.

Ein wenig Beharrlichkeit und Übung ist dabei schon angesagt aber es lohnt sich wirklich!

   

Rückfragen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de richten.

22.11.2015

Genossenschaft oder Fonds – Verständnis und Verständigung


Veranstaltungsreihe „Genossenschaft trifft Fonds“ des MMW Bundesverbandes Cooperationswirtschaft soll aufklären und Kompetenz zusammenführen.

In der Fondswirtschaft „verdaut“ man die Folgen zahlreicher Regulierungsmaßnahmen des Staates. Sicherlich waren zahlreiche staatliche Eingriffe im Interesse des Verbraucherschutzes gerechtfertigt, über die „Intensität“ und die Folgen wird weiterhin vehement gestritten. Zahlreiche Fonds-Strategen haben bei der Suche nach Alternativen längst nachvollzogen, dass Genossenschaften wahrscheinlich eine interessante Option sein könnten, längst nicht nur dazu dienend, um diesem „Druck“ auszuweichen.  „Heute in Fonds – Morgen in Genossenschaft?“ – eine solche Denkweise wäre jedoch wenig zielführend, sowohl für „Fonds-Strategen“, wie auch für wichtige Teile des Genossenschaftswesens. Denn das würde – zeitversetzt – den Verbraucherschutz erneut auf den Plan rufen. Eine Sichtweise „vertrauensbildender Verständigung“ entspricht dem Anliegen des MMW Bundesverbandes und seiner angeschlossenen Verbände. Spezielle Veranstaltungsreihen, sollen Vertreter beider Gruppen in einen regelmäßigen Diskurs bringen, um nachhaltig Vorteile für beiden Gruppen zu schaffen. MMW nennt das „Intelligente Cooperation“ (SmartCoop), weil beide Seiten – bewusst oder unbewusst – eine Allianz bilden, die entweder für beide Seiten Risiken oder für beide Seiten nachhaltige Chancen beinhalten.

Um den Diskurs zu erleichtern, besonders die speziellen Bedürfnisse und Anliegen der potenziellen „Neu-Genossenschaften und Neu-Initiatoren“ aus Fondsbereichen zu berücksichtigen wurde im MMW Bundesverband eine spezielle Fachgruppe „GrowthGeno“ eingerichtet. „Growth-Geno“ umschreibt, dass „Wachstum“ ein wesentliches Element ist, das diesen Genossenschaftsbereich kennzeichnet. Das bedeutet nicht – so für den MMW Bundesverband dessen Vorstand Gerd K. Schaumann -, dass andere Genossenschaften ohne „Wachstum“ sind. Wachstum bezieht sich besonders auf die Start- und erste Konsolidierungsphase solcher Genossenschaften, in denen die Bildung von Eigenkapital vorrangig ist, um geplante Investitionen realisieren zu können. Der Begriff „Wachstum“ bedeutet auch eine Andersartigkeit des Managements, denn es geht dort nicht – vorrangig - um Fachkenntnis bezogen auf Führung einer der bekannten Genossenschaftsarten, vielmehr sind „Querschnitts-Kompetenzen“ gefordert, die sich aus dem jeweils speziellen Förderzweck ergeben. Eine Agrargenossenschaft, Wohnungsbaugenossenschaft oder Energiegenossenschaft steht in enger Verbindung mit ihren (speziellen) Erfolgspotenzialen. Eine Wachstumsgenossenschaft benötigt jedoch eher ein Wissen über „Chancen-Potenziale“ allgemein. Die Führungs-Kompetenzen einer Wachstumsgenossenschaft sind eher finanzwirtschaftlich ausgerichtet, während das Management einer „Branchengenossenschaft“ besonders betriebswirtschaftliche und fachbezogene Elemente benötigt. Verkürzt könnte man sagen, dass Genossenschafts-Manager einen speziellen Markt kennen mussten, während genossenschaftliche „Wachstums-Manager“ eher „markt-indifferent“ ausgerichtet sind, die Wechselbereitschaft, sozusagen ein „Wandern zwischen den Märkten“ ihrem Management-Bild immanent sind.
Aber auch in einer weiteren Hinsicht hat eine „GrowthGeno“ eine „Spezialität“, wie Herr Haubold (Cooperative Consulting eG und Berater der Fachgruppe) erläuterte: In Genossenschaften gilt die gesetzliche Besonderheit der Verpflichtung zur Mitgliederförderung. Dieser Förderzweck ist jedoch nicht auf „Rendite“ (zuvörderst) ausgerichtet, sondern umfassender zu sehen.
Den Teilnehmer der MMW Auftakt-Konferenz „Fonds oder Genossenschaft?“ in Halle wurden dazu verschiedene Lösungsmodelle aufgezeigt. Da investierende Mitglieder den Förderzweck einer Genossenschaft eher nicht nutzen, könnte – eine von vielen anderen aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten darin liegen, vorrangig „renditeorientierte“ Mitglieder im Staus eines investierenden Mitgliedes aufzunehmen.
Der Finanzmarkt-Experte Michael Oehme wies besonders darauf hin, dass das Kleinanlegerschutzgesetz eine „ertragsabhängige Vergütung“ (Provision) für Einwerben von Genossenschaftskapital ausschließt. Das dürfte viele „vertriebsorientierte“ Fonds-Strategen vor „unerwartete“ Probleme stellen. Oehme präsentierte – als beispielhaftes Lösungsmodell -eine verstärkte Ausrichtung auf „Online-Beziehungen“. Die Homepage mag ein Ausgangspunkt sein, die entscheidende Frage ist jedoch, wie werde ich überhaupt wahrgenommen, wie findet man ausgerechnet „mich“ oder „uns“. An einigen Beispielen erläuterte überzeugend Herr Oehme, wie wichtig auch eine professionelle, permanente Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist, ein Handlungssegment, das in dieser Form, sowohl bei Genossenschaften, wie auch bei Fonds, bisher relativ unberücksichtigt geblieben ist.
Herr Evertz (DEUS eG, Berater des Fachbeirates) stellte sein Konzept „Mit Zertifizierung überzeugen“ vor, das für Genossenschaften allgemein, für Growth-Geno im Besonderen von Bedeutung ist, weil damit eine verlässliche Grundlage für potenzielle Neumitglieder geschaffen wird. Das befristet erteilte Zertifikat (des zuständigen Prüfungsverbandes) berücksichtigt vor allem das Grundelement genossenschaftlichen Handels, die Mitgliederförderung.
Den Abschluss der Konferenz bildete ein Diskurs mit genossenschaftlichen Prüfungsverbänden aus dem Organisationsbereich des MMW Bundesverbandes. Hier sollte es vor allem darum gehen, die Prüfungsverbände in Stand zu setzen, verstärkt den Betreuungsaspekt in das Prüfungsgeschehen zu integrieren.
Das Resümee des MMW Vorstandes fasst Gerd K. Schaumann zusammen: Es hat sich gelohnt, frühzeitig aufeinander zuzugehen. Wir setzen auf Cooperation. Das ist am besten zu erreichen, wenn man miteinander direkt kommuniziert. Wir sind sicher, dass offene Worte und wechselseitiger Verständnisbereitschaft, wichtige Grundlage dafür sein, dass „GrowthGeno“ zu einem interessanten Genossenschafts-Element wird und wir freuen uns auf die Herausforderung, zum Gelingen beizutragen, Genossenschaften und Kapitalmarkt zu harmonisieren.
Dazu wird MMW weitere solcher Veranstaltungen anbieten. MMW ist dabei, sich als CoopPartner für „GrowthGeno“ anzubieten. Die notwendige Sach- und Fachkompetenz aufzubauen, wird dabei wesentlich vom MM-Fachbeirat „GrowthGeno“ getragen werden, in dem bereits jetzt Genossenschafts-Manager und Fonds-Manager – als SmartCoop - eng zusammen wirken.    
Der Fachbeirat „GrowthGeno“ wird seine nächste Fachkonferenz am 27.11.2015 im Raum Dessau-Roßlau durchführen. Adressaten sind vor allem bestehende Genossenschaften, denn auch diese sind tendenziell „GrowthGeno“, oder repräsentieren zumindest einige der Elemente von GrowthGeno. Anmeldungen bitte an: info@menschen-machen-wirtschaft.de